Mittwoch, 29. September 2010

Hochmut kommt vor den Fall

Herr Schäuble live im Inteview: Ehemals mitbeteiligt am Waffenschieber Skandal um Thyssen und Schreiber wachte Schäuble bald danach über unsere Innere Sicherheit und mittlerweile über unsere Staatsfinanzen. Wie überaus passend. In diesem Interview bekennt er mehr oder weniger aus Versehen, dass das Internet ganz neue Austausch- und Informationskontrollmöglichkeiten bietet:



Tatsächlich diente das Internet ursprünglich dem Militär (wie so vieles...) Später machte man es der breiten Öffentlichkeit zugänglich - die Bevölkerung sollte ihre persönlichen Daten, Videos, Photos und all ihre privaten und persönlichen Geschichten ins Internet stellen, und so den Wunschtraum eines jeden Überwachungsregimes erfüllen: Völlig uneingeschränkten Zugang zu den Daten der Bürger, ihrem Privatleben, ihren Gedanken - ganz mühelos und ganz legal.

Zu dumm, dass zumindest einige wenige das Internet zur Informationsverbreiteung nutzen. Das hätte man - nach Bertrand Russel - aber eigentlich vorhersehen müssen. Er wusste schon vor fast hundert Jahren, dass es immer einige wenige Individuen gibt, die ihre Mußestunden mit anderen Dingen als Unterhaltung verbringen, meinte aber, dies seien zu wenige, um den Regierungen Schwierigkeiten zu bereiten.

Ich glaube, der Hochmut wird es sein, der diese 'Eliten' eines Tages zu Fall bringen wird. Sie halten die Öffentlichkeit für dümmer als sie wirklich ist. Da wird an einem 11. September ein Massenmord live im Fernsehen begangen, und noch nicht einmal geschickt verborgen. Man dachte wohl, es nicht nötig zu haben, die Spuren auf einigermaßen intelligente Weise zu verwischen. Mit fadenscheinigsten Begründungen werden Kriege angezettelt (in Afghanistan sitzt ein Mann mit Bart in einer Höhle und im Irak auch...), und wir sollen an eine Globale Erwärmung glauben, obwohl wir jedes Jahr immer erbärmlicher frierend in unseren schlecht beheizten Wohnungen sitzen.

Da kann man nur hoffen, dass doch noch möglichst viele Menschen aufwachen und erkennen, was hier im Gange ist - nichts weniger als die Errichtung eines Weltstaates unter Kontrolle von internationalen Banken und ihrer Aktionäre. Der 11. September diente als Auftakt für Krieg und Überwachung. Die Weltwirtschaft wurde mit Hilfe dieser wahnwitzigen Kriege und hemmungsloser Spekulation in den Bankrott getrieben, und die Leute, die das alles verursacht haben, bieten uns jetzt eine ganz tolle Lösung an: Zentralisierung der Macht und totale Kontrolle der Bevölkerung weltweit.

Aber Hochmut kommt vor den Fall, und zwar hoffentlich bald...
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Freitag, 24. September 2010

Bertrand Russels Vision vom totalitären Weltstaat

Durch den Forscher Alan Watt und eine seine Radiosendungen, die als Film auf Youtube hochgeladen wurden, bin auf das Buch: "Das Naturwissenschaftliche Zeitalter" von Bertrand Russel gestoßen. Was hier von Alan Watt geschildert ist so unglaublich, dass ich mir das Buch besorgte. Russel wird ja ansonsten als großer Philosoph gerühmt und sein Buch "Philosophie des Abendlandes" ist ein Dauerbrenner in den üblichen Buchgeschäften. Das Buch: "Das Naturwissenschaftliche Zeitalter" offenbart uns jedoch, welche Sicht der Dinge Russel wirklich vertrat. Es sollte eigentlich viel bekannter sein - denn dann würde sich die derzeitige Anbetung und Bewunderung, die er genießt, wohl relativieren.

