Sonntag, 14. November 2010

Menschenrechtsaktivisten ketten sich in den ARGEN fest

Am Abend des 07.11.10 haben sich Menschenrechts-Aktivisten in allen deutschen Landeshauptstädten an den Heizungen der ARGEN festgekettet und sind in einen Hungerstreik getreten. Ihre Forderungen lauteten:

SOFORTIGE EINSTELLUNG DER LEBENSGEFÄHRLICHEN LEISTUNGSKÜRZUNGEN FÜR HARTZ IV EMPFÄNGER!

SOFORTIGE BEWILLIGUNG VON ENTSPRECHENDEN ZUSÄTZLICHEN LEISTUNGEN FÜR KRANKE!

SOFORTIGE EINSTELLUNG DER ZWANGSARBEIT!

Unterstützt wurden die Aktivisten von Demonstranten, die sich zu Zehntausenden vor die Türen der Arbeitsämter stellten und so eine Räumung durch die Polizeikräfte verhinderten. Live dabei waren der berühmte Regisseur XY, sowie Regisseur YZ, die mit ihren jeweiligen Kamerateams die Versammlungen filmten. Der renommierte und mit mehreren Literaturpreisen dotierte Buchautor Gunther Grashalm war ebenfalls anwesend. Er übte scharfe Kritik an der Wirtschaftspolitik der herrschenden Parteien...


Tut mir leid lieber Leser, das war leider eine Ente. Es interessiert offenbar zu wenig Leute in diesem Staat, dass Menschen verhungern oder in ihren Wohnungen verbrennen müssen oder schon im Kindesalter der Grundstock für bleibende Schäden gelegt werden - und das einfach nur weil sie kein Geld haben.

Mit allem Respekt für die Umweltbewegung, trotzdem habe ich noch nicht davon gehört, wie man sich vorgestellt hat, wie die Abgaben auf den Ökostrom bezahlt werden sollen, wenn vielen Menschen das Geld schon jetzt nicht mehr für das Leben reicht. Es ist natürlich sehr ehrenwert, an zukünftige Generationen zu denken, nur leider gibt es in dieser Generation leider sehr viele Menschen, die ein ausgesprochen unwürdiges und entmündigtes Leben führen müssen, damit sich deutsche Eliten am Export bereichern können.

Wenn es um Eisbären geht, kann man sich vor lauter Aktivisten kaum noch retten. Wenn es um Menschen geht, die ganz konkret hier und heute, und in diesem Land verhungern und erfrieren, weil ihnen schlicht das Geld zum Überleben fehlt, das ist den meisten anscheinend egal....

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Samstag, 13. November 2010

Flugblatt - Deutschland, das Export-Welt-Monster

Inspieriert von einem interessanten Video habe ich mir ein Flugblatt überlegt, dass ich in den nächsten Tagen in verschiedenen Briefkästen verteilen werde. Viele Leute sind immer noch völlig falsch informiert, und fallen auf billige Meinungsmache, wie zum Beispiel die des nachweislich hochgradig korrupten Herrn Sarrazin herein. Unsere Blogs werden wahrscheinlich ohnehin nur von denjenigen gelesen, die schon einigermaßen Bescheid wissen, der Rest hängt vor dem Fernseher herum, liest BILD oder rülpst verschwommen irgendetwas von 'Verschwörungstheorie' daher. Da der Prophet, wie es aussieht, leider nicht zum Berg kommen will, muss nun einmal der Berg zum Propheten. Es müssen einfach mehr Leute informiert werden, vor allen Dingen über die wirtschaftlichen Zusammenhänge des schon seit Jahrzehnten andauernden ökonomischen Wahnsinns, der sich von Tag zu Tag verschärft. Denn mit so wenigen Leuten, die sich bequemen, sich jenseits der gängigen Medien zu informieren, werden viele erst aufwachen, wenn die Überwachungsdiktatur unter Zuhilfenahme von polizelicher Hilfe auch aus andern Ländern und RFID Tracking sämtlicher Bürger eingeführt ist - und das wird dann leider zu spät sein.

Jeder kann sich ein Flugblatt überlegen und wenigstens ein paar Blätter ausdrucken und irgendwo in den Briefkasten werfen. Denn leider kann man mein Flugblatt nicht herunterladen, da ich nicht weiß, wie das zu bewerkstelligen ist. Notfalls kann man es auch einfach abschreiben, was nicht gefällt kann ja beliebig abgeändert werden. Mein Text lautet wie folgt:


Deutschland - das Export-Welt-Monster

Seit den Zeiten von Alt-Bundeskanzler Schröder tönt es quer durch den Medien- und Fernsehwald:
Deutschland ist Exportweltmeister!
Und gleichzeitig:
Wir müssen den Gürtel enger schnallen!
Frage: Wie passt das zusammen???? - Antwort: Überhaupt nicht!

Es ist nichts dagegeben einzuwenden, wenn ein Land viel exportiert, allerdings muss es dann, genausoviel importieren,wenn es seiner eigenen Binnenwirtschaft und der Wirtschaft der anderen Länder nicht schaden will. Die Handelsbilanz eines Landes muss ausgeglichen sein.

