Samstag, 7. November 2009

Kein schöner Land? - Deutschland vor der Wirtschaftskrise

Es sieht gar nicht gut aus für uns - nachdem Deutschland seit Jahrzehnten Lohndumping bis zum Exzess betrieben, sich auf den Export konzentriert und somit stark von ausländischer Nachfrage abhängig gemacht hat, ist zu befürchten, dass mit dem Wegfall der Arbeitsplätze in der Automobil-Industrie eine Spirale nach unten in die Depression einsetzen wird. Wie das wohlgenau aussehen wird,weiß niemand so recht. Ich persönlich hege die schlimmsten Befürchtungen, denn zusätzlich zu dem Wegfall der Arbeitsplätze haften wir ja auch noch für die Zinslasten aus dem 500 Milliarden-Banken-Rettungspaket, die in den kommenden Jahren meines Erachtens für eine Deflation sorgen wird, die alles bisher dagewesene in den Schatten stellen wird.

Schon die rechnerische Logik sagt einem, dass es wohl bald nur noch sehr wenig Bares geben wird - unser Geldsystem ist ohnehin auf Kredit mit Verschuldungszwang ausgelegt. Das bedeutet, dass Deutschland, aber auch jede andere Nation dieser Welt, von dem Wohlwollen der Banken abhängig ist, denn je größer das Wohlwollen, desto niedriger die Zinsen. Ob nun die Kreditwürdigkeit Deutschlands durch verrottende öffentliche Einrichtungen und dem Niedergang der Bildung kreditwürdiger wird, sei mal dahingestellt. Allerdings kann man es dem Bankensektor ohnehin nicht recht machen, hatte doch die amerikanische Ratingagentur Standard&Poor's im Jahr 2005 angekündigt, die Bewertung AAA für Deutschland, also die beste Bewertung die ein Schuldner bekommen kann, und die als Grundlage für die Berechnung der Zinsen dient, herabzustufen, sollte das neue Regierungsprogramm dem Bankensektor nicht genehm sein (nachzulesen in Dirk Müllers "Crashkurs"). Wer beurteilen will, wie zuverlässig die Aussagen über die Kreditwürdigkeit von Schuldnern sind, möge sich in Erinnerung rufen, dass Tonnen von faulen Krediten ebenfalls mit AAA bewertet wurden. Und für die Schulden aus der Spekulation mit diesen Finanz"produkten" haften wir ja jetzt, mit entsprechender Deflationsgefahr - siehe oben.

Diese Zusammenhänge sollten Herrn Sarrazin, der jetzt im Vorstand der Bundesbank sitzt, wohl bekannt sein - obwohl man das natürlich nie genau wissen kann... Immerhin war er vor seiner Tätigkeit als Berliner Finanzsenator von 1975 - 78 als Referent für das Finanzministerium beim IWF tätig. Der IWF ist geradezu ein Paradebeispiel für die Ausbeutung der Welt von Seiten der Banken - nach dem Ölpreisschock Anfang der 70er Jahre, wurde ein Land nach dem anderen mit billigen Kreditenin die Schuldenfalle gelockt, und obwohl die "Dritte Welt" wie verrückt ihre Rohstoffe und billigen Produkte in die "hochentwicklelten" Länder, wie zum Beispiel unseres exportieren, steigt ihre Verschuldung so rasant an, dass die Entwicklungshilfen häufig direkt auf den Konten der Schuldnerbanken landen, damit die Zinsen "bedient" werden können.

Noch mehr Erfahrung durfte Herr Sarrazin dann von 1990 - 91 bei der Treuhand sammeln. Ich erinnere mich dunkel an die damalige Zeit - ein Skandal über verschwundene Gelder und viel zu billig verscherbelte Ostfirmen und Banken jagte damals den anderen.
Als späterer Finanzmininster in Berlin machte er aber nicht nur durch blöde Bemerkungen und seiner "Sarrazin-Diät" von sich reden. Viel zu wenig Beachtung in der Öffentlichkeit findet die 2004 gegen ihn erhobene Anklage wegen der Tempodrom-Affäre, bei der ihm vorgeworfen wurde Landesgelder regelwidrig vegeben zu haben. Seit August 2009 ermittelt die Berliner Staatansanwaltschaft wegen Untreue, da er sich bei der Verpachtung eines Golfplatzes finanziell begünstigt haben soll.

Trotzdem macht er unbeschwert weiter Karriere, mittlerweile ist er im Vorstand der Bundesbank angekommen. Als Finanzprofi dürfte auch er wohl mit einem rapiden wirtschaftlichen Verfall in Deutschland rechnen, und vor diesem Hintergrund halte ich seine Äußerungen bezüglich Hartz IV -Empfänger und Ausländer mit Sicherheit nicht für Zufall oder gar für einen Ausrutscher, sondern vermute eher, dass er jetzt schon mal Stimmung gegen vermeintliche Sündenböcke machen will. Wenn die Wirtschaft erst so richtig ins Rutschen kommt, dann wird es wahrscheinlich diese Menschen zuerst so richtig hart treffen, und dank Herrn Sarrazin werden viele "wissen": diejenigen, die als erstes von völliger Mittellosigkeit Betroffenen sein werden, sind eben "selbst schuld"....Ein Trick, der so billig ist, dass es mir fast schon peinlich ist, darauf anscheinend näher eingehen zu müssen.

Denn leider fallen mal wieder viel zu viele drauf rein. Das reicht von der gut situierten, höheren Mittelschicht, die noch nie von Arbeitslosigkeit und Armut betroffen war, die stolz den wahrscheinlich mittels Kinderarbeit und unter unwürdigsten Bedingungen hergestellten Teppich an der Wand präsentiert: "...die Königin von England hat nämlich genau denselben..." und die immer noch glaubt, man müsse "nur wollen" - das mag in diesem Fall zwar nicht wirklich verzeihlich (man sollte sich schon mal mit den wirtschaftlichen Hintergründen der explodierenden Armut beschäftigen, auch wenn man selbst nicht davon betroffen ist), aber noch eher verständlich sein - bis hin zu denjenigen, die sich selbst als kritisch, oder als "Infokrieger" bezeichnet - und wenn so eine Webseite, deren Betreiber sehr gut über das Internationale Banken-(un)-Wesen und deren Folgen - also Armut, Krieg, Überwachungsstaat usw. Bescheid wissen,noch beschwichtigende Artikel über Herrn Sarrazins Aussetzer unkommentiert auf die Hauptseite hochladen, da wird es dann aber schon wirklich kritisch...

Überhaupt vermute ich langsam, dass die ganze Kritik an unserem derzeitigen herrschenden System der geistigen Haltung: "Jeder denkt an sich, nur ich denk an mich" entspringt - ginge es den Deutschen gut, und kämen sie in den Genuss ihrer Bürgerrechte, dann könnte anscheinend von den Betreibern der Infokrieg- Seite auch Not und Elend auf der Welt herrschen - solange man selbst gerade nicht betroffen ist, macht man sich da gar keinen Kopf. Da wird Ron Paul zitiert, der in Bezug auf die USA gesagt haben soll, man könne nicht alle Welt in die USA lassen, man müsse sich erst einmal um die Probleme im eigenen Land kümmmern und dann um den Rest der Welt. Dass mag auf Stammtischebene erst einmal einsichtig klingen, doch wer sich mit Welt-Wirtschaft befasst, wird feststellen müssen, dass die wirtschaftlichen Aktivitäten der einzelnen Länder derart ineinander verflochten sind, dass es gar nicht möglich ist, nur ein Land isoliert vom Rest der Welt zu betrachten. Falls Ron Paul das wirklich gesagt haben soll, dann muss ich annehmen, dass es sich tatsächlich, wie von Blogger freeman.tv vermutet, um einen Vertreter der kontrollierten Opposition handelt.

Wir sehen doch gerade an der Weltwirtschaftskrise, die nahezu alle Länder der Erde betrifft, was das für ein Unsinn ist. Jede Entscheidung eines Landes, sei sie nun wirtschaftlicher oder politischer Natur, hat Auswirkungen auf die politische und wirtschaftliche Situation in anderen Ländern.
Die 3.Welt liefert uns Rohstoffe und Produkte in Massen und praktisch zum Nulltarif, während die Schuldenlast dieser Länder gleichzeitig explodiert und auch wenn der Löwenanteil des Profits auf den Konten der Banken, bzw. deren Hauptaktionäre landet, kann von einem wirklich fairen Austausch überhaupt keine Rede sein: das Gegenteil ist der Fall und somit ist doch wohl hoffentlich nachvollziehbar, warum so viele Menschen versuchen, in ein Land wie beispielsweise Deutschland zu kommen, das ihnen vermeintlich eine bessere Zukunft bieten kann. Daher ist genau das Gegenteil dieser geradezu nationalistischen Denkweise richtig: Man muss die internationalen Wirtschaftsprobleme in den Griff bekommen, und erst dann werden sich auch die restlichen Probleme lösen lassen. Ob nun die das informelle "Global Governance" der G20 -Länder, die indirekt von den internationalen Banken regiert werden, das richtige Organ sind, mag allerdings zu Recht bezweifelt werden.

Jetzt hat anscheinend unter den wohlwollenden Augen der Infokrieg Betreiber einer der Nutzer im Anhang an die Debatte über die widerlichen Äußerungen des Herrn Sarrazin eine Petition an den Bundestag gestellt, "damit die Diskussion auch Egebnisse bringt" und die Zuwanderung sich am "wirtschaftlichen Vorteil der Bundesrepublik Deutschalnd und der Stärkung der sozialen Sicherungssysteme" orientiert... Da kann man sich doch wirklich nur noch an den Kopf fassen...Außer Autos, Waffen und Finanz"produkten" wird in Deutschland und auch in den restlichen Ländern der 1. Welt fast nichts mehr produziert - achja, da wären noch Obst und Gemüse... Vielmehr bereichern "wir" uns am "Rest der Welt", der über 3/4 der Weltbevölkerung umfasst und der zunehmend in hoffnungslosem Elend versinkt, deren Kinder beispielsweise beim Tantal-Abbau (ein Metall, das für die Produktion von Handies der hiesigen Teenis gebraucht wird) draufgehen.

Das sind die Probleme, denen wir uns widmen müssen, damit es für ALLE, einschließlich uns Deutschen, noch eine lebenswerte Zukunft geben soll.
Ich könnte natürlich direkt etwas dazu schreiben, aber trotz der guten Informationen, die die Webseite und auch das Forum bieten, möchte ich einfach nichts mehr damit zu tun haben - wer Artikel der Rechts-Postille "Junge Freiheit" unkommentiert hochlädt, wohlwollend Werbung für Herrn Sarrazin und Herrn Ulfkotte macht, braucht sich nicht wundern, wenn solche Nutzer sich wohl fühlen auf der Seite -ich tue es nicht mehr, und habe daher auch die Links von meiner Seite gelöscht.
Und es ist mehr als ärgerlich, es ist regelrecht gefährlich, sich in Zeiten wie diesen auf derartige Diskussionen einzulassen...

...der Himmel ist grau, der Winter steht bevor - es ist noch kein Schnee gefallen, doch Deutschland zeigt sich schon wieder von seiner hässlichsten Seite....

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Unser Geldsystem basiert auf staatlich legalisiertem Betrug

"Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, dann hätten wir eine Revolution - noch vor morgen früh."
Henry Ford




"...Eines Tages kommen alle Lügen an das Licht
Und du wirst sehen, dass in echt alles anders ist.
Diese Tränen, die hier fließen, die sind alle echt,
dein Gerüst bricht, guck, wie sich alles rächt.
Alles echt, die Gefühle, die ich ausspreche.
Fühl mich gefangen in dieser Welt, ich will ausbrechen..."