Vor allen im letzten Kapitel des "Naturwissenschaftlichen Zeitalters" offenbaren sich seine bizarren Zukunftsvisionen. Aber auch vorher schon wird im Verlauf der Lektüre des Buches immer deutlicher seine Weltsicht erkennbar. So schlägt er doch im Kapitel "Die Technik in der Physiologie" tatsächlich vor, zur "Verbesserung des Bestandes an Menschen" mit Embryonen zu experimentieren, und beispielswiese die Wirkung der Röntgenstrahlen auszuprobieren. Er erhofft sich hiervon eine wohltätige Wirkung auf den Embryo und dessen Chromosomen, auch um den Preis, dass die ersten Experimente zur Geburt von Idioten und Missgeburten führen würden. Es erübrigt sich wohl, darüber nachzudenken, wessen Embryonen er sich als Testobjekte vorstellte. Ich könnte mir vorstellen, dass für die ersten Versuche bestimmt nicht der Nachwuchs der High Society Großbritanniens, der er selbst angehörte, vorgesehen war...

Weiter geht es im Kapitel "Technik im sozialen Leben" damit, dass er die Erziehung als "Methode öffentlicher Propaganda" einstuft. Auch die Presse ist für ihn "Mittel zur Uniformierung" - ein seiner Meinung nach begrüßenswertes Ergebnis technischer und finanzieller Ursachen. Das Radio (ob Hitler wohl auch Bertrand Russel gelesen hatte?) und vor allen Dingen das Kino sieht er als ein wichtiges Propagandamittel, die Produzenten von Hollywood sind für ihn "die Hohepriester einer neuen Religion"(S. 169), die lehren, dass Verbrechen immer bestraft und Tugend immer belohnt werden würde. Er stellt also fest, dass das Kino eine wichtige Rolle dabei spielt, den Reichen vor dem Neid der Armen zu schützen...

Natürlich hat er in vielem gar nicht Unrecht, z.B. auch darin, dass "die Schäden des status quo nur denen zur Kenntnis gelangen, die bereit sind, ihre Mußestunden mit anderen Dingen als mit Unterhaltungen zu verbringen" (der Satz könnte glatt von mir selbst stammen...). Allerdings sehe ich hier ein Problem, während Russel sich darüber sorgt, dass das (Unterhaltungs)System unter einem Mangel an Stabilität leide und im Falle eines Zusammenbrechens "die Bevölkerung durch Langeweile zu ernstem Nachdenken getrieben" werden könne...

Richtig zu Sache kommt Russel im 3. und letzten Teil des Buches, das die Überschrift "Die wissenschaftliche Gesellschaft" trägt. Am Beispiel Sowjet-Russlands macht er deutlich, unter welchen Rahmenbedingungen eine solche Gesellschaft funktionieren würde: Zentrale Planung des Staates,ein gut funktionierendes und schnelles Informationssystem (Telegraphen), Kontrolle der Bevölkerung durch Propanda und "moderne Methoden der Kriegsführung (...Flugzeuge und Atombomben...) in seinem Kampf gegen unzufriedene Elemente" . Deshalb empfiehlt er, der Staat möge sich die Unterstützung von Piloten und Chemikern sichern, indem er diese beiden Klassen begünstigt. "Wie das Beispiel Russlands zeigt, ist es heutzutage energischen und intelligenten Männern möglich, sobald sie sich einmal der Verwaltungsmaschine bemächtigt haben, auch an der Macht zu bleiben, selbst wenn sie zunächst die Mehrheit des Volkes gegen sich hatten..." so schwärmt er.

Wie das Leben in solch einem "Weltstaat" wohl aussehen wird, erfährt man im Kapitel: "Individuum und Gemeinschaft". Er findet, die Fortpflanzung sollte unter Lenkung des Staates gestellt werden, um die Quantität der Bevölkerung ebenso wie die Qualität zu regeln, entweder durch Zwangssterilisation von 95% der Männer und 75% der Frauen, oder Tötung von Nachwuchs, der über einer gewissen Quote liegt. Die Kinder sollten nicht bei ihren Müttern bleiben, sondern am besten den ganzen Tag in einer staatliche Einrichtung verbringen, um dort erzogen zu werden, und Väter hätten mit ihrem Nachwuchs gleich gar nichts zu schaffen.