Deutschland exportiert aber mehr Waren als es importiert, und das hat zur Folge, dass

  1. mehr Kapital ins Land hinein fließt, als aus dem Land heraus. Und tatsächlich sind im Zeitraum von 1998 bis 2009 die Geldvermögen der Deutschen im Schnitt (abzüglich der Schulden!) um ca ein Drittel gestiegen. Wenn Sie davon bis jetzt nichts bemerkt haben, so liegt das an der ungleichen Vermögensverteilung im Wirtschaftsraum Deutschland. 10 % der Bevölkerung besitzen etwa 2/3 des gesamten Vermögens, also doppelt soviel wie die restlichen 90 Prozent. Diese 10% sind es, denen die die ins Inland fließenden Geldvermögen in den lezten 10 Jahren zugute gekommen sind. Zusätzlich profitieren sie aber auch aus der Umverteilung innerhalb des deutschen Wirtschaftsraums selbst. Denn während der Niedriglohnsektor immer mehr ausgebaut wird, soziale Ausgaben gekürzt werden und Rentner eine Nullrunde nach der anderen hinnehmen müssen, profitieren vor allen Dingen Empfänger von sogenanntem 'leistungslosen Einkommen' = Groß-Aktionäre von der Privatisierung staatlicher Unternehmen und von sinkenden Löhnen in unserer Binnenwirtschaft. Da genau diese Individuen gleichzeitig von immer mehr Steuern und Abgaben befreit werden, fehlt trotzdem Geld – da es nicht ausgegeben, sondern verspekuliert wird – im Wirtschaftskreislauf.

  2. der Zufluss von Geld aus dem Ausland in unseren Wirtschaftsraum hat auch zur Folge, dass es in den anderen Ländern immer weniger Geld gibt und sie daher ihre Waren nicht mehr verkaufen können: innerhalb der Länder selbst fehlt das Geld, und auch die deutschen Arbeitnehmer können den Kapitalabfluss nicht ausgleichen - etwa indem sie Waren aus dem Ausland kaufen - weil ihre Einkommen zu gering sind. Und auf den internationalen Märkten macht Deutschland den anderen Ländern mit seiner Kombination aus hoher Technisierung und Armutslöhnen Konkurrenz. So treibt der deutsche Staat im Auftrag seiner Exportunternehmen mittels Hartz IV und seiner Repressalien die hier lebenden Arbeitnehmer in die Armut und die anderen Staaten der Eurozone in die Pleite. Erst kam Griechenland, demnächst stehen Spanien und Irland an. Es werden 'Rettungspakete' geschnürt. Mit diesen Rettungspaketen haftet der deutsche Steuerzahler dann für die zu erwartenden Profite der Gläubiger, die häufig genug ihren Sitz gar nicht in Griechenland, sondern in London oder New York haben. Die griechischen Arbeitnehmer selber werden die Schulden so nicht bezahlen können, da das Geld nicht ihnen zugute kommt und ohne Geld weder produziert noch Handel getrieben werden kann. Solche 'Rettungspakete' sind von vornherein zum Scheitern verurteilt!

Fallen Sie daher nicht auf die primitive Meinungsmache à la Herr Sarrazin (oder noch schlimmerer Individuen aus der Vergangenheit) herein, die nur dazu dienen, einzelne Teile der Bevölkerung gegeneinander aufzuhetzen! Schalten Sie den Fernseher ab, und informieren Sie sich lieber beispielsweise auf folgenden Webseiten:

www.Nachdenkseiten.de, www.BerndSenf.de, www.Lotus-online.de


Mittwoch, 3. November 2010

Obama's Zeit ist abgelaufen - alles läuft nach Plan..

Wie niemand vor ihm spaltete Obama seit seinem Auftreten als Präsidentschaftskandidat vor zwei Jahren die öffentliche Meinung. Mit nicht näher definierten Schlagworten wie 'Hope' , 'Change' , yes we can und tatkräftiger, finanzieller Unterstützung von Wallstreet Banken wie Goldman Sachs gelang zum ersten Mal in der US-Geschichte einem Schwarzen der Sprung ins Weiße Haus.

Das alles klang für viele recht vielversprechend, doch schon vor seinem endgültigen Sieg erhoben sich mahnende Stimmen, wie beispielsweise die Webster Griffin Tarpleys. Obama, so meinte er, wecke in den Menschen falsche Hoffnungen und spalte die Gesellschaft. Sowohl Hillary Clinton als auch John McCain seien noch die besseren Alternativen als ausgerechnet Barrak Obama, verfügten doch beide aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit in der Politik zumindest über eigene Netzwerke, Obama sei jedoch eine vollständige Marionette der Wallstreet Banken, von ihnen aufgebaut und somit vollständig von ihnen abhängig.

Tarpley sagte auch damals schon voraus, dass Obama seine Amtszeit politisch wahrscheinlich nicht überleben würde, da er zwar viele Hoffnungen wecken würde, allerdings dazu ausersehen sei, sie alle zu enttäuschen und sehr unpopuläre Maßnahmen durchzuführen. Genauso ist es jetzt gekommen. Die ganze Obamania war, so kann man sagen, eine einzige Pleite...

Schon die Wahlkampagnen weckten bei einigen Leuten sowie dies- als auch jenseits des Atlantik ungute Assoziationen , kleine Kinder wurden für Wahlkampfkampagnen benutzt. Neben den Finanzspritzen der Wallstreet hatte Obama natürlich die Unterstützung vieler kleiner Leute, die tatsächlich hofften, es würde nun alles bald besser werden.

