Donnerstag, 29. Juli 2010
Dienstag, 27. Juli 2010
Öffentlich-rechtliche Medien auf einem gefährlichen Pfad
Gestern zeigte das Politmagazin Frontal21 einen Beitrag mit dem Namen : "Die Ohnmacht des Staates". Zur Einführung zeigte man Kinder während der Festnahme durch die Polizei - zufälligerweise trugen sie ausländische Namen -z.B. "Jamal", ein hochgewachsener Junge mit der Statur eines 15jährigen, der nach eigenen Angaben 11 Jahre alt sei. Woher diese verirrten, heimat- und offenbar elternlosen Jugendlichen zum großen Teil stammen, wird im Folgenden angedeutet: Zum Beispiel aus einem palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon. Wie und warum die Flüchtlinge dorthin gekommen sind, bleibt nebelhaft. Die haltlosen Lebensumstände der Palästinenser in Israel werden dezent übergangen.
Sonntag, 25. Juli 2010
Gefängnisplanet
Viele Jahre sind vergangen, seitdem man mir sagte, alle Kinder müssten in die Schule, und wenn sie nicht freiwillig gingen, käme die Polizei und brächte sie dorthin. Nicht viel weniger Jahre ist es her, als ich in Schulstress und andere Zwänge eingeklemmt stöhnte - "Wann werde ich endlich 18, damit das aufhört?!" und neunmalkluge Erwachsene mich darüber aufklärten, dass es dann auch nicht besser werden würde - übliche gedankenlose Redensarten pflichtbemühter Erwachsener, die Kindern und Jugendlichen eine Erklärung für die Welt, die sie ihnen hinterlassen, schuldig sind.
Und tatsächlich entwickelt sich unser angeblicher Rechtsstaat immer mehr zu einem System, der seine Bürger (oder sollte man sagen: Untertanen?) wie schwer erziehbare Jugendliche behandelt.
Wer Glück hat, hat wenigstens bis zum 6. Lebensjahr noch ein einigermaßen schönes Leben. Ob der Sprössling die Wahl hat, seine Zeit in einem Kindergarten oder in seinem trauten Heim zu verbringen, hängt allerdings erstens davon ab, ob die Eltern über die finanziellen Mittel verfügen, das Kind, falls gewünscht, zu Hause zu behalten, beziehungsweise davon, ob einKindergartenplatz, falls gewünscht, vorhanden ist.
Ab dem 6. Lebensjahr streckt "Vater Staat" seine strenge Hand aus und meldet den Anspruch auf das Leben und die Zeit "seiner" Kinder an: Das Kind muss in die Schule. Aus ist es mit dem schönen Leben, der "Ernst des Lebens", die Schulpflicht beginnt. Sie bestimmt fortan den Lebensrhythmus des Kindes, der vorher, wenn es Glück hatte, von der eigenen inneren Uhr bestimmt wurde, höchstens eingeschränkt von der Notwendigkeit der Eltern, sich - und damit auch den Schlaf- und Wachrhythmus ihres Kindes - nach den Gegebenheiten ihrer jeweiligen Arbeitgeber zu richten.
Ab jetzt bestimmt die Schule, wann der kleine Mensch aufzustehen, und damit, wann er zu Bett zu gehen hat. Sie bestimmt wann und wie lange, wie viele Stunden des Tages in der Schule sitzend, wie viele Stunden zu Hause gelernt wird, wie viele Jahre des Lebens was genau und wie, nach einem sowohl Sommer wie Winter gleichermaßen unerbittlichen Stundenplan, unterrichtet wird. Das alles angeblich alles zum eigenen Besten des Kindes, während ein Teil seiner Lebenszeit verrinnt - denn die Entscheidung darüber, was das Beste für es selbst ist, kann man dem Kind auf keinen Fall selbst überlassen.
Hat man die Schule, gleich welcher Art, mehr oder weniger zu Ende gebracht, muss man in die "Lehre" für den Beruf.
Die einen finden gleich gar keine Lehrstelle, was gleichbedeutend ist mit gesellschaftlichem Abstieg, gesellschaftlicher Verachtung und vor allen Dingen: sehr wenig Geld, also sehr wenig Anspruchstitel auf das von der Allgemeinheit erwirtschaftete Sozialprodukt. Wer keine Niedriglohnbeschäftigung findet, ist mit Hartz IV, dem modernen Brot und Spiele Spektakel in Form von Hetz-Sendungen - dem die Bevölkerungim Gegensatz zum antiken Original, gemütlich in der Wohnstube sitzend, beiwohnen darf - ausgeliefert.
Wer das "Glück" hat eine Lehrstelle zu finden, erfährt hier, dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind, und lernt schon mal, wie man andere Menschen am Besten degradiert. Wer einen Studienplatz bekommt und sich leisten kann, erfährt eine Fortsetzung der Schulzeit, nur noch brutaler...
Hat man all das hinter sich gebracht, darf man nun endlich arbeiten, um seinen täglichen Lebensunterhalt zu bestreiten und nebenbei die Profite von Arbeitgebern und Geldverleihern zu maximieren. Daneben wird ein Großteil des erwirtschafteten Wohlstands entweder vom Staat einbehalten, der nicht nur Schulen und Straßen baut (die später an Privatinsvestoren verscherbelt werden können), sondern auch die immer größer werdenden Ansprüche der Geldverleiher befriedigen muss. Ein anderer großer Teil der Abgaben wird, ohne zu fragen, für irgendwelche Versicherungen abgezogen, ohne jegliches Mitsprache-Rechte über dessen Verwendung. Mit Rentenversicherungsbeiträgen finanziert der Staat, sehr zur Freude der privaten Versicherer, deutsche Einheiten, und über die Verwendung von Krankenversicherungsbeiträgen bestimmt er, indem er Studien von BigPharma zu Rate zieht.