In der zukünftigen Zwei-Klassen-Gesellschaft!, so schreibt er weiter, wird die Erziehung der Kinder je nach Status erfolgen. "Gewöhnlichen" Kindern soll der Seblstständigkeitsdrang aberzogen werden, sie sollen lernen genau das zu tun, was man ihnen sagt.
Es klingt nach einem wahren Kastensystem, wenn er schreibt, dass man die Kinder der herrschenden Klasse ".. sorfältig vor der Berührung mit den Unwissenden bewahren" wird. Diesen sollen von Kindheit an wissenschaftliche Erkenntnisse eingetrichtert werden. Das letzte Stadium der Erziehung soll dann die Ausbildung zu wissenschaftlicher Forschungsarbeit sein, ein großer Teil der wissenschaftlichen Erkenntnisse wird jedoch einer "...Priesterkaste von Forschern..." vorbehalten bleiben.

Klassenschranken werden nur durchbrochen werden können, wenn ein intelligenter junger Mensch vorbehaltlos bereit ist, sich den Herrschenden anzuschließen. Sollte er noch Loyalität mit seinen ehemaligen Kameraden zeigen, wird man "ihn in die Todeskammer (...) schaffen, bevor seine irregeleitete Intelligenz Zeit dazu findet, revolutionäre Ideen zu verbreiten". Der Forscher Alan Watt meint hierzu, dies würde schon seit Jahrtausenden so praktiziert werden. Gut möglich und vielleicht auch der Grund dafür, dass bei sämtlichen geschichtlichen Ereignissen, sogar bei 'Revolutionen' immer Angehörige der gehobenen Gesellschaft eine führende Rolle spielten, so wie zum Beispiel bei der Französichen Revolution.

Und vielleicht würde unsere Welt ganz anders aussehen, wenn nicht diejenigen, die tatsächlich die Interessen des Volkes vertreten hätten, in die "Todeskammer" geschafft worden wären. Vielleicht gab es sie ja auch nie, aber wenn es sie gegeben hätte, dann wären sie in der offiziellen Geschichtschreibung, die von Angestellten der herrschenden Klasse betrieben wurde, wohl auch nicht erwähnt worden. Wir erleben etwas ähnliches derzeit am Beispiel der beiden Hitler-Attentäter: Während Graf Herzog von und Zu (Stauffenberg) gefeiert und überall erwähnt, ja sogar mittels eines Hollywood-Filmes gewürdigt wird, ist es schwierig, das Andenken an den Schreiner Georg Elser zu bewahren.

Wenn das alles sehr nach Huxleys "Schöner neuer Welt" klingt, so ist das sicherlich keine Zufall. Sowohl Russel als Huxley waren Mitglieder der gehobenen Gesellschaftsschichten Großbritanniens und Mitglieder der Organisation "Fabian Society" - ebenso wie George Orwell übrigens. Während man Orwells 'Vision' aber noch als Warnung auffassen könnte, so ist das bei Huxley und Russel keineswegs der Fall. Beide waren Befürworter dieser "Neuen Welt", die man als totalitären Weltstaat bezeichnen könnte. Und wir marschieren, so meine ich, jeden Tag mit einem sich beschleunigenden Tempo auf diese Welt zu. Und vielleicht wird man tatsächlich, wie Russel meint, durch "...Injektionen, Drogen und Chemikalien eine ganze Bevökerung so weit bringen, dass sie ales erträgt, was ihren wissenschaftlichen Herren für ihr Heil notwendig dünkt".
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Montag, 20. September 2010

Ein freier Tag im Leben einer Verzweifelten...

Ich stehe auf, schalte den PC ein, was gibt es Neues? Nichts, so weit ich dass überblicken kann. Es sitzen immer noch die selben alten Machthaber (oder sollte ich sagen Volksvertreter???) in ihren Sesseln. Die Intelligentia des Landes ist entweder halb oder komplett arbeitslos, versucht sich mit schlecht bezahlten Hilfsarbeiterjobs, über Wasser zu halten und schreibt sich die Finger blutig in irgendwelchen Blogs, die sowieso kaum jemand liest, während sich eine korrupte Journaille, die es eigentlich besser wissen müsste, für die faschistische Wirtschaftsmafia prostituiert und im Verein mit Altbundeskanzler Schmidt die Werbetrommel für Herrn Sarrazin und sein neues Buch rührt:

"Schmidt: Die Sache mit der Intelligenz wollen wir doch mal genau untersuchen (holt das Originalinterview hervor): Sarrazin wünscht sich Einwanderung nicht durch Türken und Araber, er sagt, es würde ihm gefallen, »wenn es osteuropäische Juden wären mit einem um 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung«. Was auch immer, ich halte die sachliche Aussage für richtig."