Doch offenbar konnte Obama keine der von ihm geweckten Erwartungen erfüllen. Die US-Truppen zog er zunächst nicht aus den besetzten Ländern ab, vielmehr erhöhte er noch das Kontigent. Das er dafür noch einen Nobel -Friedens -Preis verliehen bekam, erstaunte wohl nur diejenigen, die trotz aller gegenteiliger Anzeichen noch glauben, wir lebten in einer Demokratie und alles ginge mit rechten Dingen zu. Inzwischen soll Obama zwar einige Truppen abgezogen haben, dass die privaten Söldnerarmeen, die vom US-Steuerzahler bezahlt werden, auch nach Hause fahren werden, glaube zumindest ich aber nicht. Zu lukrativ ist das Geschäft mit dem Tod und zu großen Einfluss haben Firmen wie Blackwater auf die US-Politik.

Sehr umstritten ist auch Obamas Neuerung bezüglich der gesetzlichen Krankenkassen. Jedermann und jede Frau in den USA MUSS nun gesetzlich versichert sein. Klingt ja auch erstmal ganz gut, doch es gibt auch viele Kritikpunkte. Die Versicherungsbeiträge sind wohl recht hoch. Außerdem soll es sogenannte 'Death Panels' geben - d.h. ältere Leute beispielsweise, die auf ärztliche Medikationen angewiesen sind, müssen zu regelmäßigen Gesprächen erscheinen und man munkelt, es solle Druck auf sie ausgeübt werden, damit sie angeblich zum Wohle aller doch bitte recht bald den Löffel abgeben. Frei praktizierenden Ärzten, die bisher Netzwerke gebildet hatten, um Patienten mit schmalen Geldbeuteln zum Teil umsonst zu versorgen, dürfen jetzt niemanden mehr, der nicht gesetzlich versichert ist, behandeln.

Welche Verbesserungen hat diese Zwangsversicherung gebracht? Es ist jetzt dasselbe System wie bei uns - ein reiner Selbstbedienungsladen für die Pharmaindustrie. Den Bürgern wird ihr Geld entzogen, sie werden entmündigt. Und wenn sie dann aus gesundheitlichen Gründen etwas brauchen, bestimmt eine Lobby, was bezahlt wird und was nicht. Psychopharmaka sind übrigens sowohl dies- als auch jenseits des Atlantiks ein sehr beliebtes Mittel, das offenbar ohne Probleme verschrieben wird. Warum wohl?

Sollte das alles etwa ein Plan sein, um die Bevölkerung zu verdummen und mit Gewalt noch weiter zu reduzieren? Handelt es sich bei solchen Gedanken wirklich um wilde 'Verschwörungstheorien', angesichts der Tatsache, dass Obama neue Beraterstellen geschaffen hat, sogenannte Csars, und als sogenannten 'Science Czar' hat Obama ausgerechnett einen gewissen John Holdren eingesetzt, der vor einigen Jahrzehnten zusammen mit dem Ehepaar Ehrlich ein Buch namens 'Ecoscience' geschrieben hat, indem er ganz offen vorschlug, die Bevölkerungszahlen durch den Staat mit Hilfe von Zwangsmaßnahmen wie sterilisierenden Mitteln im Trinkwasser oder Verhütungsmitteln, die jungen Mädchen unter die Haut gepflanzt werden müssen und erst nach entsprechender Antragstellung und Prüfung von seiten der Behörden entfernt werden dürfen, zu regulieren?

Die Zeit Obamas scheint abgelaufen zu sein - er wird gehen müssen, wie es anscheinend, wie Tarpley vermutet, von Anfang an geplant war. Nicht die Zeitungen werden es sein, die ihn zu Fall bringen werden - die Entscheidungen sind wahrscheinlich schon längst getroffen, die Medien spielen nur ihre Rolle, indem sie nun behaupten, Obama sei beim Volk aufgrund seiner politischen Entscheidungen so unbeliebt, dass er sich nicht lang wird halten können. Das mag so sein, oder auch nicht - letztendlich spielt es keine Rolle. Denn die Würfel sind schon vor Jahren gefallen...

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Sonntag, 31. Oktober 2010

Thilo Sarrazin - ein Volksheld?

Sarrazin rechnet ab, so heißt es in einer bezeichnenden Überschrift des Artikels der MMnews. Wegen der beispiellosen Kampagne aus den Spitzen der Bundesregierung habe er nun sein Amt bei der Bundesbank verloren. Gott sei's geklagt. Wie wir ja in den letzten Wochen erfahren durften, kostet ihn das aber, im Gegensatz zu anderen Arbeitnehmern, nicht einen Pfennig seiner Bezüge und auch seine Rente bleibt ihm voll erhalten.

Nachdem zum Teil schon dargestellt wurde, dass Sarrazin Zeit seines Lebens Transfer-Geld Empfänger des Staates war, sollte vielleicht noch darauf eingegangen werden, dass er seinen Arbeitgeber, also das Land Berlin, mit mindestens zwei Korruptionsfällen belastet hat. Im ersten Fall hat er ein Gelände der Stadt an einen exklusiven Golfclub spottbillig für eine Laufzeit von 99 Jahren verpachtet. Frühere Gutachten sollen das Grundstück deutlich wertvoller eingestuft haben - leider erfährt man nicht, was denn nun mit 'deutlich wertvoller' gemeint ist, und wieviel Geld genau der Stadt Berlin verloren gegangen ist, das später dann an der Bildung, an Schwimmbädern und sonstigen öffentlichen Einrichtungen eingespart werden musste...

Der Präsident dieses Clubs, der einen mit einem jährlichen Mitgliedsbeitrag von 3250 Euro noch als gemeinnützig gilt, Roland Specker, ist ein eifriger Förderer der SPD. An sich ist das ja erfreulich, dass den Golfspieler-Eliten Berlins das Wohlergehen der Arbeitnehmerschaft der Hauptstadt so am Herzen liegt, aber die Gelder, die für die SPD -Förderungen ausgegeben wurden, haben sich offensichtlich bezahlt gemacht....