Azad, Rapsänger - Song "Alles Lügen" Album "Blockschrift"





Überall fehlt Geld wie wir wissen. Logischerweise sinkt daher die Nachfrage und steigen in der Folge die Arbeitslosenzahlen. Die davon Betroffenen landen schnell in der Armut - Hartz IV mit seinen Strafsanktionen, die Leistungsentzug bis zu Null beinhalten - und das, obwohl die Geldvermögen in Deutschland in den letzten Jahren immens gewachsen sind.

Warum ist das so?

Fangen wir ganz von vorne an und um die Sache zu vereinfachen, stellen wir uns das Wirtschaftssystem vor wie ein Spiel. Einer der Spieler bekommt die Rolle der Bank, die anderen stellen Dienstleistungen zur Verfügung, mittels derer durch Produktion von Gütern der Wohlstand vermehrt wird. Weil der Tauschhandel die effektive Fertigung von Produkten und deren Vertrieb erschwert, brauchen sie ein Tauschmittel, also Geld. Die Bank stellt nun Geld zu Verfügung. Wir nehmen an, sie bringt 100.000 Euro in Umlauf, die sie nach Ablauf von 10 Jahren wiederhaben will. Außerdem verlangt sie einen Zins von 7 Prozent für die an sich erst einmal wertlosen Geldscheinchen. Für deren Ausleihe verlangt sie sogenannte "dingliche Sicherheiten", also materielle Güter, die sie dann, falls die Papierscheine samt Zinsen nicht nach 10 Jahren wieder bei ihr landen, haben will. Innerhalb von von 10 Jahren verdoppelt sich durch die Zinslast der Betrag der zurückbezahlt werden muss.

Die Zeit vergeht, die anderen Spielteilnehmer arbeiten und erschaffen so den Wohlstand. Nach 10 Jahren möchte die Bank 200.000 Euro wiederhaben. Es gibt aber nur 100.000 € und obwohl alle Teilnehmer wie verrückt gearbeitet haben, sind immer noch einfach nur 100.000 da. Die Teilnehmer übergeben diese der Bank, aber weil die Zinsen nicht "bedient" werden konnten, holt sich die Bank nun das Eigentum der Teilnehmer. Oder sie gewährt einen neuen Kredit, damit die aus dem ursprünglichen Kredit entstandenen Zinslasten bezahlt werden könnten und noch einmal 100.000 Euro, damit wieder Geld im Umlauf ist. Vereinbart wird wieder ein Zinssatz von 7 Prozent, der sich entsprechend der Zinseszinsformel nach 10 Jahren wiederum verdoppelt hat - jetzt sind es schon 200.000 Euro die fehlen, und die nach 10 Jahren nicht zurückgezahlt werden können, es sei denn man mit einen weiteren Kredit von 200.000 Euro plus dem Betrag, der notwendig ist, damit Geld im Umlauf ist, und das Spiel weitergehen kann.

In der Realität wäre wohl kaum jemand so blöd, sich auf ein Spiel, bei dem man nur verlieren kann, einzulassen. Aufgrund der überschaubaren Teilnehmerzahl, wäre spätestens nach 10 Jahren selbst dem Dümmsten klar, dass das Spiel für ihn nie vorteilhaft ausgehen kann. Und selbst diejenigen, die sich trotzdem nicht erklären könnten, warum nach 10 Jahren Schufterei sowohl Hab und Gut als auch das Geld jetzt weg sind, oder im anderen Fall, sich der Schuldenberg verdoppelt hat, hätten wahrscheinlich einfach keine Lust mehr, nochmal mitzuspielen.

In unserem echten Wirtschaftssystem ist es so, dass so viele Teilnehmer, die sich nicht kennen und nicht absprechen können, mitmachen, und so bemerken sie nicht, dass sie sich auf einen Vertrag einlassen, der als Ganzes schon rein rechnerisch gar nicht eingehalten werden kann. Eine Zeitlang geht es vielleicht auch ganz gut, zum Beispiel nach einem Krieg, in dem viel zerstört wurde - die Wirtschaft boomt, das Land muss wieder aufgebaut werden, und wenn die Bevölkerung damit fertig ist, dann möchte sie sich ihre Wünsche erfüllen, ein Haus, ein Auto, Reisen, Computer. In der Hoffnung auf den Wohlstand von morgen, nehmen Unternehmer und Konsumenten Kredite auf, kurbeln die Wirtschaft an und erschaffen Wohlstand. Das BIP wächst kräftig, so dass das Geld für die Bedienung der Zinsen leicht aufgebracht werden kann, denn es sind genug Wirtschaftsteilnehmer da, die einen Kredit aufnehmen und so ermöglichen, dass das Spiel weiterlaufen kann...

Irgendwann kommt aber die Zeit, wo die Nachfrage gesättigt ist. Denn entgegen aller Behauptungen führender Meinungsmacher oder Volkswirtschaftstheoretiker, ist der Großteil der Menschen eben nicht grenzenlos habgierig (also die Summe der Bedürfnisse der Menschen ist nicht grenzenlos, wie in der Volkswirtschaft behauptet) und so muss die Nachfrage nach Industrieprodukten zwangsläufig sinken. Möglicherweise steigt noch die Nachfrage nach Dienstleistungen anderer Art, beispielsweise Eizelunterricht in Fremdsprachen oder im Malen, aber auch dem sind durch den begrenzten Rohstoff Zeit natürliche Grenzen gesetzt.

Die sinkende Nachfrage bedingt einen Abbau von Arbeitsplätzen, der durch die Automatisierung im Fertigungsbereich noch verstärkt wird. Anstatt nun alle Wirtschaftsteilnehmer an dieser erfreulichen Entwicklung teilhaben zu lassen, indem man die Arbeitszeit entsprechend verkürzt -werden Arbeitskräfte ausgestellt, daraus folgt der Verlust ihres Einkommens - die Nachfrage sinkt weiter.

Gleichzeitig müssen aber die finanziellen Löcher, die allerorten durch Rückzahlung der Schulden samt Zinsen durch Unternehmer-, aber auch Konsumentenkredite entstanden sind, gestopft werden, und das kann, wie wir am obigen Beispiel gesehen haben, nur durch Neuaufnahme von Krediten geschehen. Jedes Mal, wenn ein Kredit vollständig - zurückbezahlt wird, muss - da durch die Zinssrückzahlung dem Geldkreislauf mehr entnommen wird, als zuvor eingeflossen ist - jemand anders sein Geld verlieren.

Da die Wirtschaft nicht mehr so stark boomt, wollen die Unternehmer keine Kredite mehr aufnehmen, und so ist in vielen Ländern der Erde der Staat in diese Nachfragelücke gesprungen und hat sich Geld von den Banken geliehen, um so den Wohlstand von morgen zu Geld von heute zu machen und so überhaupt erst zu ermöglichen.

Wenn da nur die drückenden, exponentiell anwachsenden Zinslasten nicht wären, die dem Geldkreislauf entnommen werden müssen, um sie zurückzuzahlen. Der Staat ist ein Schwergewicht in der Wirtschaft - es geht hier um riesige Summen: Laut Nikolas Hofer würden der Wirtschaft 1,6 Billionen Euro fehlen, wenn er wirklich sämtliche Schulden samt Tilgung zurückzahlen würde - das würde den Wirtschaftskollaps bedeuten. Das kann nicht gelingen, vielmehr führt schon die "Bedienung" der Zinsen eine deflationäre Entwicklung - da die Zinslasten schneller wachsen als das BIP. Deshalb muss zwangsläufig immer wieder nachgeschuldet und dabei mit der Zeit alles verpfändet werden, obwohl die Wirtschaftsteilnehmer, die nicht zur Gruppe der Riesenvermögenden gehören, die "ihr Geld für sich arbeiten lassen" können, wie verrückt schuften, beziehungsweise "den Gürtel enger schnallen, bis nichts mehr geht - im Extremfall also Leistungskürzung bis auf Null.

Bemüht der Staat sich um eine sogenannten "ausgeglichenen Haushalt", also die Reduzierung der Nettoneuverschuldung , entscheidet er sich für den Selbstmord auf Raten anstatt für den sofortigen Kollaps. Die Zinslasten werden ja weiterhin aufgebracht werden müssen für die "Tilgung", die in Wahrheit nie getilgt werden kann und früher oder später dafür sorgen, dass sich kein Geld mehr im Kreislauf befindet. Inzwischen rüstet man gegen das Volk auf, um sich gegen die Unruhen, die sich irgendwann ereignen werden, zu wappnen.

Es sei der der Konsument springt nun in die Lücke und nimmt seinersetits die Kredite auf - damit könnte der Zusammenbruch noch ein wenig herausgezögert werden. Hierfür kommt nur die Mittelschicht in Frage - die "Unterschicht", die entgegen aller Behauptungen nicht aus Verweigerung der "Eigenverantwortung", sondern aufgrund des betrügerischen Geldsystems entstanden ist, und daher weder über Arbeit noch Vermögen verfügt, wird keinen Kredit mehr bekommen. Die Riesenvermögenden brauchen keinen Kredit, denn sie haben haben inzwischen alle Anspruchstitel und Sachwerte an sich gezogen, und können zudem die verbliebenen Arbeitsfähigen zu ihren Bedingungen für sich arbeiten lassen. Sollte die Mittelschicht nun den Part des Schuldners übernehmen, indem sie etwa eine Hypothek auf das gerade abbezahlte Häuschen aufnehmen, könnte das Spiel noch eine Weile weiterlaufen, bis es zum endgültigen Zusammenbruch kommt.

Dieses Geldsystem funktioniert natürlich nicht nur in unserem Land, sondern global - mittels Einträgen in den Computer kann unendlich viel Geld geschaffen und über den Globus gejagt werden, für Kredite mit denen auf die Währungen von aufstrebenden Volkdswirtschaften, beispielsweise der sogenannten "Tigerstaaten" spekuliert werden kann. Diese verfallen und in der Folge bricht die Wirtschaft des betreffenden Landes zusammen - danach kaufen sich die Investoren mit ihrem wertlosen Schuldengeld den realen Reichtum des Landes, und/oder gewähren Hilfe in Form von Krediten, die, wie wir oben gesehen haben, nie beglichen werden können. Fiktive Zahlen gegen echten Reichtum, Bits und Bytes gegen Menschen aus Fleisch und Blut, die buchstäblich nichts mehr besitzen, durch die Wälder ziehen und auf Insekten und Blättern herumknabbern.

Inwischen schreitet die Verarmung der Menschen auch in den Industriestaaten immer weiter voran, und wir haben wahrlich keinen Grund froh zu sein, wenn es anderen Menschen auf der Welt noch schlechter geht als bei uns, denn auch hier wird der Tag kommen, an dem es nur noch Herren und Personal geben wird, Herrscher und Arbeitsfähige, vielleicht ist man noch so human und spendiert demjenigen, der nicht mehr gebraucht wird, ein Zyankali-Pillchen, mit dem er sich kurz, schmerzlos und unauffällig, selbst auf irgendeinem Parkplatz entsorgen kann.

Wir müssen diesen Wettlauf mit der Zeit gewinnen bevor es soweit kommt und bevor Überwachung und Entrechtung der Bürger jeglichen Widerstand im Keim ersticken. Ich appelliere dringend an jeden, der meinen Beitrag liest, sich mit den Grundlagen des Geldsystems zu beschäftigen und die Informationen weiterzuverbreiten, damit die Wahrheit ans Licht kommen und dem fiktiven Spuk, der nur deshalb funktioniert, weil wir alle daran glauben, endlich ein Ende gesetzt werden kann.

