Mittwoch, 8. April 2020

Die Corona-Krise - welche Zahlen stimmen denn nun?

 "Traue nie einer Statistik, die du nicht selber gefälscht hast"
                                                                  Verfasser unbekannt  

Italien und vor allen Dingen die Lombardei gelten Medienberichten zufolge als das Epizentrum der Corona-Pandemie, die sich, wie Pandemien es so an sich haben, über den Erdball ausbreitet und es daher - so sagt man uns - notwendig macht, dass Bürgerrechte außer Kraft und Volkswirtschaften in den Abgrund getrieben werden müssen und zwar weltweit. 

Am 21.03.2020 meldete die Tagesschau, Italien sei das Land, das von dieser Krise am meisten betroffen sei. Man sehe ja die Bilder, aus der Nähe von Bergamo, wo 30 Tote mit dem Militärkonvoi abtransportiert werden müssten.

Man verrät uns nicht, wann und wo diese Menschen gestorben sind, wie alt sie waren und welche Vorerkrankungen sie hatten. In der Nähe von Bergamo wurden die Filmaufnahmen gemacht  - aber welches Bergamo ist gemeint? Die Stadt Bergamo, die ca 120 000 Einwohner hat, oder die Provinz Bergamo, mit 1,1 Mio Einwohnern. Beziehungsweise woher stammen die Toten? 

30 Tote am Tag, ist das nun viel oder nicht?

Die Formel  zur Berechnung der durchschnittlichen Anzahl der Sterbefälle pro Jahr lautet

Sterbefälle = Anzahl der Einwohner  x   Mortälitätsrate\1000


Aus dieser Rechnung ergibt sich die durchschnittliche  Anzahl der Sterbefälle pro Jahr, und ausgehend von dieser Zahl kann man die die durchschnittlichen Sterbefälle pro Monat oder pro Tag ermitteln.

Bei einer Mortalitätsrate von ca 10,5 % sterben bei einer Bevölkerung von 1,1 Mio Einwohner (z.B. Provinz Bergamo) durchschnittlich 32  Personen pro Tag, das ist ganz normal. 

Im ganzen Land waren es heute 800 Tote, heißt es weiter. Ich verweise hierbei wieder auf die oben aufgeführte  Formel und bei einer Bevölkerung von ca 60 Mio Einwohnern kommt man auf durchschnittlich 1800 Sterbefälle pro Tag. Da es sich hierbei um einen Durchschnittswert handelt, kann die Zahl saisonal bedingt durchaus auch höher liegen, ohne dass deswegen ein globaler Notstand ausgerufen, Bürgerrechte außer Kraft gesetzt und freiheitlich-demokratische Ordnungen zerstört werden müssen.

Interessant an dem Tagesschaubericht ist auch, was der Leiter der Zivilschutzbehörde in Italien, Angelo Bonelli zur Todesursache sagt.  Er weist darauf hin, dass nicht unterschieden wird, zwischen Corona-Infizierten, die gestorben sind und denen, die wegen Corona gestorben sind.

Es scheint sowieso ein heilloses Durcheinander zu geben, was die Anzahl der Todesfälle betrifft. Wer blickt da eigentlich noch durch? 

In Norditalien melden sich immer mehr Politiker und Behördenvertreter zu Wort, die die offiziellen Todes- und Infektionszahlen für viel zu niedrig halten, berichtet der Münchner Merkur. Mit anderen Worten: Sie zweifeln ihre eigenen Zahlen an...."So wurden in Nembro bei Bergamo von offizieller Seite nur 31 Todesfälle gemeldet" (um welchen Zeitraum geht es hier und handelt es sich um sogenannte Corona-Tote oder nicht?). 

Bürgermeister Claudio Cancelli und Behördenmitarbeiter Luca Foresti forschten laut der Zeitung "Corriere della Sera" nach, denn die Zahl habe Skepsis bei ihnen ausgelöst. Sie haben daher die Statistiken von den durchschnittlichen Sterbefällen der Gemeinde aus den Vorjahren in der Zeit von Januar bis März angeschaut. Gute Idee eigentlich wie ich finde, ich warte schon lange darauf, dass mal jemand die jetzigen Zahlen mit denen des Vorjahres vergleicht.

 Das Ergebnis ihrer Untersuchung war fatal, heißt es weiter."Die Zahl der Sterbefälle müsste unter normalen Umständen bei 35 liegen."  Das ist natürlich fatal, fragt sich bloß für wen. Wenn die Sterberate in diesem Jahr sogar noch unter dem Durchschnitt des Vorjahres liegt, wird es natürlich schwierig, die Maßnahmen und den bereits entstandenen riesigen Schaden der in der Volkswirtschaft Italiens und denen anderer Länder angerichtet wurde, auch nur annähernd rechtfertigen. "In diesem Jahr haben wir 158 Sterbefälle verzeichnet, also 123 mehr als im Durchschnitt." Und woher kommt diese Zahl denn jetzt wieder, darf man das auch erfahren? Wie kann es denn sein, dass es eine Zahl von offizieller Seite gibt, die von Politikern und Behördenvertretern doch wieder angezweifelt wird und eine andere Zahl, aus einer nicht genannter Quelle. Wer hat wo wieviel Sterbefälle verzeichnet? Und welche Zahl stimmt denn nun?  Welchen Zahlen sollen wir denn überhaupt noch trauen können, wenn die aus offizieller Seite nicht stimmen?