Es kann ja grenzenlos eingespart weden an Hartz-IV Empfängern, die frierend in ihrer Wohnung sitzen dürfen, damit Berlin sich ein Tempodrom leisten kann - auch in dieser Angelegenheit wurde Anklage gegen Sarrazin erhoben. Etwa 10 Millionen Euro sind dem Land Berlin durch diesen Skandal verloren gegangen. Macht aber nichts, an der Bildung kann man das Geld ja wieder einsparen. Sarrazins Sparmaßnahmen haben für einen chronischen Mangel an Personal in Schulen und Kindergärten gesorgt. Es erfordert wohl nicht sehr viel Intelligenz, um sich auszurechnen, wer unter diesen Maßnahmen am meisten leiden haben würde - Kinder aus bildungsfernen Schichten und Kinder aus Einwanderfamilien, denen es sowohl an Geld als auch an eigener Bildung fehlt um die Defizite in der Schulbildung wieder auszugleichen.

Und welche Heldentaten hat Herr Sarrazin denn sonst noch vollbracht, welche Werte geschaffen? Sehen wir uns doch einmal seinen Lebenslauf an.

Da Sarrazin als Sohn eines Arztes aufwuchs, hatten seine Eltern bestimmt keine Schwierigkeiten, ihm in der Schule zu helfen, beziehungsweise bei Bedarf Nachhilfestunden zu bezahlen, wie es beim Bildungsbürgertum sehr üblich ist. Anschließend studierte er - damals noch umsonst und ohne einen Pfennig Studiengebühren für die vom Staat erbrachte Leistung zu bezahlen, für die dieser Schulden machen musste, die von der heutigen Generation in Form von Kürzungen bei der Bildungen und sonstigen Leistungen bezahlen werden müssen. Als wissenschaftlicher Assistent der Friedrich-Ebert-Stiftung trat er in den 70er Jahren der SPD bei.

Danach war er im öffentlichen Dienst des Bundes tätig, zunächst als Referent für Finanzen. In dieser Funktion war er vier Jahre lang für den IWF in Washington tätig. Danach 'arbeitete' er für verschiedene Ministerien. Er bereitete während seiner Tätigkeit im Refererat für Innerdeutsche Beziehungen von 1989 die Währungs- Wirtschaft- und Sozialunion vor, die den ehemaligen DDR-Bürgern später die 'blühenden Landschaften' in den neuen Bundesländern bescheren sollte. Von 1990 bis 1991 war er bei der Treuhandanstalt tätig. Wir erinnern uns noch dunkel an die Treuhand - ein Skandal jagte damals den nächsten, ehemalige DDR -Betriebe sowie Banken wurden fast verschenkt, und von dem wenigen Geld, das man einnahm verschwanden auch noch erkleckliche Summen.

Ab dem Jahr 2002 war Sarrazin bekanntermaßen als Finanzsenator für das Land Berlin zuständig, und in dieser Funktion machte er im Falle von zwei Korruptionsskandalen von sich reden. Das dürfte wohl eher die Spitze des Eisberges sein. Während dieser Zeit wurde er auch im Rest von Deutschland durch unheimlich intelligente Vorschläge wie 'Pullover statt Heizen' und ähnlicher Polemik, bekannt.

Insgesamt lässt sich also nicht so recht ausmachen, wofür Deutschland dem Hassprediger Sarazin denn nun eigentlich seine Ausbildung und seine Bezüge bezahlt - für einen warmen Winterpullover plus Heizung dürften diese jedenfalls allemal reichen. Er, der andere Menschen vorwiegend nach ihrer ökonomischen Verwertbarkeit beurteilt - inwiefern hat Deutschland denn nun eigentlich von ihm profitiert? In seiner Position beim IWF konnte er nicht dazu beitragen, dass die Ausbeutung der Welt mittels unseres Weltfinanzsystems unterbunden würde. Ich gebe zu, das wäre auch zuviel verlangt von jemandem wie ihm, der außer Primitiv-Rhetorik nicht viel drauf zu haben scheint. Außerdem sorgt wahrscheinlich der IWF schon selbst dafür, dass nur diejenigen mit der richtigen Rückgratverkrümmung in seine erlauchten Kreise aufgenommen werden. Aber auch in seiner Funktion bei der Währungs- Wirtschafts- und Sozialunion und bei der Treuhand scheint man hierzulande nicht viel von ihm profitiert zu haben. Es wäre mal interessant zu wissen, was genau er denn eigentlich dort gemacht hat - es ist für uns alle, die wir hier leben, offensichtlich nicht viel herausgesprungen.

Wer von Sarrazins Leben und Wirken profitiert, kann man sich denken, wenn man sich seinen Lebenslauf ansieht - immer war er in Kreisen tätig, die eben genau selbst nichts arbeiten, sondern die vielmehr die Früchte der Arbeit anderer verwalten und in die (für wen auch immer) passenden Kanäle leiten. Immerhin dabei scheint er recht erfolgreich zu sein, stieg er doch innerhalb dieser Funktionen in immer höhere Gefilde der Finanzwelt auf. Nur wer davon überhaupt nichts hat, das sind eben wir, die normalen Bürger des Landes, die Otto-Normal-Verbraucher, die dank der Politik Sarrazins und seinesgleichen gezwungen werden, für immer miesere Stundenlöhne zu arbeiten, falls wir nicht gleich ganz aus dem System rausfallen, und uns dafür beschimpfen lassen dürfen, dass der Staat und seine Angestellten, die wir bezahlen, nicht willens sind die ökonomische Situation in Deutschland zu verbessern. Es spricht nicht wirklich für die Intelligenzia dieses Landes, wenn man ausgerechnet jemanden wie Sarrazin nun noch als eine Art Helden hochstilisieren will.