Samstag, 24. Oktober 2009

Demokratie ohne Demokraten

Demokratie sei die Herrschaft des Volkes, so haben wir es in der Schule gelernt. Wir wählen Volksvertreter, die dann unsere Interessen vertreten würden, hieß es. Nach den Gräueln der Nazi-Zeit hätten wir ein neues Grundgesetz bekommen, dass nicht so leicht außer Kraft gesetzt werden könnte. Darin stehen viele schöne Dinge, da steht was von Freiheit, von Würde, von Freizügigkeit, Pressefreiheit, Chancengleichheit. Dass jeder das Recht hat, sich sein Leben nach seinen Vorstellungen zu gestalten.

Nun, wir werden tagtäglich eines Besseren belehrt. Nicht wir bestimmen, wie unser Leben auszusehen hat, sondern ein von Banken und Konzernen beherrschter Staat- das nennt sich dann Sachzwang. Gut, das war auch schon früher so. Wenn wir mal ehrlich sind, dann hat es doch all das, was so in unserem Grundgesetz stand, nie wirklich gegeben. Meistens konnten wir jedoch noch zwischen zwei Übeln zu wählen, und das gab uns dann das Gefühl von Freiheit.

Wohl dem, der noch eine Arbeit hat, und wenn sie ihm noch so wenig gefällt, und noch so mies bezahlt ist. Denn wer die verliert, fällt in einen Abgrund, in dem nicht einmal mehr ansatzweise die schönen Phrasen unseres Grundgesetzes noch gelten. Der Überwachungsstaat hat mit einer Pranke, die sich Hartz IV nennt, ein Loch in unseren (zumindest angeblich) demokratischen Sozialstaat gerissen. Kontostände müssen offengelegt, Sozial-Schnüffler in die Wohung gelassen werden - der Verdacht, es könnte jemand Leistungsmissbrauch betreiben, reicht aus, um jemandem sein Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohung vorzuenthalten. Nicht einmal die Polizei darf einfach so in die Wohnung von Verdächtigen, aber ein Sozialdetektiv schon. Und wer auf seinem Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung besteht, bekommt eben einfach kein Geld mehr. So sieht also heute unsere "Freiheit" aus...

Dann hätten wir da noch das Recht, uns ungehindert aus allgemein zugänglichen Quellen zu unterrichten und angeblich soll es laut Grundgesetz auch eine Pressefreiheit geben. Natürlich gibt es heute keinen Diktator, der mit Brachial-Methoden wie Hitler einfach die Presse gleichschaltet - sowas hat man doch heutzutage gar nicht mehr nötig. Die Tatsache, dass eine Zeitung sich ohnehin schon lange nicht mehr aus den Verkäufen finanzieren konnte, sondern von der Anzeigenschaltung abhängig war, hätte einem eigentlich schon früher zu denken geben sollen. Wie kann es denn sowas eigentlich geben, ein Betrieb, der sich nicht selbstständig finanzieren kann, noch dazu ein Betrieb der für die Meinungsbildung so immens wichtig ist, wie eine Zeitung - die "vierte Gewalt"! Es gab also seit langer Zeit schon eine Abhängigkeit von der Privatwirtschaft, von Unternehmen, die naturgemäß nicht immer dieselben Interessen verfolgen wie die Arbeitnehmer - und ebenso naturgemäß hat ein Arbeitnehmer nicht genug Geld um Anzeigen zu schalten und so die Zeitung in seine Abhängigkeit zu bringen. Wie ist das eigentlich zustande gekommen? Denn entweder waren die Zeitungen einfach schon immer zu teuer, die Betriebe schlecht geführt, oder der Bürger verdiente zu wenig, um sich die Zeitung regelmäßig kaufen zu können. Von dem Gesichtspunkt aus gesehen war die Presse noch nie wirklich "frei" und die Lage verschlimmerte sich noch, als vor ein paar Jahren das Betriebesterben der Mittelständler begann und die Zeitungen immer mehr von einzelnen großen Firmen und Konzernen, wie beispielsweise Bertelsmann, abhängig wurden. Was für eine Berichterstattung kann man da noch erwarten?

Da ist es kein Wunder, wenn die Presse uns immer wieder dieselbe Botschaft vermitteln will: Es sei unsere Aufgabe, lebenslang zu arbeiten, arbeiten, arbeiten, so viel und für so wenig Geld wie möglich, am liebsten auch ohne Sozialversicherung und ohne zu "jammern". Nicht dass ich jetzt furchtbar viel von "Sozial"versicherungen halten würde - letztendlich soll damit nur notdürftig bemäntelt werden, dass unser Gehalt viel zu niedrig ist, um davon zu leben - und eine angemessene Versorgung im Alter oder im Krankheitsfall gehört zum Leben dazu. Das Geld wird mir weggenommen, und entzieht sich meinem Einfluss. Welche medizinischen Maßnahmen für die Erhaltung meiner Arbeitskraft sinnvoll sind, das bestimmt jetzt die Kasse, was, wieviel und wofür eigentlich von Seiten meines Arztes als Rechnung eingereicht wird, erfahre ich nicht einmal - dafür bekomme ich aber eine elektrische Zahnbürste, wenn ich die mittels eines Bonusheftchens vorgeschlagenen Vorsorgentersuchungen, Impfungen und ähnliches nachweisen kann. Wer ein Leben lang treudoof in die Rentenversicherung eingezahlt hat, dem bleibt im Alter aufgrund der ewigen Herumkürzerei kaum noch etwas übrig, trotz steigenden Wirtschaftswachstums und Wohlstand, der von ihm aufgebaut wurde, muss sich der Rentner von heute schon fast vorwerfen lassen, dass er eine "Belastung" sei. Der künftigen Rentnergeneration wird wohl gar nichts mehr bekommen, nicht einmal die 600 und noch irgendwas Euro, die die Rot-Grüne-Koalition doch tatsächlich als "Grundsicherung" bezeichnet. Zusätzliche soziale Leistungen, wird es wohl kaum mehr geben - in der nächsten "Chemnitzer Studie" wird man wahrscheinlich feststellen, dass, wer nicht arbeitet, eigentlich gar nichts mehr essen braucht.

Die Liste ließe sich noch länger fortsetzen. Aber was hilft es, wenn wir auf Politiker schimpfen. Womöglich haben wir genau das, was wir auch verdienen. Nicht die Skrupellosigkeit der Politiker, die Verlogenheit der Medien, die Unverschämtheit der Banken und Konzerne erschüttert mich zutiefst - sondern das mangelnde Bewusstsein meiner Mitmenschen in Bezug auf ihre eigenen Rechte!

Allzuleicht wird akzeptiert, wogegen man sich machtlos hält. Otto Normalverbraucher hält den Kampf um seine Rechte , falls sie ihm überhaupt noch bewusst sind, für einen "Kampf gegen Windmühlen", und man beachte, dass derjenige, der sich das alles nicht gefallen lassen mag, nicht mit einem Helden, sondern mit einer tragikomischen, um nicht zu sagen lächerlichen Figur verglichen wird, der man mehr Mitleid als Achtung entgegenbringt.

Natürlich gibt es auch Gegenwehr, aber leider fällt sie sehr, sehr dünn aus. Man könnte so viel mehr tun, Petitionen an Abgeordnete schreiben, Gruppen bilden, Flugblätter verteilen... Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, und so werde ich weiterhin meine Artikelchen schreiben, wie ein Schiffbrüchiger, der eine Flaschenpost ins Meer wirft, in der Hoffnung, irgendjemand möge seine Nachricht lesen...

Dienstag, 20. Oktober 2009

Herr Sarrazin, die SPD und der Vormarsch des Faschismus

Es ist ja nichts Neues, dass Herr Sarrazin mit blödsinnigen Bemerkungen über die Benachteiligten der Gesellschaft von sich reden macht. Es überrascht nicht, dass es in dieser Gesellschaft Menschen mit rassistischer Grundhaltung gibt. Zum Rassismus ist auch die Verachtung für Hartz-IV-Empfänger zu zählen, denen man gerne über die Medien und mittels Sozialarbeitern einreden will, sie seien letztendlich selbst schuld an ihrer Misere (Stichwort: "Eigenverantwortung"). So eine Meinung kann sich nur leisten, wer von der Lebensrealität der Entrechteten keine Ahnung hat.

Was einigermaßen verwundert, ist jedoch, dass man so jemanden ausgerechnet in einer Partei wie der SPD vorfinden muss. In den Führungspositionen tummeln sich hier die Menschenverachter, treten sich wegen Überfüllung schon fast gegenseitig auf die Füße und geben sich die Klinke in die Hand. Zu ihnen darf auch Herr Clement gezählt werden, der seinerzeit von sich reden machte, als er uns erklärte, dass es ohne Armut nicht gehe in unserer Gesellschaft, sowie Herr Müntefering, der ebenfalls der Nazi-Arbeitslager-Herrenrassen-Ideologie huldigte, indem er nur denjenigen, die auch arbeiten, etwas zum Essen zugestehen wollte. Damit hat er wahrscheinlich große Teile der Bevölkerung auf seiner Seite, denn nur durch Arbeit wird ja hier der Mensch überhaupt erst zum Menschen geadelt.

Der Schaden, den die SPD mit ihrer Arbeit an der Regierung angerichtet hat, ist unermesslich. Denn was wollen sie jetzt, nachdem sie den sozialen Kahlschlag gnadenloser als je eine andere Partei zuvor, vorangetrieben haben, jenen Vertretern der Kleinbürger, die sich unter dem Vorwand der "Eigenverantwortung" den Faschismus eigentlich schon immer ganz offen auf die Fahnen schrieben, eigentlich noch entgegensetzen?????

Die Arbeitslager-Ideologie wird weiter vorangetrieben werden und ihre Unterstützung finden bei jenen, die in ihrem kleinkarierten Heim und ihrer kleinkarierten Lebensvorstellung, nämlich dass des Menschen Lebensziel nicht etwa in der Verwirklichung seiner Potentiale und seiner Fähigkeiten liegt, sondern in Arbeit, Arbeit und nochmal Arbeit, vermengt mit einem kräftigen Schuss Arschkriecherei.
Dass der Reichtum, den der Biedermann erschaffen hat, nicht in die Taschen von angeblichen Faulpelzen floss(schön wärs ja, das hätte wenigstens das Wirtschaftswachstum angekurbelt), sondern mittels des Zinsmechanismus auf die Konton der Riesenvermögenden wanderte,mag er einfach nicht einsehen. Auf den Nächsten zu schimpfen, auf Ausländer, Hartz-IV Bezieher, demnächst wahrscheinlich auf Alte und Kranke, ist eben einfacher.

Und die Arbeit, Arbeit und nochmal Arbeit hält ja auch so schön vom Nachdenken ab, vom Nachdenken darüber, warum unsere Welt so ist wie sie ist, warum trotz explodierenden Reichtums die Armut auf der Welt auf dem Vormarsch ist, warum im Land unseres "großen Bruders", den USA, in manchen Städten wieder die Tuberkulose - eine soziale Krankheit, die vor allen unter schlecht Ernährten und schlecht untergebrachten Menschen und daher vor allen in Kriegszeiten grassiert - wieder um sich greift, warum sich vor den Toren Europas Millionen von Menschen drängen, auf der Flucht vor Hunger, Armut und Krieg. Denn vor der Armut fliehen wollen müssen darf natürlich nur der durch die Hartz-IV Gesetze genötigte Deutsche, nur er darf Familie und Heim verlassen verlassen wollen müssen, um sich einer anderen Region des Landes zu einem Hungerlohn zu verdingen und damit zu einem weiteren Verfall der Löhne beizutragen. Von ihm wird verlangt, bei ihm wird gelobt, was man den Menschen, die der weltweite Zinswahnsinn aus ihrer Heimat vertreibt, zum Vorwurf macht.