Quelle: Die Zeit

Wer hierzulande so richtig Karriere machen will, muss eben dumm, rassistisch und korrupt sein - so steigt man im Land der Dichter und Denker zu höchsten Ehren auf, da werden einem dann die Finanzen von Hauptstädten und Nationen anvertraut. Längst vergessen sind Vorwürfe aus vergangenen Tagen, wer einmal oben mitschwimmt kann noch den größten Schund verkaufen.

Verwundert über diese Entwicklung ist hier eigentlich nur der schlecht informierte, aber mindestens kritische Zeitgenosse, wohingegen der (sich bedauerlicherweise in der Mehrheit befindende) 'Rest' jedoch beipflichtet: Na endlich sagt's mal einer!

Für gut informierte 'VerschwörungstheoretikerInnen' wie mich, die sich entsetzt in ihren klapprigen Billig-Bürostühlen zurücklehnen, passt nichtsdestotrotz alles gut zusammen, ein Puzzle-Teilchen fügt sich genau in das nächste: Die Debatte um die 80 Milliarden Euro, die der Bund im nächsten Jahr einsparen muss, ist erstmal in den Hintergrund getreten, diejenigen, die wahrscheinlich im nächsten Jahr am meisten geschädigt werden werden, sind schon jetzt diffamiert, und alle anderen, die dem Verhungern und Erfrieren einen deutlichen Schritt näher kommen werden, werden wissen, warum das so ist: Weil Türken und Araber faul und dumm sind!

Das sogenannte Bildungsbürgertum darf sich wohlig in dem Gefühl wiegen, es grenze sich von den Nazis des 3. Reiches ab, weil es osteuropäischen Juden genetisch eine höhere Intelligenz zubilligt, als den Türken und Arabern. Rein und erhaben fühlt man sich nun , da man jüdisch-stämmigen Künstler aus meist wohlhabenden Familien nachträglich würdigt - auf arme Ausländer, die genetisch bedingt angeblich faul und dumm sind, darf man guten Gewissens herabsehen.

Natürlich wird nicht darüber nachgedacht oder gar diskutiert, wer dafür sorgt, dass Sarrazin, trotz aller kriminellen Machenschaften wohlhonoriert im Amt bleibt, welche Rolle die ZEIT - Bild-Zeitung für die 'Gebildeten', deren Herausgeber Nass und Joffe alljährlich an den Bilderberg-Konferenzen teilnehmen - in der Angelegenheit spielt. Schmidt, der, wie er selbst in seinem Buch "Menschen und Mächte" schreibt, wohlwollend an den heidnischen Ritualen am Bohemian Groveteilgenommen hat ( er selbst nennt das natürlich Versammlungen), und somit Teil der internationalen Macht-Elite ist, soll offenbar den verbliebenen, sich als links verstehenden Zeitgenossen die rassistische Sündenbock-Debatte schmackhaft machen.

Das ist natürlich Verschwörungstheorie à la persiana451- ich weiß, ich kann es nicht beweisen. Ich benutze eben meinen eigenen Menschenverstand und warte nicht darauf, dass irgendeine Zeitung oder irgendein Historiker mir vorgibt, wie ich die Geschehnisse einzuordnen habe. Es sei mir verziehen wenn ich unrecht habe, allerdings basieren meine Vermutungen auf den vielen Recherchen, die ich diesbezüglich angestelllt habe, und nicht auf irgendwelchen nebligen Fantasien. Während meine Musikinstrumente verstauben, treibe ich mich in meiner Freizeit im Internet und Bibliotheken herum. Ich besitze drei Bibliotheksausweise und selbst die reichen manchmal nicht aus, so dass ich mir manchmal doch Bücher kaufen muss.