Ob Sarrazin mit seiner Kritik an Türken, Arabern und sonstigen Einwanderern in den Augen mancher Bürger nun recht hat oder nicht - schon im Hinblick auf seine Tätigkeiten und seine 'Erfolge' sollte es sich für jeden noch einigermaßen selbstständig denkenden Menschen, von selbst verbieten, jemanden wie ihn zu unterstützen, sei es, indem man seine Thesen über die geringere Intelligenz von Türken und Arabern befürwortet, sei es bei der Kritik an dem angeblich mangelnden Integrationswillen. Vielmehr sollte man fragen: Mit wem steht er in Verbindung? Wer profitiert von seiner Ausländerhetze? Wovon will er womöglich ablenken?

Es sollte einem eigentlich ins Auge springen, dass er im Grund nur die alte 'teile und herrsche' Taktik anwendet - während der zukünftige Reichtum des Landes, noch bevor er überhaupt erwirtschaftet werden kann, jetzt schon aus dem Fenster geschmissen wird, indem man einigen wenigen Privatbanken völlig unnötigerweise 500-Milliarden Euro Rettungspakete spendiert, muss man natürlich alles tun, damit sich die von Kürzungen und Einsparungen betroffene Bevölkerung um die letzten Krümel streitet, und gar nicht mitbekommt, wie in großem Stil private Geldverleiher subventioniert werden, während man den Arbeitnehmern immer mehr Möglichkeiten nimmt, um in irgendeiner Form sowohl an Geld zu kommen, als auch Werte zu schaffen, die die leere Variable 'Geld' überhaupt mit einem Inhalt zu erfüllen.

Sarrazin spaltet nicht nur zwischen Christen und Moslems, zwischen Deutschen und Ausländern, zwischen Hartz IV -Empfängern und Noch-Arbeitnehmern. Er treibt zusätzlich noch einen Keil zwischen einzelnen Gruppen von Ausländern, dann noch einen zwischen Christen, Moslems und Juden, die angeblich um bis zu 15 Prozent intelligenter sein sollen, als Türken und Deutsche. Es ist einfach unglaublich, dass er dafür noch von so vielen Menschen bejubelt wird - und das noch bei seiner Vorgeschichte...

Und mal ganz nebenbei bemerkt - in einem hat er ja vielleicht sogar recht: Der Islam war tatsächlich, gemessen an den letzten Jahrtausenden, nicht an der Kulturentwicklung Deutschlands beteiligt. Ich muss ehrlich sagen, dass mich diese Aussage, die ich der Schlagzeile einer renommierten Süddeutschen Tageszeitung entnehmen durfte, auch zutiefst verwundert hat. Aber bei allem Hallelulah über unser christliches Abendland sollte man, wenn man schon andauernd so rassistisch argumentieren muss, nicht vergessen, dass das Christentum mitnichten eine abendländische Religion ist. Bevor das Christentum mittels der Römer nach Deutschland gelangte, gab es hier nur Heiden - lassen wir mal die Diskussion darüber, ob die Verbreitung des Christentum wirklich zum Wohle der Menschheit, bzw. des Abendlandes gereicht hat.

Vielmehr stammen sowohl Christentum, Islam und Judentum aus dem Nahen Osten! Das Christentum ist eine orientalische Religion! Das nur mal so nebenbei. Und: Geht man davon aus, das es Jesus wirklich gegeben hat, dieser Jude und zum König der Juden ausersehen war, und wir weiterhin davon ausgehen, dass die Juden einer von vielen semitischen, also arabischen Stämmen auf der arabischen Halbinsel waren, muss man daraus logischerweise schließen, dass Jesus Christus Araber war. Wenigstens soviel wollte ich zum Intelligenz Quotient von Arabern noch bemerken, ohne darauf einzugehen, dass die arabische Kultur im Mittelalter in Bezug auf die Wissenschaften dem Abendland weit voraus war. Eine letzte Erinnerung daran ist - aber so weit sind wir ja mit der Bildung und der Intelligenz ja schon hinter dem Mond, dass das keiner mehr weiß - unsere Übernahme der arabischen Zahlen, mit denen wir das auf einem komplizierten Buchstabensystem beruhenden römische Zahlensystem ersetzten.
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Donnerstag, 28. Oktober 2010

Bankenrun in Frankreich?

Die Franzosen wollen am 7. Dezember alles Geld von den privaten Banken abheben - die Quelle dieser Nachricht ist leider in dem Artikel nicht angegeben - stammt die Nachricht aus einer französischen Tageszeitung, einer französischen Fernsehsendung, aus irgendwelchen Insiderquellen, oder woher?