Viele der Menschen, über die Herr Sarrazin sich so verächtlich geäußert hat, sind Türken. Man verschweigt allerdings gern, dass es sich hierbei hauptsächlich um Kurden handelt, und der mittels Neuro-Linguistik-Programming funktionierende Meinungsspin der Medien hat es geschafft, dass bei vielen, die das Wort "Kurde" hören, dabei natürlich gleich PKK, Terroristen und Ehrenmorde assoziert wird. Nun, es mag sein, dass es bei den Kurden Terroristen und Ehrenmörder gibt. So etwas gibt es ja überall, sogar bei denjenigen, denen vollständig deutsches Blut durch die Adern fließt. Immerhin aber haben die "Ausländer" noch nicht dadurch von sich reden gemacht, dass sie ihre Kinder verhungern ließen, oder für Jahrzehnte in Verliese einsperrten und dann mehrere Kinder mit ihnen zeugten, aber wer weiß, vielleicht macht eine gelungene Integration auch das eines Tages möglich.

Zu den Kurden ihrerseits ist zu sagen, dass sie das größte Volk ohne eigenen Staat sind. Es gibt etwa 40 Millionen Kurden, von denen die meisten in der Türkei in einer Region leben, die manchen als Anatolien, manchen als Nord-Kurdistan bekannt ist. Diese Region wird von der türkischen Regierung massiv vernachlässigt, es gibt kaum Strom- und Wasseranschlüsse, Arbeitslosigkeit grassiert - kein Wunder, denn hierhin fließen keine Regierungsgelder, die einzige "Zuwendung" von staatlicher Seite ist das Aufgebot an Militär, dass in den wenigen etwas größeren Städten der Region beinahe im Minutentakt die Kreuzungen frequentiert, nicht selten in Panzern, die aus den Beständen der deutschen Bundeswehr stammen. Bei kulturellen Festen greift man auch gerne mal zur Waffe, verprügelt unbewaffnete Jugendliche und sogar Frauen:



14-jährigen Jugendliche wird da schon auch mal der Arm gebrochen, und die Bilder stolz im türkischen Fernsehen präsentiert:



In den Schulen darf meines Wissens kein Kurdisch gesprochen und schon gar nicht gelehrt werden. Daher ist das grammatikalische Verständnis für die eigene Sprache schon nicht besonders groß, kein Wunder, dass es im Ausland dann schwer fällt, eine Fremdsprache zu erlernen.

So könnte man dann schon als externer Beobachter wie ich, mit einigem Nachdenken auf unterschiedliche Erschwernisse auf dem Weg zur Integration kommen, als da wären:

- viele haben ihre Heimat nicht ganz freiwillig verlassen. Nicht das Fernweh, sondern die Perspektivlosigkeit im eigenen Land war der Motor für das Auswandern

- aufgrund der schlechten Situation in Bezug auf die Bildung ist schon das grammatikalische Verständnis für die eigene Sprache nicht sehr ausgeprägt

- Viele Ausländer kamen nach Deutschland, um den Arbeitskräftemangel der 60er Jahre zu beheben, wo sie vorwiegend unter Ausländern arbeiteten, die ebenfalls kaum Deutsch konnten, möglicherweise unter Führungspersonal, das sich im Land der Dichter und Denker häufig einer besonders gepflegten Sprache bediente, wie beispielsweise: "Du herkommen, du putzen..."

Wenn der Deutsch-Kurde Azad meint, man wäre als "Kanake gefickt in der deutschen Gesellschaft" dann hat er damit vielleicht nicht ganz unrecht:



Aber dies alles ist in der Schwarz-Weiß-Welt des Herrn Sarrazin, dem die von den Rundfunkräte kontrollierten Medien noch bei seiner Herumhetzerei salutieren, anstatt, wie es ihre Aufgabe wäre, die Hintergründe aufzudecken, noch nicht angekommen, und es wird wohl auch nichts mehr werden. Wir marschieren geradewegs auf ein Viertes Reich zu, und mit "Wehret den Anfängen" braucht hier keiner mehr anfangen - der Kahlschlag der SPD hat längst den Boden bereitet, für eine noch weitergehende Verarmung des Mittelstandes und dieser wird sie als Oppositionspartei aufgrund ihrer Glaubwürdigkeitsverlustes inhaltlich nichts mehr entgegenzusetzen haben. Bald wird es auch jenen kleinkarierten Spießer treffen, der sich verwundert die Augen reiben wird, wenn er feststellt, dass es mit "man muss eben nur wollen" auch nicht mehr funktioniert und in diesem Wissen versucht man jetzt also auf Hartz-IV Bezieher und Ausländer umzulenken - mein Gott, wie billig und leicht durchschaubar das alles doch ist.

Wir haben doch einmal "Nie wieder!" gesagt und gelernt, und merken nicht, wie "Nie wieder!" schon längst vorbereitet wird, und das noch von denselben Leuten wie damals...

Das Lügengespinst zerreissen...

Die Ereignisse überschlagen sich, man kommt nicht zur Ruhe. Pleiten, Pleiten, Pleiten. Nun muss auch die Reformhauskette Vitalia Insolvenz anmelden, wie mir gestern gesagt wurde, obwohl die Ladenkette jahrzehntelang gut lief und Gewinne abwarf. Warum? Der Hauptinvestor, eine britische Bank, sei pleite gegangen, und nun müsse ein neuer gefunden werden.

Ich bin gespannt, ob es in einem halben oder einem ganzen Jahr noch Einrichtungen gibt, wo man überhaupt noch was einkaufen kann. Der Fall Vitalia wirft ein bezeichnendes Licht auf unser Geldssystem, dass es einigen wenigen Individuen erlaubt, durch gegen Zins vergebene Kredite auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung stinkreich zu werden und gesunde Firmen und Unternehmen in einer immerwährenden Abhängigkeit zu halten. Denn wie ist es denn zu erklären, dass eine seit Jahrzehnten gut laufende Kette, die wohl offensichtlich Profite abwarf (sonst hätte sich doch nie ein Investor gefunden) sich in einer so großen Abhängigkeit von einem Investor befindet, dass sie bei dessen Pleite ebenfalls Insolvenz anmelden muss? Wie kam es, dass die Ladenkette nicht über Eigenkapital verfügt? Wo sind die Profite abgeblieben? Und warum kann die Ladenkette nicht weiterlaufen, obwohl offensichtlich Bedarf an seinen Produkten besteht und es genügend Arbeitskräfte gibt, die diese herstellen und verkaufen wollen? Seltsame Blüten treibt unser Wirtschaftssystem...

Wie dem auch sei, der Absturz geht weiter. Derweil probiert man wieder die alten Tricks aus, um von der bevorstehenden Misere abzulenken: Herr Sarrazin gefiel sich kürzlich darin, gegen Frauen "mit Kopftuch" herumzuhetzen, nicht wegen dem Kopftuch, sondern weil sie die Frechheit besitzen, auch noch ein Kind nach dem anderen in die Welt zu setzen. Und "der Deutsche" stürzt sich darauf. Im Fernsehen soll unlängst irgendeine Sendung gelaufen sein (ich habe Anne Will in Verdacht), in der man nachgewiesen habe, dass die Türken in Berlin selber schuld seien an ihrer schlechten beruflichen und sonstigen Perspektive, denn Nachkommen vietnamesischer Einwanderer schaffen es viel leichter auf weiterführende Schulen als türkische Kinder. Teile und herrsche mal wieder. Ablenken auf Randgruppen mal wieder. Und selbst intelligente Bürger fallen darauf rein. Manche fallen vielleicht auch gerne darauf rein. Als ob wir diese billigen Tricks aus der leidvollen Erfahrung aus unserer Geschichte nicht schon zur Genüge kennen sollten.

Nun ist mir die Situation speziell in Berlin nicht vertraut. Allerdings kenne ich Flüchtlingskinder, die zwar deutsch sprechen, selbiges aber ziemlich schlecht, und sie dringenden Bedarf an einem Deutsch-Unterricht hätten, um sich überhaupt integrieren zu können. Trotzdem müssen sie gemeinsam mit deutschen Kindern dieselbe Schule besuchen. Hauptschule natürlich, da sitzen die Nachfahren der Arbeiterkinder, mit denen kann mans ja machen. Wie das wohl funktioniert? Da kann nur eine Gruppe gefördert werden, der Rest versteht entweder nur Bahnhof oder langweilt sich. Gemeinsam sind nun Deutsche und Ausländer auf dem Abstellgleis. Auch eine Art zu integrieren - Integration in die Gruppe der Benachteiligten.
Aber es könnte ja noch schlimmer sein. Wie mir neulich zu Ohren kam, kommen Kinder, die gar kein Deutsch können sowieso gleich in die Förderschule.

Ja, da kann ich mir noch lang den Mund fusslig reden. Darüber dass das Ablenken auf Randgruppen nur über die wahren Ursachen der auf uns zu kommenden Misere hinwegtäuschen soll - das Geldsystem, und seiner ihm innewohnenden Gefahr der De- und Inflation, an der sich ja auch der Kleinbürger schuldig macht, wenn er sich einen Kredit für sein Haus aufnimmt. Er zahlt ja mindestens das Doppelte zurück, wie man weiß. Und wie viele aber nicht wissen, wird von der Bank der Kredit nicht aus den Einlagen anderer Sparer vergeben, sondern einfach aus dem Nichts geschaffen, mit den Spareinlagen als Feigenblatt. Das Ganze nennt sich Mindest-Reserve-System. Und bei diesem Vorgang wird das Geld für die fälligen Zinsen leider eben nicht mitgeschaffen. Und wo kommt das Geld dann her? Es muss jemandem anderen weggenommen werden. Anders kann es ja rein rechnerisch nicht funktionieren.Darunter leidet natürlich die Konsumenten-Nachfrage mit allen Folgen für die Arbeitsplätze. Arbeitsplätze werden dann abgebaut, Steuereinnahmen fehlen, Sozialeinnahmen fehlen. Und daher natürlich auch Geld für beispielsweise Integrationsmaßnahmen. Ein gutes Gewissen, dafür, das man so fleißig war, gespart und seinen Kredit abbezahlt hat, braucht man da überhaupt nicht zu haben. Man machte sich schuldig und wusste es nicht. Aber wie soll man jemandem so etwas zwischen Tür und Angel erklären?

Kaum möglich, auch wenn ich es trotzdem immer wieder versuche. Die Angst vor der Zukunft sitzt mir im Nacken. Wie soll das alles noch weiter gehen? Meine Bemühungen, gegen die Meinungsmache der Medien anzukommen gleichen dem Versuch, einen nicht enden wollenden, an mir vorbeidonnernden Güterzug übertönen zu wollen. Ich lese, und lese, ich rede und rede, ich schreibe und schreibe, und doch scheint das alles umsonst zu sein - ich erlebe, wie immer wieder nur die alten Vorurteile und Meinungen wiederholt werden, obwohl die Ungereimtheiten und Risse im Lügengespinst einem förmlich entgegenschreien sollten, und man eigentlich gar nicht mehr anders können sollte, als sich zu fragen: Was stimmt denn hier eigentlich nicht, hier ist doch irgendwas faul...

Manchmal will ich aufgeben, aber ich schaffe es nicht. Ich werde nicht einfach dasitzen und Däumchen drehen, bis sie mich irgendwann mal abholen kommen, um mich ins Gefängnis, zum Impfen oder in irgendein Lager zu bringen. Ich werde weiter lesen, schreiben und reden (mein nächster Plan: ein übersichtliches Flugblatt mit graphischer Darstellung der Zinsproblematik), obwohl es meiner Meinung nach schon nach 12 ist, und die meisten Leute immer noch keine Ahnung haben, immer noch Fernsehen schauen, immer noch Mainstream-Zeitung lesen und immer noch alles glauben...

Mittwoch, 30. September 2009

Der G20 - Gipfel und die Medienhuren

Während man uns bezüglich des G20 Gipfels freudig strahlende Politiker präsentierte, kam es in mehreren Ländern zu Protesten.