Dienstag, 7. April 2020

Gegen jeden, der es unternimmt diese (freiheitlich-demokratische) Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand (Art. 20 Abs. 4 GG)


Die Fachanwältin für Medizinrecht Beate Bahner erklärt, warum die Maßnahmen, die zur Eindämmung der angeblichen Corona-Pandemie getroffen wurden, rechts- und verfassungswidrig  sind.



Frau Bahner hält sämtliche Verordnungen der Bundesländer für eklatant verfassungswidrig. Die Verordnungen haben ihrer Ansicht nach das gefährliche Potential, unsere freiheitlich-demokratische Ordnung in nur wenigen Wochen grundlegend zu untergraben.  Sie fordert daher alle Länderregierungen dazu auf, sämtliche Corona-Verordnungen außer Kraft zu setzen - und zwar umgehend -  da das Infektionsschutzgesetz auch in seiner überarbeiteten Fassung vom 27. März 2020 nicht zu den getroffenen Maßnahmen und der Verletzung zahlreicher Grundrechte, wie sie derzeit an der Tagesordnung sind, berechtigt.

Das Infektionsschutz-Gesetz sieht Maßnahmen in konkret benannten Krankheiten vor, Corona ist in diesem Gesetz aber nicht aufgelistet, auch nicht in seiner überarbeiteten Fassung. Weiter berechtigt das Gesetz die Gesundheitsämter dazu, bestimmte Maßnahmen  gegenüber jenen Personen, die auch tatsächlich infiziert sind ( und zwar mit den konkret benannten Krankheiten) zu ergreifen.
Maßnahmen gegenüber gesunden Dritten dürfen nur in konkret ausgeführten Ausnahmefällen getroffen werden.

Das Gesundheitsamt ist ferner berechtigt, beispielsweise Schulen oder Badeanstalten zu schließen, allerdings nur in begründeten Einzelfällen.

"Kontaktverbote und Schließungen von Einrichtungen dürfen sich niemals an ...83 Millionen Bundesbürger richten."

Die landesweite und dauerhafte Schließung von Einrichtungen und Geschäften wird weder durch das Infektionsschutz noch durch irgendeine andere Regelung abgedeckt,  und ist sowohl rechts- als auch verfassungswidrig.

Das Infektionsschutzgesetz sieht auch vor, dass Bürger eigenverantwortlich handeln dürfen, im Falle von Covid 19 würde dies bedeuten, dass es ihr gutes Recht ist, das Risiko einer Ansteckung in Kauf zu nehmen, und somit zu einer sogenannten 'Herdenimmunisierung' beizutragen.
Diese Herdenimmunisierung würde die Krankenkassen ungeheuer entlasten, denn dadurch entstehen  weniger Kosten als beispielsweise bei Impfungen, die zusätzlich auch schädliche Nebenwirkungen haben können. 

Außerdem ist es bei Epidemien ja in der Regel so, dass die tatsächlich Kranken isoliert werden, und nicht 99,9 der gesunden Bevölkerung, so wie es derzeit geschieht.

In dem beinahe kompletten Shutdown und der eklatanten Missachtung der Grundrechte sieht Frau Bahner einen massiven Angriff auf die verfassungsmäßige Ordnung der Bundesrepublik Deutschland.

Da die Corona-Verordnungen so eklatant verfassungswidrig sind, machen sich somit auch Polizeibeamte, die diese durchsetzen, auf gravierende Weise strafbar. Alle auf Grundlage dieser Verordnung verhängten Bußgelder sind rechtsunwirksam, allerdings muss gegen deren Verhängung dann auch Widerspruch eingelegt werden.

Da die Versammlungsfreiheit ebenfalls aufgehoben wurde, und die Deutschen deswegen auf Grundlage der verfassungsrechtlichen Ordnung keine Möglichkeit haben, Abhilfe gegen die Übergriffe ihrer jeweiligen Landesregierungen zu schaffen, haben sie das Recht zum Widerstand.