Eine interessante Idee ist es in jedem Fall. Denn was sind die Banken ohne das Geld ihrer Einleger? Da für die Vergabe von Krediten (Schaffung von neuem Geld buchstäblich aus dem Nichts) Einlagen notwendig sind, werden die Banken wohl keine neuen Kredite mehr vergeben können. Ohne neue Kredite werden aufgrund der doppelten Buchführung die Einlagen noch weiter schrumpfen und die Banken in die Pleite treiben. Aber der Zusammenbruch käme schon vorher - wahrscheinlich werden die Banken während dieser Aktion ihre Tore schließen müssen, da sie soviel Bargeld gar nicht haben - wir wissen doch: Das Geld, das man auf seinem Spar- oder sonstigem Konto hat, existiert zu großen Teilen gar nicht. Wollten wirklich alle Einleger ihr Geld auf einmal abheben, muss die Bank ihre Tore schließen, denn soviel Geld hat sie nicht. Es genügt eigentlich schon, wenn zu viele Kunden vorstellig werden - denn eine Bank hat in Wirklichkeit nur den Bruchteil des Geldes, das sie ihren Kunden auf dem Konto gutschreibt. In Zeiten wie diesen wird der ganze Betrug unseres Finanzsystems offenbar.
Die Aktion könnte Wellen in ganz Europa schlagen , wenn nun auch in anderen europäischen Staaten die Bürger ihr Geld von den Privatbanken abheben.

Wir hier in Deutschland haben laut Willhelm Hankel ein Drei-Säulen-Modell - bestehend aus privaten Banken, den öffentlich-rechtlichen Banken und den Genossenschaftsbanken. Laut Herrn Hankel war das 500-Milliarden-Rettungspaket, dass uns nun aus den zu leistenden Zinsen für die Kredite einen sprunghaften Anstieg der Verschuldung beschert, die in den nächsten Jahren explosiv wachsen wird (gemäß der exponentiellen Wachstumsgleichung, die mit 500 Milliarden schon auf einem sehr hohen Niveau begonnen hat) vollkommen unnötig, da die Sparkassen- und Genossenschaftsbanken sowie die Vielzahl der vielen tausend kleineren Banken aus dem privaten Sektor unsere Wirtschaft sehr leicht mit dem nötigen Geld hätten versorgen können - auch ohne die Bankriesen Hypo-Real-Estate, Commerzbank usw. Es wäre also schon eine gute Idee, wenn private Bankkunden ihr Geld von den 'geretteten Banken' zumindest auf irgendeine der anderen Bank transferieren würden.

Allerdings hat eine private Bank nicht nur Geld privater Kleinanleger, sondern auch große Geldsummen von sehr vermögenden privaten Kunden - allerdings muss sie diesen auch sehr hohe Zinsen bezahlen und es bleibt abzuwarten, ob eine private Bank es schaffen kann, diese Renditen aufzubringen, ohne die Gelder ihrer anderen Kleinanleger, die tatsächlich - falls im Besitz einer Arbeitsstelle - noch für ihr Geld arbeiten (bzw. gearbeitet haben), und entweder über ihr Girokonto der Bank völlig zinsfrei oder über ein Sparbuch mit Sparzinsen, die weit unterhalb der tatsächlichen Inflation liegen, zum Verleih zur Verfügung stellt.

Ob die Aktion in Frankreich der Auslöser für den Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystem sein kann, ist eine spannende Frage, deren Beantwortung ich mir nicht zutraue. Ich nehme an, dass die französische Regierung irgendein Bankenrettungspaket schnüren wird, um den Aktionären der betroffenen Banken und den Einlegern mit den großen Vermögen ihre Renditen zu sichern.
Der Welthandel läuft auch nach wie vor noch auf Dollarbasis, so dass die Weltbevölkerung mit dem Erwerb von Dollars, die sie für den internationalen Güterhandel benötigt, auch weiterhin gezwungen sein wird, die amerikanische Inflation mitzubezahlen. Und last but not least wären da noch die internationalen Steueroasen wie die Cayman-Islands oder die Schweiz, auf denen große Geldanleger ihr von anderen hart erarbeitetes Vermögen völlig steuerfrei anlegen können. Laut Michel Chossudovsky bezifferte " ...der IWF das Vermögen von Konzernen und Privatpersonen in Steueroasen auf schätzungsweise 5,5 Billionen Dollar, eine Summe, die sich auf 25 Prozent des gesamten Welteinkommens beläuft..."(Stand 1996)

Große Gewinner könnten also letztendlich steuerbefreite Oasen, wie die Cayman-Islands oder Länder wie die Schweiz sein, sollten die riesigen Geldanleger ihr Geld im Zuge einer europaweiten Bankenpanik dorthin transferieren. Ob dann wohl die Weltwirtschaft durch die Geldversorgung von diesen steuerbefreiten Oasen aus gelenkt werden könnte?

Dies alles steht noch in den Sternen. Auf jeden Fall aber zeigt die Aktion der Franzosen, dass viele Menschen dort sich schon Gedanken über das Finanzsystem gemacht und als den Verursacher unserer jetzigen Probleme erkannt haben. Es steht zu hoffen, dass sich diese Erkenntnis immer weiter über Europa und über die ganze Welt ausbreiten wird.

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Montag, 25. Oktober 2010

Der Klimawandel - Eine Neue Religion


Es hört und hört einfach nicht auf - immer wieder bekomme ich E-Mails von Umweltorganisationen, in denen ich darum gebeten werde, Politiker aufzufordern, den Klimaschutz in das Gesetz zu schreiben. Dabei sprechen alle Fakten gegen eine Klimaerwärmung. Im Gegenteil, in den letzten Jahren wurde es immer kälter. Daher hat man wohl die Begriffe geändert und spricht nun von 'Klimawandel'. Klimawandel ist aber normal und es gibt es keinerlei Hinweise dafür, dass wir als Menschen das Klima überhaupt beeinflussen können.