Am Veranstaltungsort in Pittsburgh wurden Protestmärsche von der Polizei gewaltsam aufgelöst. Der Kanal Euronews zeigte in seinem Kanal hierzu einige schwarz gekleidete, maskierte Männer, die Mülltonnen anzündeten und damit die Polizei attackierten, damit der brave Bürger sich beruhigt in seinem Sessel zurücklehnen und sich sagen kann: "Da haben wirs wieder: "Alles Anarchisten und Chaoten. Kein Respekt mehr vor der Polizei!"
Bilder, wie die folgenden wurden uns natürlich nicht gezeigt, friedliche Demonstranten, die mit legalen Mitteln ihrem Protest Ausdruck verleihen wollen, und von der Polizei massiv eingeschüchtert werden:



Später am Tag kam es zu gewaltttätigen Ausschreitungen der Polizei gegenüber den Protestierenden:





Angesichts dessen, dass solche Aufnahmen anscheinend in irgendwelchen Archiven verschwinden, und man uns immer nur Ausschnitte von Provokateuren zeigt, kann wohl niemand mehr glauben, im Fernsehen eine auch nur annähernd objektive oder ausgewogene Berichterstattung über tägliche Ereignisse vorzufinden, im Gegenteil.

Überhaupt wirken die Bilder der angeblichen Provokateure häufig sehr gestellt. Da vermutet nicht nur Alex Jones, dass es sich in Wirklichkeit um von der Polizei eingeschleuste Agenten handelt, um fernsehtaugliche Bilder von angeblich ach so gewalttätigen Demonstranten zu bekommen, mit denen man dann die gewaltsame Niederschlagung der Aktionen rechtfertigen und vom eigentlichen Gegenstand der Diskussion ablenken kann.



Gegenstand des Protestes war in diesem Fall die Existenz einer demokratisch nicht legitimierten Eine-Welt-Regierung, die der G20 Gipfel de fakto darstellt, der seinerseits von internationalen Banken kontrolliert wird. Diese betreiben, wie wir im Moment gerade beobachten können, de facto die Zerstörung der derzeit existierenden Währungen, und die totale Kontrolle der Weltbevölkerung mittels UN-Truppen, notfalls auch mittels Söldnertruppen wie beispielsweise Blackwater. Internationale Gesetze, wie die weltweite Kohlendioxid-Steuer - Kohlendioxid ist übrigens ein farbloses, natürliches Gas, das von allen Lebenwesen, also auch von Menschen ausgeatmet wird und somit natürlich wie geschaffen dafür ist, jedes Lebewesen auf diesem Planeten mittels eines globalen Kontrollnetzes zu kontrollieren



- sollen dafür eine angeblich rechtliche Grundlage bieten, ebenso wie die Zerstörung des internationalen Währungssystems den Vorwand für eine globale Währung bieten soll.

Montag, 24. August 2009

"Warte nur, bis wir zu Hause sind!"

oder - Die Vorstellung von Pressefreiheit unserer Volksvertreter...

Werden wir wirklich noch von Demokraten regiert?




Oder doch eher von "Faschisten mit Demokratenmasken"?

Sonntag, 23. August 2009

Wozu brauchen wir eigentlich eine Diktatur?

Faschistoide Untertanen-Mentalität hat Hochkonjunktur in unseren Tagen. Selbständiges Denken hat ausgedient. Vom Fensterputzer bis zum Träger akademischer Titel, sowohl Alt als auch Jung marschiert im Gleichschritt auf ein Gebilde zu, das man wohl kaum noch als "Bundesrepublik" Deutschland bezeichnen kann -"ArbeitsLager "Deutschland fände ich passender.

Vorbei sind die Zeiten, als ich noch auf Internetforen feurig über die Propganda der Medien, die immer weiter abnehmende Qualität der Bildung, die soziale Spaltung in unserer Gesellschaft diskutierte. Die Medien und unsere miserable Bildung ist schuld an dem mangelnden Widerstand in unserer Gesellschaft, wusste ich damals.

Allerdings muss auch ich zugeben, dass selbst in den Mainstream-Medien die Symptome einer gesellschaftlichen Krankheit, die ich Faschismus nennen würde, ausreichend beschrieben wurden, um in mir eine dauernde Irritation, ähnlich der, die durch den Missklang eines völlig verstimmten Musikinstrumentes erzeugt wird, hervorzurufen, die meine Tage vom ersten Gedanken am Morgen bis zum späten Abend verfolgt, und sich auch manchmal in der Nacht noch in Form von mühlenden, mahlenden Alpträumen von im Gleichschritt marschierenden Massen, die sich mit starrem Blick und in Uniform in die entgegengesetzte Richtung wie ich bewegen,niederschlägt.

Denn es plagten sich schon vor Jahren Vertreter von Wohlfahrtsverbänden in den Talksendungen mit der 5-fachen Übermacht von Politikern wie Wolfgang Clement herum, der angsichts der im Hartz IV Satz vorgesehenen 8.50 die pro Jahr, Kind und Paar Schuhe nur ein süffisantes Grinsen übrig hatte. Auch gab es im Fernsehen Graphiken zu sehen, die deutlichen Aufschluss darüber gaben, wo unser Wohlstand und unser Geld abgeblieben war.


Zeitungen meldeten auf der ersten Seite den steigenden Reichtum der Deutschen, während im Lokalteil die Grausamkeiten des Lebens unter der Hartz IV Knute durchaus kritisch beschrieben wurden.



Wir erleben sinkende Löhne und Personalabbau bei gleichzeitig steigenden Preisen , doch haben wir damit nicht "faule" Hartz IV Empfänger, sondern die steigenden Profite der Unternehmen und Kapitalanlegern finanziert, die zudem noch immer weiter von Steuern entlastet werden- kann es denn wirklich wahr sein, dass meine Mitmenschen, die zum Teil sogar zur "gebildeten Elite" gehören, diese Zusammenhänge nicht in einen Gedankengang bringen können????

Es erfordert nicht viel Fachwissen, um zu verstehen, dass Hartz IV Empfänger nicht Verursacher der Arbeitslosigkeit, sondern deren Opfer sind - mit sinkenden Reallöhne sank logischerweise die Nachfrage und somit auch die Anzahl der Arbeitsplätze. Ist es denn so schwer zu verstehen, dass der Druck, der durch die Hartz IV Gesetzgebung auf die Betroffenen ausgeübt wird, nur zu einem noch weiterem Druck auf den Arbeitsmarkt führt, der wiederum ein weiteres Sinken der Löhne und somit auch sinkende Einnahmen in den Sozialkassen bewirkt?

Doch anscheinend ist man einfach zu faul geworden, um das eigene Gehirn zu bemühen, denn wenn man das täte, würde man erkennen, dass man nicht so weitermachen kann wie bisher, sondern handeln müsste - also suhlt man sich lieber im faschistoiden Untertanentum.

Es ist nicht zu fassen, was mir da in letzter Zeit entgegenblökt:"Private Unternehmen laufen immer besser als staatliche..." achja? Fragt sich bloß für wen...
Wie die Made im Speck" würden Hartz IV Empfänger leben, die doch endlich mal arbeiten sollen, und wenn es nur für einen Euro die Stunde ist - schließlich müsse jeder was tun. Der Steuerzahler subventioniert zwar so mit den Transferleistungen die Profite der Unternehmen, die für ungefähr 100 Euro im Monat auf ein Heer von Arbeitslosen zurückgreifen können. Aber das macht ja nichts, der faschistoid denkende Untertan lässt sich leicht überzeugen, dass erwachsene Menschen wie schwer Erziehbare zu behandeln sind - die sollen lernen, überhaupt mal wieder früh aufzustehen und arbeiten zu gehen - warum dann nicht gleich im Arbeitslager...

Die ältere Generation wird nicht müde, zu predigen, dass "wir damals auch arbeiten mussten, den wir waren sechs Kinder und haben auch nicht vom Staat gelebt, der Jugend von heute geht's zu gut..." - achso, dass Ausbildungsplätze fehlen, ist also in manchen Gehirnen immer noch nicht angekommen, und außerdem ist die jetzige Generation übrigens nicht für die Armut der Nachkriegszeit verantwortlich, was sind das für dämliche Argumente????

Und wo bitteschön gibt es hier Wohlstand, ein Alleinverdiener kann heute häufig genug gerade mal sich selbst über Wasser halten (wenn überhaupt!), von einer Frau plus sechs Kindern gleich ganz zu schweigen...Mit sechs Kindern ist man als Alleinverdiener ganz schnell unter dem Niveau von damals, wenn der Staat da nicht nachhilft - der bescheindene Wohlstand wird häufig genug mit Reduktion der Nachkommenschaft bzw. völliger Kinderlosigkeit erkauft!!

Die heutige Generation wird, wenn es so weitergeht, wahrscheinlich im Alter massenhaft verhungern aufgrund sinkender Rentenformeln, niedriger Löhne, unfreiwilliger Teilzeitbeschäftigung und Arbeitslosigkeit.

Und wie können die deutschen Bürger eine Gesetzgebegung wie Hartz IV, die Leistungskürzungen bis zu Null!!!! vom ohnehin nicht ausreichenden Existenzminimum vorsieht, dulden?? Dieses Gesetz verstößt nicht nur gegen den Artikel 1 des Grundgesetzes, aber eigentlich sollte man den Artikel nicht kennen müssen, um einfach abgrundtief empört zu sein über eine solche Regelung - schließlich geht es bei dem Leistungssatz nur um die Sicherung des Existenzminimums!, dass durch den Regelsatz ohnehin nicht gesichert wird, und somit einigen Discountern noch die Möglichkeit bietet, ihre häufig abgelaufene Ware schnell noch billig entsorgen zu dürfen - wie kann bei dem ohnehin nicht ausreichenden Regelsatz noch etwas weggenommen werden, und das auch noch per Gesetz???

Wir müssen endlich mal weg von der vielgeforderten Eigenverantwortung, gebt den Menschen faire Chancen, dann braucht er keinen staatlich subventionierten Erziehungsdienst für Erwachsene. Denn hier wird nur propagiert dass der Mensch endlich lernen soll, sich mit der gesellschaftlichen Zwangsjacke abzufinden, und jeden Zehntelmillimeter darin noch voll auszukosten - auf die Idee einer gesellschaftlichen Mitverantwortung, die wir alle tragen , indem wir ein System, das Betroffene mittels einer Hungerpeitsche zur Aufgabe ihrer Bürger- und Menschenrechte zwingt,mit unserem Schweigen dulden, kommen anscheinend nur wenige.

Nein, statt dessen reden wir uns die Welt schön, beruhigen uns und unser Gewissen mit bedeutungslosen,nachgeplapperten Phrasen wie "...anderen geht es genauso..." , oder "...in anderen Ländern läuft es ja noch viel schlimmer...", gerade also ob nun das junge Mädchen auf dem Straßenstrich an der tschechischen Grenze, das in Thailand prostituierte Kind oder der auf dem schwarzen Kontinent verhungernde Afrikaner auch nur irgendetwas davon hätten, dass wir uns die Missstände in unserem Land immer wieder schön reden:

Und wo bleibt das Positive, Herr Kästner?

Und wieder schickt ihr mir Briefe,
in denen ihr, dick unterstrichen, schreibt:
"Herr Kästner, wo bleibt das Positive?"
Ja, zum Teufel, wo das bleibt.

Noch immer räumt ihr dem Guten und Schönen
den leeren Platz überm Sofa ein.
Ihr wollt euch noch immer nicht dran gewöhnen,
gescheit und trotzdem tapfer zu sein.

Ihr braucht schon mal Vaseline,
mit der ihr das trockene Brot beschmiert.
Ihr sagt schon wieder, mit gläubier Miene:
"Der siebente Himmel wird frisch tapeziert!"