So saß ich erst kürzlich mit dem Buch 'Global - Brutal' von Michel Chossudovsky in den Händen auf einem Sofa in einer Bibliothek. Was ich da las, war derart ungeheuerlich, dass ich kaum mehr als eine Seite auf einmal schaffte. Wut stieg in mir hoch, mein Magen verkrampfte sich. Die Seiten verschwammen mir vor den Augen, ich ich schaute mich irgendwie hilfesuchend um. Die Sitzplätze um mich herum waren leer - irgendwie hatte ich das Gefühl, ich sollte hier nicht allein sitzen. "Wo sind die alle, verdammt!" dachte ich wütend, ohne zu wissen, wen ich genau damit meinte. "Ich schaffe das einfach nicht alles." dachte ich.

Wieder ein Stapel Bücher den ich mit nach Hause nehme, von dem ich eigentlich nur ein Viertel schaffen kann - und das auch nur, wenn ich viel und im Affentempo lese. Und es gäbe noch so unendlich viel mehr zu wissen. 'Wir' sollten zusammen hier sitzen, und darüber reden, was wir gelesen haben, und uns überlegen, wie man die Informationen weiter verbreiten kann. Überall sollte das so sein. In Cafés, Bibliotheken, in Wohnungen, im Freien, einfach überall sollten sich die Menschen scharen und sich wirklich Gedanken machen und sich informieren. Doch ich war allein.

Ein paar Regale weiter machte sich eine bebrillte Blondine an Musik-Noten zu schaffen, wahrscheinlich suchte sie etwas für ihren teuren Musik-Unterricht oder ihr teures Musik-Studium, Dinge die nach wie vor einer kleinen, wohlhabenden Minderheit vorbehalten sind. Ich bildete mir ein förmlich sehen zu können, wie sie von einem Kokon aus Unwissenheit, Borniertheit und Eigendünkel umgeben war, wie von einer Seifenblase. Manchmal habe ich eben doch eine lebhafte Phantasie... Mit der Annahme, dass aus dieser Ecke wohl wenig zu erwarten sein dürfte, dürfte ich trotzdem richtig liegen...

Ich ergriff meine Bücher, verließ die Bibliothek. Zu Hause entfernte ich eine dicke Staubschicht von meinen Gitarren, schlug das Buch wieder auf und machte mich weiter daran, die Puzzelsteinchens eines ungeliebten Wissens zu sammeln und abzuspeichern, um es bei der nächsten Gelegenheit hoffentlich abrufbar zu haben...
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Dienstag, 14. September 2010

Charlie Manson - der Prophet des Ökofaschismus

You'll see your woman hangin' upside down
her features covered by her falling gown
and all your lousy little poets comin' round
tryin' to sound like Charlie Manson
yeah, the white man dancin'

Leonard Cohen, The Future

Während Intelligenzprotz Sarrazin dabei ist, im Land der Dichter und Denker neue intellektuelle Standards zu setzen und wir uns angesichts der von den Medien geschürten Meinungsmache mal wieder von den wirklich wichtigen Themen ablenken lassen (z. B. den 80 Millarden, die nächstes Jahr gekürzt werden sollen, um sie Bankaktionären zugute kommen zu lassen), sind uns die Amerikaner, wie schon so oft, einen Schritt voraus. Hier sammelt ein Guru der ganz anderen Art neue Anhänger.

Charlie Manson, der berüchtigte Mörder und Anführer der sogenannten 'Manson Familiy', der den bestialischen Mord an mehreren Personen, darunter an Sharon Tate und ihrem ungeborenem Baby, geplant und mit ausgeführt hat, gewinnt immer mehr neue Anhänger. Diese befürworten seinen Aufruf, möglichst viele Menschen zu ermorden, um die Erde zu retten, und ziehen in die Nähe seines Gefängnisses, um ihm zu huldigen.

Manson sagte bei einem 1987 durchgeführten Interview, er bereue nichts. Vielmehr würden noch sehr viel mehr Menschen sterben müssen, um die Umwelt zu entlasten.