Sündenbock für den Wandel ist das sogenannte Treibhausgas CO2. Es soll dafür verantwortlich sein, dass es auf der Erde immer wärmer wird. Dabei bestehen die Treibhausgase der Erde zu über 90% aus Wasserdampf. Dieser Wasserdampf bildet sich über den Weltmeeren, wenn hier das Wasser verdunstet. Der CO2 Anteil an Treibhausgasen der Atmospähre ist verschwindend gering - er beträgt etwa 4%. Und davon ist wiederum nur ein Bruchteil von Menschen verursacht. Es leben derzeit auf der Erde ca 6 Milliarden Menschen, die alle auf die ein oder andere Weise CO2 produzieren, solange sie noch am Leben sind - denn alle Menschen (und übrigens auch alle Tiere) atmen CO2 aus. Um hier eine Änderung zu erreichen, die sich überhaupt noch in Zahlen ablesen lässt, müssten sich eine ganze Menge Menschen aus dem Lebenszyklus verabschieden.

Kohlenstoffdioxid sei etwas ganz schreckliches, behaupten die Medien in einer Tour. Sprechen sie von Kohlenstoff, zeigen sie uns in der Regel das Bild von einem Auspuff-Gas, einem Kohlekraftwerk oder einem Atommeiler. Kohlenstoffdioxid klingt ja so schön nach Kohle, und Kohle wiederum klingt nach Umweltverschmutzung. Allerdings ist Kohlendioxid ein farbloses Gas, das von den Pflanzen für die Photosynthese gebraucht wird. Es hat nur sekundär mit Auspuffgasen zu tun und schädlich ist es auch nicht - im Gegenteil, CO2 ist ein natürlicher Dünger für Pflanzen und wird deswegen auch in Treibhäuser eingeleitet. Außerdem leben wir keineswegs in einer Zeit eines übermäßigen CO2 -Vorkommens. Im Gegenteil, laut Dr. Tim Ball befinden wir uns, was die CO2 -Wert betrifft, sogar auf einem Tiefpunkt. Es gab in der Menschheitsgeschichte schon wesentlich höhere Werte - und das obwohl die Bevölkerung zu jener Zeit sehr viel geringer war und es außerdem keine Industrialisierung gab. Die hohen Werte haben der Erde keineswegs geschadet - im Gegenteil.

Professor Landfried von der Universität Heidelberg spricht im Zusammenhang mit der Klimaforschung von 'Postnormaler Wissenschaft'. Die Wissenschaft dient nicht mehr dazu, Kenntnisse zu erwerben und Zusammenhänge herzustellen, aus deren Wissen die Menschheit einen Nutzen ziehen könnte. Vielmehr soll der Menschheit Angst gemacht werden, denn das Ziel steht schon fest: Die vollkommene Deindustrialisierung unser Gesellschaft. Und weil man das die Menschheit nicht einfach so dazu bringen kann, sich selbst zu eliminieren, muss eben die Wissenschaft herhalten und auf Teufel komm 'raus irgendwelche Statistiken herbeizaubern, seien sie nach wissenschaftlichen Maßstäben erstellt oder nicht. Es ist wie mit einer Religion -man soll es einfach glauben und wer nicht glauben mag, weil alle Fakten dagegen sprechen, ist ein Art Häretiker oder wird sogar noch mit Holocaust-Leugnern in einen Topf geworfen, indem man ihn einen Klima-Leugner nennt.

Wahrscheinlich stellt man sich vor, dass die Menschheit demnächst in Wellblechhütten hausen, nicht essen, und am Besten auch nicht atmen soll - erzeugt ja alles CO2. Wollen wir denn wirklich so eine Gesellschaft?

Wir vielleicht nicht, aber die Milliardäre dieser Welt wollen das auf jeden Fall - Al Gore, Maurice Strong, Bill Gates usw. Aber nicht für sich - sie selbst leben wahrscheinlich in großen Häusern mit geheiztem Swimmingpool im Keller. Nein, für uns wollen sie eine solche Gesellschaft. Nicht Sorge um die Erde treibt sie um - die 'Eliten' dieser Welt waren schon immer besessen von der Vorstellung, die Erde sei überbevölkert. Das lässt sich bei Thomas Malthus, und bei Julian und Aldous Huxley, nachlesen, der in seinem Sachbuch 'Wiedersehen mit der Schönen Neuen Welt' ganz klar schreibt, wenn sich die Menschheit weiterhin so vermehrt,müsste man eine Diktatur einführen.

Grund dafür soll sein, dass die Ressourcen dieser Erde zu knapp sind. Man zeigt uns Bilder von bevölkerungsreichen Städten, zum Beispiel in Indien, so dass der Eindruck entsteht, Indien sei schon völlig überbevölkert. Dabei sind große Teile Indiens von Menschen unbewohnt. Laut Alan Watt gibt es in Indien riesige Flächen unberührter Natur. Dasselbe Szenario haben wir wahrscheinlich auch in China. Außerdem könnte man die den Bevölkerungszuwachs ganz leicht verlangsamen, wenn man diesen Ländern erlauben würde, sich industriell zu entwickeln. Aber genau das will man nicht. Im Gegenteil, der ganze Planet soll deindustrialisiert werden.