Ihr streut euch Zucker über die Schmerzen
und denkt, unter Zucker verschwänden sie.
Ihr baut schon wieder Balkons vor die Herzen
und nehmt die strampelnde Seele aufs Knie.

Die Spezies Mensch ging aus dem Leime
und mit ihr Haus und Staat und die Welt.
Ihr wünscht, dass ich's hübsch zusammenreime,
und denkt, dass es dann zusammenhält?

Ich will nicht schwindeln. Ich werde nicht schwindeln.
Die Zeit ist schwarz, ich mach euch nichts weis.
Es gibt genug Lieferanten von Windeln.
Und manche liefern zum Selbskostenpreis.

Habt Sonne in sämtlichen Körperteilen
und wickelt die Sorgen in Seidenpapier!
Doch tut es rasch. Ihr müsst euch beeilen.
Sonst werden die Sorgen größer als ihr.

Die Zeit liegt im Sterben. Bald wird sie begraben.
Im Osten zimmern sie schon den Sarg.
Ihr möchtet gern euren Spaß dran haben...?
Ein Friedhof ist kein Lunapark.

gefunden auf Notizen aus der Unterwelt


Ich will die geballten Fäuste auf meine Ohren pressen, um dieses ohrenbetäubenden Schweigen nicht mehr zu hören und angesichts der Pläne, die Bundeswehr im Inneren einzusetzen, die Polizei mit den Geheimdiensten -auch denen aus dem Ausland, z.B. der CIA - zu verschmelzen, beschleicht mich ein entsetzliches Grauen. Wozu bei einer derart denkfaulen Bevölkerung, die sich ohnehin nicht zur Wehr setzen wird, solange sie auch nur noch ein bisschen was zu fressen hat?


Wozu, solange die Bevölkerung auch nur ein bisschen was zum Fressen hat?

.

.

Zu unserem eigenen Schutz - Zensiert!

Samstag, 15. August 2009

Warnung vor der Schweinegrippe Impfung!

Wolfgang Wodarg, SPD-Abgeordneter und Internist




Ärztin Fr. Dr. Rima Laibow



Journalist David Icke:




Neu sind die Warnungen nicht. Bereits vor 4 Jahren warnte Alex Jones davor, man werde beispielsweise einen Epidemie dazu benutzen, um die Bevölkerung zu Impfungen zu zwingen.



Die englischsprachigen Videos sind mit Untertiteln versehen. Sollten sie nicht zu sehen sein, müssen Sie den Editor rechts unten im Player einschalten, indem sie auf das Dreieck und dann auf das untere der beiden erscheinenden Rechtecke klicken.

Sonntag, 9. August 2009

Schweinegrippe-Hysterie

Es begann an einem Frühlingsmorgen im April...

Auf n-tv und sicherlich auch auf allen anderen Kanälen wird der Arbeitnehmer schon vor dem Frühstück über den baldigen Ausbruch einer schrecklichen Pandemie "informiert". Erste Verdachtsfälle (immerhin drei) werden mittels warnender Symbole auf einer Deutschlandkarte angezeigt und jedes einzelne Zentrum der weltweite auftretenden Epidemie besprochen, was schnell erledigt ist. Zwischen durch Klinikgänge eilenden und mit Atemschutz versehenen Menschen, warnenden Fernsehsprechern und blinkenden Warnsymbolen, sieht man eine weiß beärmelte Hand mit beinaher fabrikmäßig anmutender zeitlicher Präzision entschlossen eine Apothekerschublade aufreissen, ihr kleine Schachteln entnehmen und sie dem bereits auf der Matte stehenden wartenden Kunden präsentieren, gleich einem Priester dem Gläubigen die rettende Oblate, wohl in der Hoffnung, er möge am Besten sofort den Mund öffnen, sich die erlösende Substanz ohne weitere Fragen zu stellen auf die Zunge legen lassen und sie schlucken - aber natürlich nicht ohne vorher zu bezahlen.

Weitere Rettungsmaßnahmen nahen von nun von Regierungsseite: Ulla Schmidt, eine Art jeglichem Regierungswechsel trotzendem Urgestein, (ähnlich dem Finanzsekretär Asmussen, der seit Theo Waigel ebenfalls standhaft bis heute die Stellungung hält), erscheint im Laufe des Vormittags auf der Bildfläche. Behandtascht und mit Siegermiene sieht man sie zu Pressekonferenzen eilen und dort den Stand der Lage verkünden: Es gibt genügend Medikamente, um die Betroffenen zu behandeln. Na Gott sei Dank...

Inzwischen hat n-tv eine Klinikarzt aufgetrieben, der von seiner ganzen Erscheinung her schon nicht in dieses aalglatte, sterile Spkektakel passen will und dann auch noch von sich gibt, die Schweinegrippe verliefe, wenn überhaupt anders als die üblichen saisonalen Grippe-Epidemien, dann höchstens milder. Leider hat sich diese Einschätzung, möglicherweise um das Ansehen der Medien nicht zu gefährden, nicht bis zu n-tv's Internet-Auftritt durchgesetzt, dafür erfahre ich, das Wärmebildkameras auf Flughäfen im Gespräch waren - bis zum Nacktscanner wäre es dann wohl nicht mehr weit gewesen.

Auch die WHO hat unbeeindruckt von dem milden Verlauf der Grippe, der bis jetzt auch nicht mehr Todesopfer gefordert hat, als jede andere saisonale Grippewelle, auf Empfehlung ihrer Beratergruppe SAGE, die sich zu einem großen Teil aus Vertretern der Pharmaindustrie zusammensetzt, am 11. Juni 2009 die Alarmstufe 6 ausgerufen. Die Grenzen sollen aber, obwohl die Grippe angeblich so schlimm und schrecklich ansteckend ist, weiterhin offen bleiben. Dass sich dadurch bei der doch so hohen Ansteckungs- und Lebensgefahr die Krankheit noch weiter verbreiten könnte, stört offensichtlich niemanden. Angenehmer für die Regierungen ist da schon die Ermächtigung, nach Belieben bzw. bei Bedarf, die Grundrechte, als da wären: Freiheit der Person, Freizügigkeit, Versammlungsfreiheit, Unverletzlichkeit der Wohung und des Brief- und Postgeheimnisses, einzuschränken. Solche Einschränkungen kann eigentlich jede Regierung gut gebrauchen, besonders unsere, und das möglicherweise ganz besonders nach der nächsten Bundestagswahl, wenn die Massenentlassungen endgültig getätigt und die Staatskassen unter dem Druck der daraus resultierenden finanziellen Lasten implodieren werden. Das es dann selbst hier in Deutschland zu Unruhen kommen wird, wenn nicht einmal das Minimum des Minimums für einen Großteil der Bürger nicht mehr gedeckt sein wird, wird selbst der größte Optimist nicht leugnen, und wohl deswegen arbeitet man wohl schon seit Jahren so eifrig und mit nicht nachlassen wollender Energie am Bundeswehr-Einsatz im Inneren.

Wie gut, dass wenigstens genug Geld übrig ist, um uns mittels Impfungen vor dieser entsetzlichen Schweinegrippe zu schützen. Schlappe 600 Millionen Euro sollen die Krankenkassen locker machen, damit 22,5 Millionen Deutsche geimpft werden können, und das nachdem die Krankenkassen schon seit Jahren für nichts mehr Geld haben, so dass jetzt schon pro Quartal 10€ hinlegen muss, wer noch immer nicht von der kompletten Nutzlosigkeit unseres Gesundheitssystems überzeugt ist, sich Hilfe erhofft und somit dem ein oder anderen Arzt als Gegenleistung für die guten Dienste, die man als Studienobjekt für Medikamententeste erbracht hat, zu einem schönen Laptop verhilft.

Zwar macht sich ja, wie von der SZ und sicherlich auch von vielen anderen renommierten Zeitungen immer wieder berichtet, eine sogenannte "Impfmüdigkeit" in der Bevölkerung, vor allen Dingen bei Eltern mit Kindern, breit, und der der Ruf nach einem "Denkzettel" für diese "Impfmuffel" die, so wie es klingt, einfach mal zu müde sind, um sich pflichtgemäß in die Artzpraxis zu begeben und ihr Kind impfen zu lassen, wird laut. Wie dieser geplante Denkzettel für die "Impfmuffel" genau aussehen soll, darf erfahren, wer 6€ für das SZ-Dossier hinblättern will und kann. Ich könnte mir denken, dass diejenigen, die es sich leisten können, das Propaganda-Blatt mit ihren 6€ zu beglücken, auch den "Denkzettel" wahrscheinlich ganz gut verkraften werden, während Hartz IV Empfänger ihren durch staatlich verordnete Mangelernährung geplagten Nachwuchs der staatlich verordneten "Gesundheitesfürsorge" werden aussetzen müssen.

Leider kommt zumindest in der Überschrift nicht zur Sprachen, dass manche Eltern möglicherweise gute Gründe haben könnten, ihr Kind nicht impfen zu lassen.

Denn möglicherweise haben die Eltern ja zum Beispiel das Buch von Gerhard Buchwald "Impfen - Das Geschäft mit der Angst" gelesen, in der der Autor überzeugende Gegenbeweise für die Sinnfälligkeit von Impfungen liefert. So haben seiner Ansicht nach nicht die Impfungen, sondern die verbesserte Ernährung sowie die Technologie der Wasseraufbereitung für einen massiven Rückgang der Infektions- und Kinderkrankheiten geführt. Tatsächlich liefert er hierfür auch überzeugende Statistiken vom Bundesamt für Wiesbaden, aus denen ein steiler Abfall der Infektionsrate der verschiedenen Krankheiten ersichtlich ist - und zwar schon Jahre vor der Einführung der Schutzimpfungen.
Hingegen kam es beispielsweise in Deutschland und ebenso in Indien nach der durchgeführten "Durchimpfung" der Bevölkerung zum Ausbruch von Pockenepidemien. Ob man nun das Ausbrechen von Epidemien nach der Durchführen von massiven Impfmaßnahmen nun letztendlich den Impfungen selbst anlastet oder nicht - wo da der Schutz bleibt ist fraglich.

Wenig vertrauenserweckend klingen Buchwalds Beschreibungen darüber, wie Impfstoffe eigentlich gewonnen werden - die Krankheitserreger werden auf Tierorganen, beispielsweise auf Affennieren gezüchtet, und es besteht die Gefahr, dass die Impfstoffe durch andere Krankheitserreger verunreinigt werden. Sehr unangenehm bemerkbar macht sich hierbei wohl ein gewisses Virus SV-40, das Symptome wie bei einer AIDS-Erkrankung hervorrufen, und vor allen Dingen in Afrika verwendeten Tetanusimpfseren enthalten gewesen sein soll.

Wer nun immer noch glaubt, dass Menschen mit starken Vorbehalten gegen Impfungen, sich nur unter irgendwelche Jesus-Latschen-tragenden Aussteigern oder faulen Hartz-IV-Empfänger finden lassen, sollte sich einemal das Buch "Impf-Friedhof" von Hugo Wegener zu Gemüte führen, in dem 36.000 Impfschäden mit Todesfolge aus der Zeit der Jahrhundertwende beschrieben werden, von denen immerhin 34000 von den Schulmedizinern anerkannt wurden. Die Impfung war also schon vor über Hundert Jahren in der Kritik, unter anderem auch deswegen, weil die Impfseren, die man zunächst aus den Eiterbeulen von Kühen extrahierte, erstens nicht vor einer Erkrankung schützten und, nachdem man später dazu übergegangen war, das Serum aus der Lymphe von infizierten Personen zu gewinnen, diese zusätzlich mit anderen Krankheitserregern infhinfiziert sein könnten. So führt der pensionierte Oberst Spohr, der im Anhang des Buches "Impfkritik" zitiert wird, an, dass durch so gewonnene Impfseren, die mit Syphilis-Erregern kontaminiert waren,eine Syphilis-Epidemie ausgelöst worden war, der Ausbruch von Pocken-Epedemien aber nicht verhindert, sondern vielmehr ebenfalls gefördert worden war, wie Fr. Laibow anführt die außerdem darauf hinweist dass es bis heute keinen Wissenschaftlichen Beweis für den Zusammenhang von Antikörpern im Blut und einer Immunität gegen Erkrankungen gibt und somit Impfungen schlankweg als Quacksalberei bezeichnet.