Paul Joseph Watson, der sich mit dem Fall beschäftigt, und sich die Aufnahmen des Interviews aus dem Jahr 1987 angesehen hat, stellt fest, dass Manson schon vor fast über 25 Jahren davon sprach, dass die Welt angeblich unter einer Überbevölkerung leide. Die Rhetorik, derer Manson sich bediente, gleiche den Behauptungen von Al Gore, Bill Gates, etc - was ziemlich erstaunlich ist. Ich meine, dass Watson hier nicht zu Unrecht vermutet, dass Manson mit den reichen Eugenikern, die eine neue Ära des sogenannten Transhumanismus einführen wollen, unter einer Decke steckt - denn woher konnte dieser die Argumente für die Reduzierung der Bevölkerung kennen, wenn die Diskussion um die angebliche Überbevölkerung erst seit einigen wenigen Jahren im Gange ist. Wie kann es sein, dass man in einem Gefängnis mehr erfährt, als in Freiheit? Watson bemängelt außerdem ein seltsames Schweigen der Medien, wenn Manson dazu aufruft, 50 Millionen Menschen zu ermorden, um der Überbevölkerung Herr zu werden. "Wenn Manson mal etwas halbwegs Intelligentes sagt, wird er von den Medien attackiert, aber seine Aussagen in Bezug auf die Reduzierung der Bevölkerung lassen sie kommentarlos stehen." so Watson.


Unser aller Aussichten sind alles andere als rosig. Bill Gates, den wir mit unserem Geld leider großzügig alimentieren müssen, wenn wir unseren PC in Gang halten wollen, besitzt wirklich die Frechheit, immer öfter vor laufenden Kameras für eine Reduzierung der Bevölkerung zu werben, zum Beispiel auch für die sogenannten 'Death Panells', also Kommittees, die darüber eintscheiden, ob ein Patient finanziell lukrativ und für die Gesellschaft (beziehungsweise für ihre Herren und Meister) noch verwertbar genug ist, um eine medizinische Behandlung zu bekommen.

Die Weltbevölkerung soll reduziert werden - aus unterschiedlichen Gründen. Die Behauptung, man wolle hiermit den Planeten retten, halte ich für eine blanke Lüge. Die Wahrheit ist doch, dass eine wachsende Masse an Menschen immer weniger leicht kontrollierbar ist für eine kleine Elite, die im Vergleich dazu zahlenmäßig immer weiter ins Hintertreffen gerät (und das obwohl sie sich selbst einen großen Kinderreichtum mit sechs Kindern oder mehr genehmigt - uneheliche Nachkommen, angeblich groß an der Zahl, nicht mitgerechnet).

Wir können es uns einfach nicht mehr leisten, diese Leute mitzuziehen und so großzügig zu alimentieren, dass diese kleine, für die Allgemeinheit völlig nutzlose Minderheit über zwei Drittel oder mehr des Vermögens verfügt. Es muss endlich ein Ende haben, die Verbrecher müssen vor Gericht gestellt und unschädlich gemacht werden, in dem man sie dort unterbringt, wo sie meiner Meinung nach hingehören - zu ihrem Kumpel Charlie Manson ins Gefängnis.

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Samstag, 4. September 2010

Impfungen sollen Bevölkerung reduzieren

Hier ist ein interessantes Video für alle, die immer noch glauben, dass Impfungen gut für die Gesundheit sind und der Verlängerung unseres Lebens dienen sollen. Wir sehen hier Bill Gates, also denjenigen, den wir alle mehr oder weniger freiwillig finanzieren, indem wir ihm eine Menge Geld für das Betriebssystem Windows bezahlen. Er referiert in sehr interessanter Weise über das Umweltproblem, und Maßnahmen zur Erhaltung derselben.

Wir gehen hier mal nicht auf die Tatsache ein, dass CO 2 alles andere als ein schädliches Gas, sondern vielmehr eine Art natürlicher Dünger ist und Pflanzen desto schneller wachsen, je mehr CO 2 sie haben und dieses deshalb sogar in Treibhäuser geleitet wird.

Gehen wir lieber auf Bill Gates und sein sympathisches Publikum ein. Wissenschaftler wollen ihm angeblich gesagt haben, dass die CO2 Emissionen auf Null zurückgefahren werden müssen, um die globale Erwärmung zu stoppen (meiner Erfahrung nach werden die Winter zwar immer kälter und ziehen sich immer weiter in die Sommermonate hinein, aber das nur so nebenbei).