Aber warum das alles, warum sind unsere Eliten so besessen von dem Gedanken, dass die Bevölkerung sich zu stark vermehren könnte? Liegt es nicht vielmehr daran, dass die Angehörigen reicher elitärer Familien, die seit Jahrhunderten Inzest treiben, gegenüber der normalen Bevölkerung zahlenmäßig immer weiter ins Hintertreffen geraten? Oder vielleicht daran, das das Experiment 'Internet', mit dem man hoffte, neue Erkenntnisse in Bezug auf Gruppennetzwerke zu gewinnen, und uns noch besser zu kontrollieren, gescheitert ist - immer mehr Menschen benutzen das Internet als Informationsquelle und wenden sich von der Propaganda-Maschine Fernsehen ab. Wir werden immer weniger leicht kontrollierbar.

Deshalb haben sich die Eliten zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung zu reduzieren. Wenn das nicht freiwillig geschieht, muss es uns eben aufgezwungen werden. John Holdren, ein enger Mitarbeiter von Barack Obama, ein sogenannter 'Science Csar', schlug schon in den 80er Jahren in seinem Buch 'Ecoscience' vor, die Bevölkerung mittels Zwangsmaßnahmen zu sterilisieren. Dazu sollten beispielsweise die Trinkwasservorräte mit sterilisierenden Mitteln versehen oder jungen Mädchen bei der Pubertät zwangsweise ein Verhütungsmittel unter die Haut gepflanzt werden, dass nur nach Antragstellung und Prüfung der entsprechenden Behörden entfernt werden könnte.

In Großbritannien sind derzeit Zwangssterilisationen im Gespräch. Unter dem Deckmantel des Kindeswohls sollen nur Drogenabhängige davon betroffen sein, da diese sich ohnehin nicht um ihre Kinder kümmern könnten. Der erste Drogenabhängige hat sich schon sterilisieren lassen - man bot ihm eine Summe von 200 Pfund, und er willigte ein. Was derzeit noch freiwillig ist, soll bald schon als Zwangsmaßnahme gesetzlich eingeführt werden. Sollte das Gesetz erst einmal stehen, kann man damit rechnen, dass es schon bald auf andere Bevölkerungsgruppen ausgeweitet werden wird. Julian Huxley, Bruder von Aldous Huxley und erster Direktor der UNESCO war der Meinung: 'Arbeitslosigkeit sollte ein Grund für Sterilisation sein'. Sollte dieses Kriterium erst einmal eingeführt sein, wird es sehr viele Menschen betreffen. Ein weiterer Grund für Zwangssterilisationen könnte dann bald auch geistige Gesundheit sein. Und wie Bertrand Russel zu Beginn des letzten Jahrhunderts in seinem Buche 'Das wissenschaftliche Zeitalter' schreibt, wird das Kriterium geistige Gesundheit eines Tages so eng ausgelegt sein, dass immer mehr Menschen als geistig nicht normal gelten würden - ein weiterer Grund für Zwangssterilisation.

Es ist also dringend geboten, dem Pseudokult um die globale Erwärmung abzuschwören, seinen gesunden Menschenverstund zu benutzen, und sich vernünftig zu informieren. Bill Gates spricht ganz öffentlich davon, dass Impfstoffe benutzt werden sollen, um die Bevölkerung zu reduzieren. Ein Jahrhundert des Impfens will er einläuten, mit Impfstoffen, die auch durch Aufsprühen verabreicht werden würden. Die Propaganda macht auch vor Kindern nicht halt. Mittels brutalen Videos, in welchen Kindern mit Mord gedroht wird, sollten sie sich nicht für die Reduzierung ihre CO2-Spur begeistern, haben jüngst die Runde gemacht. Mittlerweile muss doch selbst der Gutgläubigste endlich kapieren, dass etwas nicht stimmt, und in welchem Ausmaß wir schon seit Jahrzehnten belogen werden.

Es geht dem Geldadel nicht um Naturschutz. Im Gegenteil, seine Angehörigen sind die ersten, die die Natur aus Profitgier verwüsten. Es geht ihnen darum, die Menschheit auf eine Zahl zu reduzieren, in der sie leichter kontrollierbar wird. Es ist noch nicht genug, dass man uns mit Chemikalien und Propaganda zuschüttet. Nein, sie wollen uns tot sehen, denn wir haben unseren Zweck erfüllt. Die Automatisierung ist soweit vorangeschritten, dass man kaum noch Arbeiter braucht. Auf dem wissenschaftlichen Gebiet wird man auch niemanden der normalen Bevölkerung zulassen -von seiten der Eliten immer wieder von einer 'Priesterschaft" gesprochen. Dieser Priesterschaft wird man wahrscheinlich nur mit der entsprechenden Abstammung angehören. Für alle anderen ist hier Zutritt verboten.

Wir müssen uns massiv gegen die Klimawandel -Gesetze und gegen die CO2 Steuern wehren, und zwar jetzt, solange wir noch ein Dach über dem Kopf haben und noch genug Geld, um uns wenigstens das Überleben zu sichern. Wir müssen alles tun, um unsere Mitmenschen über die Zusammenhänge und die Gefahren aufklären. Die meisten Menschen schieben diese Themen, wahrscheinlich aus Anst, einfach weg, weil sie sich machtlos fühlen. Machtlos als Gesamtheit sind wir aber nur, weil zu viele Menschen aufgegeben haben. Wenn es gelingen könnte, genügend Menschen von den finsteren Machenschaften der Eliten in Kenntnis zu setzen, wären wir genug, um uns zu wehren, und ein für alle Mal der Vorherrschaft derjenigen, die uns mittels des Geldsystems kontrollieren, ein Ende zu bereiten.

Rise like lions after slumber
In unvanquishable numbers
Shake your chains to earth like dew
Which in sleep has fallen on you -
Ye are many -they are few.
Percy Shelley

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