Rätselhaft war auch die später aufgetretenen Jahrhundert Grippe-Welle, die sogenannte Spanische Grippe, die 1918 auftrat. Die Krankheit brach in einem Miltär-Ausbildungslager in der Nähe von Kansas City aus. Man rätselte, warum ausgerechnet junge und gesunde Menschen erkrankten. Neben vielen unerklärlichen Ungereimtheiten wollen Augenzeugen wollen gesehen haben, dass nur Geimpfte der Epidemie zum Opfer fielen.

Es ist also schon allein der Nutzen der Impfung überhaupt sehr fraglich, der weder in klinischen Versuchen noch in epidemologischen Studien zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte. Die in Impfseren verwendeten Hilfs- und Konservierungsstoffe stehen außerdem in dringendem Verdacht, Gehirnschäden, Krebs, und Allergien hervorzurufen.

Dazu kommt noch, dass man das Schweinegrippe-Virus selbst immer noch nicht nach wissenschaftlichen Methoden isolieren und bestimmen konnte, es bleibt also offen, wie es möglich sein soll, abgeschwächte oder tote Viren für den Impfstoff zu züchten.

Für einen Impfstoff der schon im Herbst auf dem Markt gelangen soll, bliebe ausserdem nicht genug Zeit um ihn ausreichend zu testen, und in unguter Erinnerung ist manchen da noch die angebliche Schweinegrippe-Epidemie von 1976, die etliche Todesopfer und Geschädigte forderte - aber nicht durch das Virus, sondern durch den voreilig in Umlauf gebrachten und verabreichten Impfstoff.
Und gerade in letzter Zeit häufen sich immer wieder Pannen beim Testen von Medikamenten: So war es im letzten Jahr in Polen bei einem Testversuch für den Impfstoff gegen Vogelgrippe, den man an 350 Obdachlosen Personen durchgeführt hatte, zu einer Reihe von Todesopfern gekommen und noch immer ist nicht ganz klar wie ein Grippe-Impfstoff der Firma Baxter "aus Versehen" mit tödlichen Vogelgrippe-Viren verseucht werden konnte.

Trotz all dieser Vorbehalte und Problem kommt die WHO zu dem Schluss, dass Impfstoffe für ALLE LÄNDER der Erde gebraucht werden - mit anderen Worten: alle Menschen auf der Erde sollen mit einem nicht getesteten Impfstoff geimpft werden - obwohl, und das noch einmal zur Wiederholung

  • der Krankheitsverlauf milder ist als die üblichen saisanalen Grippe-Epidemien
  • das Virus nicht nach wissenschaftlichen Kriterien isoliert und bestimmt wurde
  • es keine Studien über die Nebenwirkungen des Impfstoffes gibt, und die angeblich gebotene Eile dies auch nicht erlauben wird

Und trotzdem soll der Impfstoff der Bevölkerung weltweit auf der Basis von Zwangsmaßnahmen verarbreicht werden!

In einem internen Dokument der WHO heißt es:
"Die neue Technologie...[soll] ...nach der Vermarktung ...[ausgewertet werden]."

Mit anderen Worten:


Die gesamte Weltbevölkerung soll zwangsweise als Versuchskaninchen zur Erwirtschaftung der unanständigen Profite der Pharmaindustrie dienen!


Interessanterweise hat der investigativ arbeitende Journalist Alex Jones schon im Jahr 2005 vor Impfungen im Allgemeinen gewarnt, und voraussgesagt, man werde Katastrophen oder Epedemien dazu benutzen, um Pläne für Massenimpfungen voranzutreiben und sein deutsches Pendant Alexander Benesch warnte vor ca einem halben Jahr davor, dass die Weltwirtschaftskrise und die damit einhergehende Nahrungsmittelknappheit auch in Deutschland dazu benutzt werden würde, um die Bevölkerung zu Impfungen zu zwingen!

Mittwoch, 5. August 2009

Sonntag, 2. August 2009

Persönlichkeitsrechte

"Was, du filmst bei Demonstrationen und lädst das dann auf YouTube hoch????"

Das blanke Entsetzen steht meinen Gesprächsteilnehmern förmlich ins Gesicht geschrieben. "Schließlich hat ja jeder ein Recht auf sein Bild!" tönt es mir empört entgegen.

Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich noch, ich hätte durchaus hehre Absichten gehabt, nämlich Meinungsäußerungen, die von den Medien gerne mal unter den Tisch fallen gelassen werden, eine Stimme und einen Raum zu geben. Naja, das fand keine Beachtung. Ich versichere meinen Gesprächspartnern, dass ich natürlich die Stellen, bei denen jemand deutlich erkennbar zu sehen ist, aus meinen Aufnahmen herausschnitten habe. Die herausgeschnittenen Stellen ohne Bild hatte ich mit Bildern versehen,die ich im Internet gefunden habe, und mit Titeln, die die wichtigsten Punkte der Rede wiedergaben. Man ist immer noch skeptisch. "Ja, und der Redner!!! Der hat schließlich auch ein Recht auf sein Bild. Den kannst du doch nicht einfach so ins Internet stellen!" Au weia. Den habe ich ja Gott sei Dank gar nicht gefilmt, der war nämlich viel zu weit weg, Gott sei Dank - so gut ist die Billigkamera, die ich erst unlängst als Schnäppchen erstanden habe nun auch nicht.

Ich verstehe ja, wie so oft, schon wieder die Welt nicht mehr. Die Tatsache, dass es so freundliche Zeitgenossen gibt, die ihre "Freunde" im Vollrausch frontal filmen, den Clip oder Fotos samt vollen Namen ins Internet laden, wo sie dann, bestimmt zum zukünftigen beruflichen Vorteil ganz einfach durch Eingabe des Namens von potentiellen Arbeitgebern herausgefunden werden könnten, hatte nicht mal halb so viel Empörung hervorgerufen.

Immer mehr Überwachungskameras bestimmen den öffentlichen Raum, auf Demos filmt die Polizei die Demonstranten mal mehr, mal weniger unverholen. Im Gegensatz zu mir wird die aber allzu deutliche Aufnahmen ganz bestimmt nicht rausschneiden - im Gegenteil - da wird wahrscheinlich ganz nah rangeholt, gespeichert, mit biometrischen Bildern abgeglichen (die Technik schreitet ja stetig voran), samt Namen und persönlicher Daten einschließlich gesundheitlicher Informationen. Das wird dann in Zukunft mit der US-Diktatur, die auf der ganzen Welt Foltergefängnisse unterhält und sich fortschrittlicher "Verhörmethoden" wie beispielsweise Vergewaltigung von Kindern vor den Augen ihrer Mütter, rühmen kann, ausgetauscht. Aber wen stört das schon. Da kann man doch eh nichts machen, das ist eben so.

Und überhaupt, diese Demos. Heutzutage hält man sich da raus, dass soll ma die andern machen, für Frieden und Freiheit demonstrieren, das hat man schon hinter sich dafür sind ist man zu alt. Ja, die Party- und Demozeit ist eben schon vorbei. Ich weiß auch noch nicht, ob ich dann bei der nächsten Spassveranstaltung, die ich natürlich nur deswegen besuche, weil ich halt sonst nichts mit meiner Zeit anzufangen weiß, noch mal Aufnahmen mache, sei es Bild oder Ton. Denn was ist mit der Stimme des Redners, auf die hat er doch bestimmt auch ein Recht, die ist wiederzuerkennen. Dann noch die Rede selbst, vielleicht gibts da ein Urheberrecht. Und dann die Bilder, welche soll ich da nehmen... Für die herausgeschnittenen Stellen hatte ich einfach welche genommen, die so im Internet kursieren. Verstößt eigentlich auch gegen das Urheberrecht. Einfach nur schwarz vielleicht mit Titeln - auch irgendwie langweilig. Oder ich mal sie selber. Kann dauern. Bis nächstes Jahr so. Vielleicht.

Eigentlich wollte ich ja nur bezwecken, dass die Kundgebung, die sich gegen die zunehmende Militärisierung unserer Gesellschaft aussprach, gegen das Marsch Blasen einer Institution, die ursprünglich als Instrument für die Verteidigung unserer Freiheit gedacht war, und die sich jetzt an Angriffskriegen beteiligt, und die sich vielleicht demnächst auch gegen uns, die wir diese Institution finanzieren, richten wird, nicht einfach so unter den Tisch der öffentlichen Medien fällt, und wenn's keiner bringen will, dann bringe ich es halt, so dachte ich mir.

Aber was soll's. Die Kundgebung war sowieso beschämend schlecht besucht. Ich habe auch nicht unendlich viel Zeit um nachzufragen, wer da die Rede gehalten hat, und ob ich die Tonspur veröffentlichen darf, mit den und den Bildern, und Hilfe hat mir von den ehemaligen Revolluzzern, die sich jetzt "raushalten", weil die Revoluzzerei einfach keinen Spaß mehr macht, und man "aus dem Alter raus" ist, auch keiner.

Schuster bleib bei denen Leisten, und schreibe weiterhin an Blogs, die sowieso kaum jemand liest. Nebenbei schaffe dir ein paar Programme drauf, mit denen du dir deine Bilder selbst erstellst, und deine Reden schreib gefälligst auch selber, dann kannst du dich aufnehmen und deine eigene Tonspur mit deinen eigenen Bildern, passendem Soundtrack dann raufladen (falls es dann auch nur annähernd noch sowas wie wenigstens ein Pro-Forma-Recht-auf-freie-Meinungsäußerung geben sollte).

Beschämt begebe ich mich heute auf mein YouTube-Konto und lösche das Video.

Freitag, 17. Juli 2009

Everything is o.k....

Das sogenannte "Police-Hugging-Department" bei der Arbeit:




Samstag, 11. Juli 2009

Wirtschaft im freien Fall - Krise oder Krieg?

Das ist die Frage, der Jürgen Elsässer in seinem Vortrag auf dem ASR Trefen in Fulda vom 04.07.09 nachgeht. Elsässer sieht in der Krise einen Krieg der internationalen großen privaten Geschäftsbanken mit dem Ziel,eine Weltfinanzdiktatur zu errichten.

Die kontinentale Industrie sei bedroht, da mit Übernahme der Produktionsstätten die defizitäre Lage der Banken ausgeglichen werden solle.



sonstige Quellen:
Jürgen Elsässer Blog
Alles Schall und Rauch
Nuoviso Productions

Die Wirtschaftsdaten sind katastrophal. Über die Hälfte der deutschen Wirtschaftsleistung geht in den Export, und dieser ist im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 20 Prozent eingebrochen. Im Maschinenbau beispielsweise hat sich der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent verringert und der Absturz setzt sich fort.
Die Hälfte der Hersteller in der Automobil-Industrie hat Insolvenz angemeldet.

Mit der Abwrack-Prämie wurde nur auf Zeit gespielt. Profitiert haben vor vor allen Dingen ausländische Firmen. Zwar hat auch VW profitiert, ein Konjunkturschub war das trotzdem nicht, da hier nur sowieso fällige Autokäufe mit Milliarden-Unterstützung des Steuerzahlers getätigt wurden. Dafür wird der Auftragseingang in der Automobil-Industrie im Jahr 2010 nur umso mehr einbrechen.