Gates, den wir also mehr oder weniger unfreiwillig finanzieren und dem das Geld schon fast zu den Ohren rauskommt, stellt hier zwei tatsächlich sehr einfache Gleichungen auf, die zwar nicht stimmen, da sie auf falschen Daten beruht, die dafür aber umso leichter nachzuvollziehen sind:

Summe an CO2 -> Klimaerwärmung -> negative Effekte

Das stimmt schon gleich zweimal, wenn man es ganz genau nimmt, sogar dreimal nicht:

Erstens gibt es keine Nachweis dafür dass CO 2 die Ursache für Klimaerwärmung ist, vielmehr stellt sich die Erhöhung des CO2 Gehaltes erst nach einer Erwärmung ein.

Zweitens ist eine Klimaerwärmung keineswegs negativ, sondern positiv, Wärme ist gut für Pflanzen - zu schlechtes und kaltes Wetter führt zu Missernten. Auch werden die Polkappen bei einer Erwärmung von wenigen Grad nicht die Erde überschwemmen, da der Südpol so kalt ist, dass er trotzdem noch vereist sein wird, und die Eismassen des Nordpols nicht auf dem Festland liegen, und daher auch nicht für Überschwemmungen sorgen werden.

Drittens ist auch CO2 nicht negativ, sondern sehr positiv für Pflanzen, und damit auch für Tier und Mensch.

Achja, und dann noch viertens: Es gibt ja gar keine Erwärmung, im Gegenteil, während der letzten Jahre ist es immer kälter geworden...

Richtig lustig wird es dann aber bei der nächsten Gleichung, die Bill Gates Vorlegt :

CO2 = P x S x E x C

P= Menschen (People)

S = Versorgung

E = Energieaufwand pro Versorgung

C= CO2 Erzeugung pro Energieeinehit

Obwohl sich die Situation für Gates so dramatisch darstellt, hat er doch einen Scherz auf den Lippen:

"Da wird sich wohl einer dieser Werte bis auf fast Null bewegen müssen."

Seine Zuhörerschaft, die aus Warmduschern und Besitzern von beheizten Swimmingpools im Keller bestehen dürfte, ist sichtlich amüsiert und lacht. . .

Gates geht nun auf die einzelnen Faktoren ein:

"Da hätten wir die Weltbevölkerung, die bald einen Wert von 9 Milliarden erreicht haben dürfte. Also wenn wir da jetzt ganz gute Arbeit leisten, mit neuen Impfstoffen, Gesundheitsvorsorge, Gesundheitsleistungen im Bereich der Fortpflanzung, dann können dann können wir das vielleicht um 10-15% senken."

Soso, Impfstoffe und Gesundheitsvorsorge sollen also dazu dienen, die Bevölkerung zu reduzieren. Interessant. Und wir dachten, man wollte damit unser Leben verlängern und erleichtern. So kann man sich also täuschen...


Jetzt wissen wir also, warum Bill und Melinda Gates glatte 7 Milliarden Dollar von dem Geld, das wir ihnen bezahlen, spenden, um ein Jahrhundert des Impfens einzuläuten...




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Männer und Frauen werden abgeschafft - zu geschlechtsspezifisch und daher diskriminierend

Man wirft mir häufig vor, ich sei eine Verschwörungstheoretikerin. Jedoch werden meine unheilvollen Vorahnungen, die ich zu haben glaube, häufig übertroffen - und das bei weitem....

Anstatt geschlechtsspezifische Diskriminierungen abzuschaffen, so wie beispielsweise unterschiedliche Bezahlung von Männern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu unterbinden, verfolgt das europäische Parlament offenbar das Ziel, Männer und Frauen als solches abzuschaffen. Der erste Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel:

Das europäische Parlament will den Begriff 'Mutter' und 'Vater' abschaffen. Bis dato bleibt die Frage noch offen, mit welchem Terminus das Kind seine Eltern künftig adressieren darf. Da die Begriffe 'Mama' und 'Papa' auch geschlechtsspezifisch sind, wäre es eigentlich nur logisch, wenn auch sie bald verboten werden würden.