Das Leben wird bestimmt von den Bedürfnissen des Arbeitgebers. Man steht den Bedürfnissen des Arbeitgebers entsprechend auf, und damit ist den organischen Schlafbedürfnissen entsprechend auch vorgegeben, wann man zu Bett zu gehen hat. "Frei" hat man, wenn der Arbeitgeber es einem erlaubt, falls er einen nicht gleich ganz "frei" stellt und einem von nun an die Aufgabe zuteil wird, als Hartz IV Gladiator in den Ring mit den Medienlöwen zu steigen, dem Blick der unzufriedenen, unterbezahlten und ausgebeuteten Leidensgenossen preisgegeben, die ihren Frust über ihr selbstunbestimmtes Sklavenleben dann auf ihn übertragen können.
So fährt die Meute unter weiser Führung der Geldverleiher den Wohlstand, dem sie die Freiheit geopfert hat, nun auch noch an die Wand, sogenannte Sachzwänge bilden ein immer dichter werdendes Gitternetz unseres unsichtbaren Gefängnisses. Der brave und gut erzogene Bürger tröstet sich und seine murrenden Leidensgenossen nun damit, dass es in anderen Ländern noch viel schlimmer ist, und leistet mit seinem artigen Zufriedensein weniger als keinen Beitrag dazu, dass die Verhältnisse sich nicht noch mehr verschlimmern, und trägt noch weniger dazu bei, dass es irgend jemandem auf diesem Gefängnisplaneten besser geht.
Nachdem die sogenannte Dritte Welt mit ihrem immensen Rohstoffreichtum in die Hände von IMF, Weltbank und WHO gefallen sind, fällt das westliche Abendland als die letzte Bastion der vermeintlichen Freiheit künstlich geschaffenen Sachzwängen zum Opfer, der brave Bürger öffnet sich und sein Heim freiwillig und mit heldenhafter Mine dem erzwungenen Mangel und dem Überwachungskontrollwahn der herrschenden Schicht...
Montag, 5. Juli 2010
Time takes a cigarette...
Freitag, 2. Juli 2010
Verteilt Flugblätter!!
Freitag, 18. Juni 2010
Online-Petition gegen das geplante "Sparpaket" der Bundesregierung
Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,
sehr geehrte Frau Dr. von der Leyen,
sehr geehrter Herr Dr. Schäuble,
das von Ihnen vorgelegte Sparpaket belastet vor allem Erwerbslose und Familien. Ich lehne diese zutiefst unsoziale Politik ab und fordere Sie auf: Verzichten Sie auf die angekündigten Kürzungen im Sozialressort!
Beteiligen Sie stattdessen Spitzenverdiener/innen und Vermögende über einen höheren Spitzensteuersatz und eine Vermögenssteuer an der Sanierung des Bundeshaushalts. Die Verursacher/innen der Krise müssen über eine Finanztransaktionssteuer deutlich stärker als geplant an den Kosten beteiligt werden. Nehmen Sie zudem die Mehrwertsteuerentlastung für Hotelübernachtungen als teures und unnötiges Geschenk an Hoteliers zurück.
Mit freundlichen Grüßen
Zum Unterzeichnen geht es hier
Samstag, 12. Juni 2010
"Töten ist einfacher als kontrollieren..."
Originalvideo in guter Qualität, aber ohne Titel HIER...
Wenn Brzezinski solche Worte von sich gibt, muss man ihn auf jeden Fall ernst nehmen. Er mag ein Spinner sein - allerdings ein sehr mächtiger. Er stand vor zwei Jahrzehnten hinter dem Präsidenten Jimmy Carter und steht heute hinter Präsident Obama.
Die Weltelite fühlt sich offenbar zunehmend bedroht vom wachsenden politischen Bewusstsein der Massen, ebenso wie von der Tatsache, dass die Zahl der auf diesem Planeten lebenden Menschen ständig wächst. Unter dem Vorwand des "Umweltschutzes",der "Generationengerechtigkeit", des Schutzes der "Artenvielfalt" und anderer Schlagwörter betreibt die von der Ölindustrie (beispielsweise durch den Kanadischen Öltycoon Maurice Strong, der Hauptarchitekt der IPPC ist) unterwanderte Umweltschutz-Bewegung mittels der von ihr kontrollierten Medien Panik:Es gibt zu viele Menschen auf der Welt, so wird propagiert - also wer soll jetzt abtreten, wer soll leben, geboren werden, sich fortpflanzen dürfen? Vor Lug, Betrug und Datenmanipulation wird dabei nicht zurückgeschreckt. Und natürlich wird nicht erwähnt, dass die größten Umweltschäden gerade von großen, durch die Finanzgewalt der Banken gestützten Konzerne, wie beispielsweise Monsanto, angerichtet werden.
Erst wenn genug Menschen diesem Wahnsinn ihre Unterstützung versagen, wird die Kontrollstruktur zusammenbrechen....