Große Teile der Bevölkerung geben sich noch der Illusion hin, dass das was wir erleben, eine ganz normale Krise sei, die auch wieder vorbeigehe. Manche glauben gar, der Höhepunkt der Krise sei schon überschritten. In Medien und Universitäten wird diese Haltung der Realitätsverweigerung durch Desinformation gefüttert.
Und die Parteien der Bundesregierung tun alles, um das ganze Ausmaß des Desasters auf die Zeit nach der Bundestagswahl zu verschieben - heimlich haben sie die großen Firmen gebeten, ihre Massenentlassungen auf die Zeit nach der Bundestagswahl zu verschieben.



Die Banken verschärfen die Krise durch Verweigerung von dringend benötigten Krediten

Kreditklemme im Maschinenbau

Wie um der Wirtschaft nun noch den letzten Todesstoß zu versetzen, schnüren die Banken der Industrie und dem Handel noch zusätzlich die Luft ab, indem sie ihnen dringend benötigte Kredite verweigern. Kredite sind notwendig, um eine Zwischenfinanzierung bis zum endgültigen Verkauf von Produkten zu gewährleisten. Obwohl die Banken sowohl vom deutschen Steuerzahler als auch von der EZB mit Geld geradezu überschüttet werden, geben sie es nicht in Form von Krediten weiter, sondern legen es "gewinnbringend" an, während beispielsweise die Maschinenbau-Industrie händeringend nach Krediten sucht, um die verbleibende Nachfrage zu befriedigen. Dabei hat man die Banken doch gerettet, weil sie "zu groß sind, um sie pleite gehen zu lassen" und eine Wirtschaft auf ein funktionierendes Geldsystem so dringend angewiesen ist, wie ein Lebewesen auf seinen Blutkreislauf.

Es ist unfassbar, vor allen Dingen, weil ja durch die Kapitalerträge, die sich die Banken durch diese Aktion erwarten dürfen, die Schaffung von Wohlstand (nach unserer gängigen Definition )nicht gefördert, sondern verhindert wird. Der allgemeine Wohlstand sinkt, das Einzige was sich erhöht sind die Anspruchstitel der Geldelite gegenüber der arbeitenden Bevölkerung.

Ein weiteres Beispiel für die Machenschaften unserer Finanzindustrie ist der Fall Karstadt-Arcandor:

Mietwucher und verweigerte Kredite treiben Karstadt die Pleite

So hat die Pleite von Karstadt-Arcandor mit der Finanzkrise rein gar nichts zu tun. Nicht die Krise, sondern Machenschaften der Finanzindustrie und Insider-Geklüngel haben das Unternehmen ruiniert.

Karstadt schrieb schwarze Zahlen, das Minus resultiert aus den überhöhten Mieten, die das Unternehmen bezahlen muss, seitdem die Erbin Madeleine Schickedanz die Karstadt-Immobilien verkauft hatte. Um das Warenhaus weiterzuführen wären Kredite notwendig, diese werden jedoch von den Banken verweigert, obwohl es sich um ein profitables Unternehmen handelt, dem lediglich die Wuchermieten zu schaffen machten.

Besonders pikant ist, dass Thomas Middelhof, sowohl im Aufsichtsrat von Karstadt sitzt, als auch Aktien-Pakete der Immobilien besitzt, deren Verkauf er auf Anraten von Angehörigen der Rothschild-Dynastie, die mit der Oppenheim-Bank verflochten ist, vorangetrieben hatte.
Die Immobilien gehören jetzt zum größten Teil der Oppenheim-Bank und der Investment Bank Goldman Sachs.

Frau Schickedanz, ist ihrerseits abhängig vom Hause Oppenheim, bei dem sie sich mehrere Millionen Euro geliehen hat, um ihre Aktien-Anteile an Karstadt zu vergrößern. Das Haus Oppenheim, ist ein Finanzinstitut, bei dem vornehmlich der deutsche Geldadel sein Vermögen von insgesamt 135 Milliarden Euro geparkt hat. Jetzt wird auch klar, warum die Regierung, insbesondere Herr zu Guttenberg, der selbst zum Adel gehört, nicht tätig und gegen die sittenwidrig hohen Mieten vorgehen konnte.

Goldman Sachs ist Mitverursacher und einer der Hauptgewinner der der Krise

Von den ehemals fünf Investmentbanken sind nur zwei übrig geblieben, Godman Sachs und J.P.Morgan.

Die Pleite der Investment Bank Lehman Brothers, die mit einer Finanzspritze von einigen Milliarden hätte gerettet werden können, hat den Rest der Finanzwelt mit in den Abgrund gerissen.

An der Entscheidung Lehman Brothers fallen zu lassen, war der Finanzminister Paulson, der vorher Chef bei der konkurrierenden Investment Bank Goldman Sachs gewesen war, maßgeblich beteiligt. Später erlaubte er, dass Goldmann Sachs den Status von einer Investmentbank zu einer Geschäftsbank änderte, damit das Institut in den Genuss einer staatlich finanzierten Finanzspritze von etwas 30 Milliarden Dollar kommen konnte. Auch traf er die Entscheidung einer 100 Milliarden Dollar Hilfe für die Versicherungsgesellschaft AIG, dessen größter Teil direkt an den Gläubiger Goldman Sachs ging.

Die amerikanische Bundesbank FED, die, die keine staatliche Institution ist, sondern von den Privatbanken kontrolliert wird, und deren New Yorker Hauptfiliale als Chef ebenfalls einen Goldman & Sachs Banker hat, hat zusätzlich zu den 700 Milliarden, die der Kongress für die Bankenrettung bewilligt hat, noch einmal eine Billion Dollar an Krediten vergeben.

Ist Asmussen ein Mann von Goldman Sachs?

Angesichts dieser Ausführungen ist es wenig beruhigend, dass auch in unserer Bundesregierung ein Mann von Goldman Sachs zu sein scheint. Herr Asmussen ist sozusagen ein Ur-Gestein, dass von Theo Weigl über Oscar LaFontaine und Hans Eichel bis zu Peer Steinbrück als Finanz-Staatssekretär tätig war. Regierungen kamen und gingen, Asmussen blieb, bis heute.

Unter Hans Eichel wurden die verheerendsten Gesetze bezüglich der Deregulierung des Finanmarktes abgesegnet. Die Befreiung von Veräußerungsgewinnen lockte Investoren aus der Anglo-Amerikanischen Finanzwelt an, die sich von den US-Privatbanken mit Liquidität ohne materielle Deckung gleich welcher Höhe versorgen lassen und so die nun von den deutschen Banken auf den Markt geworfenen Aktienpaketen aufkaufen konnten.

Daher haben laut Elsässer die deutschen Banken neben den faulen Kreditpapieren aus den Spekulationsgeschäften insgesamt 239 Milliarden Außenstände an Investoren aus dem britischen Raum. Diese haben ihren Sitz größtenteils auf britischen Inseln, wie beispielsweise den Cayman Inseln, den Kanal-Inseln und anderen. Diese befinden sich im Privatbesitz der britischen Krone und fallen daher nicht unter britisches oder EU-Recht.

Um die Banken vor der Totalpleite zu bewahren, wurde der Soffin-Fonds eingerichtet, der ebenfalls von Asmussen geleitet wird, der gemeinsam mit Steinbrück das Banken-Regulierungsgesetz BASEL II außer Kraft gesetzt, und so das hemmungslose Spekulieren der deutschen Banken auf dem deregulierten Finanzmarkt erst ermöglicht hatte.


Ist Obama ein Mann von Goldman Sachs?

Weiteres Ungemach droht von der anderen Seite des Atlantik. Obama, ein Mann der von sich behauptet, für den Wandels zu stehen, brach während des Wahlkampfes alle privaten Spendenrekorde. Die größten Spenden kamen aus dem Finanzsektor insbesndere von Goldman Sachs (Wahlkampfspende 650 000 US Dollar). Für den Autor Webster Griffin Tarpley und Gerhard Wisniewski steht Obama für Krise und Krieg.

Nun hat er sich sein Kabinett ausschließlich aus Angehörigen der Geldelite und ehemaligen Angehörigen aus der Bush-Regierung, zusammen gestellt.

Wo da der "Change" liegen soll, kann sich niemand, der sich mit dem Phänomen Obama beschäftigt hat, so recht erklären.

Vorsitzender des Kommitees für ökonomischen Wiederaufbau: Paul Volcker
Finanzminister: Timothy Geithner
Präsidentschafts-Berater: Alan Greenspan

Außenministerin: Hillary Clinton
Sondergesandter des Auswärtigen Amtes: Henry Kissinger
Verteidigungsminister: Robert Gates

Am Freitag dem 10.07.09 hat Obama den ehemaligen Investmentbanker von Goldman Sachs Philip Murphy zum deutschen Botschafter ernannt.

Die Rolle der EU

Die keiner demokratischen Kontrolle unterliegende EU-Kommission bedient nach Auffassung Elsässer ausschließlich die Interessen dieses "anglo-amerikanischen Money Trusts" und mit dem Abschluss der Lissaboner Verträge soll dieser Kurs nach Ansicht Elsässers zementiert werden, was es zu verhindern gilt.

Zum Abschluss

Die Ausführungen Elsässers stimmen nachdenklich. Der eingeschlagene wirtschaftspolitische Kurs, der vor den Augen der Bürger vollkommen unlogisch zu sein scheint, ergibt erst Sinn, wenn man ihn mit den Augen der profitierenden Bankhäuser betrachtet. Durch die Verweigerung der für die Industrie überlebensnotwendigen Kredite wird diese in die Pleite getrieben. Das ist für die normale Bevölkerung nicht von Vorteil, wohl aber für die Angehörigen der Finanzelite: Diese können die Betriebe dann spottbillig übernehmen und nach ihren Vorstellungen umgestalten und betreiben. Gleichzeitig wird Deutschland und möglicherweise auch andere Nationalstaaten in den völligen Bankrott getrieben, und wenn wir nicht eines Tages aufwachen und uns mit einer tatsächlichen und nicht bis jetzt nur vermeintlich unabwendbaren Lage befinden wollen, müssen wir handeln.

Denn die Lage, in der wir uns jetzt befinden erinnert auf fatale Weise an die Situation, die in Lateinamerika nach dem explosionsartigen Anstieg des Erdölpreises aufgetreten ist. Dadurch und durch die Hochzins-Politik der USA ist die Auslandsverschuldung dieser Länder explodiert, und der IWF musste mit Krediten nachhelfen. Bedingungen für die Gewährung der Kredite: Privatisierung von Staatseigentum, Abschaffung der sozialen Sicherungssysteme, Öffnung der Wirtschaftsräume für Investoren aus dem Ausland. Heuschrecken aus dem Ausland fielen über diese Länder her, kauften Betriebe und Ländereien aus Staats- und Privateigentum auf. Die Folge: Verarmung, gar Verelendung der Bevölkerung.

Ähnliches geschah während der Ostasien-Krise: Riesige Hedgefonds hatten auf eine Entwertung der Landeswährung spekuliert und so die Länder finanziell in den Ruin getrieben. Der IWF kam zu Hilfe: Die Bedinungene: Privatisierung, Abbau der sozialen Sicherungssysteme. Investoren aus dem Ausland kauften große Teile der aufstrebenden Wirtschaft auf, entledigten sich so entweder der billigen Konkurrenz oder übernahmen sie und konnten nun billig und unter Missachtung jeglicher Arbeitnehmer -Rechte oder Umweltschutz produzieren.

Es erfordert wohl nicht sehr viel Phanasie, um sich auszumalen, was in diesem Land passieren wird - wenn wir es zulassen und weiterhin die die abgenudelte Verschwörungstheorie als Ausrede für unsere Untätigkeit bemühen.