Da war selbst George Orwell, der als damaliges Mitglied der Fabian Society Zugang zu Informationen bezüglich der geplanten Entwicklung für die weltweite Bevölkerung hatte, noch schlecht informiert. Der ist jedoch schon vor Jahrzehnten verstorben, nachdem er die Armee aus Protest verlassen und kurz danach als bereits schwer kranker Mann seinen immer aktueller werdenden Bestseller '1984' geschrieben hatte. Und die Dunkelmänner schlafen ja nicht - während wir sie mit unserem Geld versorgen, treffen sie sich in ihren sogenannten 'Denkfabriken' und planen unser zukünftiges 'Wohl'.

Eltern werden sich künftig mit ihrem Nachwuchs wohl nicht mehr ins Freie trauen. Nicht auszudenken, wenn der kleine Sprössling auf einmal und ganz laut nach seiner "Maaamaaa" schreit. Das braucht es jetzt gar nicht mehr, dass man die Kinder dazu anhält, zu Hause herumzuspionieren, ob die Eltern auch ökologisch genug leben - es reicht schon, dass man seinen 'Papa' als einen solchen bezeichnet, und sei es auch nur aus Versehen...

Und wie will man nun die beiden Elter...nteile nun künftig auseinanderhalten? Es handelt sich doch meistens und mindestens um zwei verschiedene Menschen. Hoffe ich jedenfalls. Denkbar wäre beispielsweise eine Nummerierung als Elter 1 und Elter 2. Auch das führt allerdings zu Komplikationen. Denn wer ist der erst- und wer der zweitgenannte ?

Die Lösung wurde schon in zahlreichen Science-Fiction-Visionen präsentiert: Am besten man klont. Da gibt es dann keinen Mama und Papa mehr. Übrig bliebe dann zwar noch das Geschlechtsteil, das auch entweder männlich oder weiblich wäre - geschlechtsspezifisch und daher diskriminierend. Das könnte man durch genetische Manipulationen aber bestimmt auch noch gleich mit abschaffen. Wer weiß ob das nicht sogar jetzt schon möglich ist.

Bliebe nur noch die Frage, wer dann in Zukunft geklont werden soll oder darf. Hinweise darauf können wir dem 1931 geschriebenen Buch "Das naturwissenschaftliche Zeitalter" von Lord Bertrand Russel, ebenfalls ein Mitglied der Fabian Society, entnehmen. In seiner visionären Abhandlung heißt es im Kapitel "Wissenschaftliche Fortpflanzung" hierzu, dass sowohl die Quanitität als auch die Qualität der Bevölkerung in Zukunft vom Staat gelenkt werden dürfte. Für Arbeiten, die keinen hohen Intelligenzgrad erfordern würden, müsste man vornehmlich Muskelkraft züchten, und hierfür kämen dann hauptsächlich "Neger" in Frage.

Der gute Russel hat wohl nicht vorausgesehen, dass es auch für solche Arbeitskräfte keinen Bedarf mehr gibt: Die Maschinen, die mit unserer Hilfe, entwickelt und erzeugt wurden, haben uns alle Arbeit abgenommen. Muskelkraft wird kaum noch benötigt, und auch Handarbeit nur noch sehr selten, beispielsweise bei der Herstellung von Rollmöpsen, die allerdings alles andere als unverzichtbar sind. Doch selbst bei Russel blieben nur noch wenige Menschen übrig, die sich fortpflanzen dürften: etwa 25% der Frauen und 5% der Männer - "die übrige Bevölkerung wird man sterilisieren." meint er. Keine guten Aussichten für uns alle, selbst aus seiner damaligen Sicht der Dinge bleibt da nicht mehr viel übrig.

Und überhaupt - Russel war gestern. Es braucht weder Männer noch Frauen, so erübrigt sich auch das Prozentrechnen. Männer brauchen sich nicht benachteiligt fühlen, weil sie zu 95% steriliesiert werden sollen, also um 20% mehr als Frauen. Es wird in Zukunkt wohl nur noch eine Art geschlechtsloser Arbeitsroboter geben, die die globale Elite bedienen darf. Wobei meine schlimmen Befürchtungen bis jetzt noch immer übertroffen wurden - bei weitem....


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