Dies bedeutet, dass sich kein Bundesbürger mehr an diese Verordnungen halten braucht, da sie wegen ihrer Verfassungswidrigkeit unwirksam sind, es sei denn man wurde von seinem Gesundheitsamt als Kranker, Krankheitsverdächtiger, Ansteckungsverdächtiger oder Ausscheider bezüglich Covid 19 bestimmt, nur dann hat man zwingend die von Gesundheitsamt angeordneten Maßnahmen zu befolgen, ansonsten darf man sich frei bewegen. Alle Bußgelder oder Festnahmen, die bei Zuwiderhandlung gegen dieses Gesetz getroffen würden, wären dann rechtswidrig. 

Frau Bahner lädt zu einer bundesweiten Demonstration gegen die Coronia-Verordnungen am Karsamstag um 15 Uhre ein, die bei der zuständigen Behörde gemäß § 14 Abs. 1 Versammlungsgesetz anzuzeigen ist.






Der Überwachungsstaat gibt Vollgas oder "Mami und Papi werden schon wissen, was gut für uns ist"

Eben las ich eine Nachricht, die gestern an mich weitergeleitet wurde genauer, es war hier von 3000 Tests die in nächster Zeit im Raum München durchgeführt werden sollen, die Rede. Ich versuchte etwas darüber herauszufinden, aha, man habe mit der Studie schon am Sonntag begonnen.

"Für eine Studie zur Ausbreitung des Coronavirus in der Bevölkerung sind am Montag in München die ersten Forscher-Teams zu Blutabnahmen bei freiwilligen Teilnehmern gestartet."

Warum denn jetzt Blutentnahmen und nicht PCR-Tests, frage ich mich. Ist der Bluttest zuverlässiger und wenn ja, warum hat man nicht von Anfang an Bluttests gemacht?

weiter heißt es - und jetzt kommts:

"Bereits am Sonntag hatten Teams in Begleitung von Polizeibeamten!!!! die ersten Haushalte zur Vorklärung der Tests besucht!" (Hervorhebung von mir)

Wie bitte? Wenn dieser Test freiwillig ist, wozu braucht man dann Polizeibeamte?

Die Resonanz soll sehr positiv gewesen sehr, viele hätten sich sehr gefreut, teilnehmen zu dürfen.
Das kann man glauben oder auch nicht. Möglich ist ja  alles.

Vor lauter Angst vor einem Virus,  der mittels eines nicht validierten Tests festgestellt worden sein soll,  haben meine Mitbürger anscheinend völlig vergessen, dass man seinen Staat und seine Volksvertreter kontrollieren muss und nicht umgekehrt, wenn wir nicht - ganz unabhängig davon ob diese schreckliche Seuche nun existiert oder nicht - in einer Überwachungsdiktatur landen wollen.

Vergessen wir nicht jenes geflügelte Wort, das besagt:

Power tends to corrupt, absolute power corrupts absolutely.  (Lord Acton)

Unsere Volksvertreter haben im Moment absolute Macht. Es regt sich kaum noch etwas in der Opposition, immer neue Gesetze können aufgrund dieses angeblichen - und bis zum gegenwärtigen Zeitpunktes nicht einmal nachgewiesenen Notstandes - in Windeseile verabschiedet werden.

Beinahe im Gleichschritt marschieren die Medien, die den Bürgern mit schrecklich klingenden Zahlen, die ohne jegliche zeitlichen, regionalen oder sonstigen Bezüge genannt werden, anscheinend vorsätzlich in Angst und Panik versetzen wollen.

Es gibt einzelne Widerstand wie zum Beispiel diese Online-Petition bzw auch Rechtsklagen, aber gleichzeitig arbeitet unser Staat auf Hochtouren, um die massiven Übergriffe auf unsere Freiheit und unsere Privatsphäre auf eine pseudorechtliche Grundlage zu stellen.

Beinahe täglich erfahre ich von neuen Gesetzen, Anordnungen und so weiter, die erstmal einfach ausgeführt werden müssen, während die Mühlen der Justitia, mit denen manche noch versuchen, den Rechtsstaat zu erhalten, wahrscheinlich - wie immer - sehr langsam mahlen werden. In diesem Fall wird dann alles genau geprüft, diskutiert und beraten werden. Ich vermute, bis es da zu einer Entscheidung kommt,  wie immer sie ausfallen mag, ist der Schaden schon längst angerichtet.

Ich weiß nicht, wann und warum die Bürger aufgehört haben Fragen zu stellen und angefangen haben, zu glauben, unsere Politiker meinten es auf jeden Fall gut mit uns. Die Erfahrungen der vergangen Jahrzehnte haben doch gezeigt, dass bei fast allen Politikern, die in der Vergangenheit  Entscheidungen in Deutschland treffen durften, Interessenkonflikte vorlagen, auch wenn diese häufig erst nach deren Ausscheiden aus dem Amt wirklich publik wurden. Das geht quer durch sämtliche Parteien, angefangen von Horst Köhler (CDU) über Wolfgang Clement (SPD) über den jetzt noch amtierenden Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach, der von der ihm selbst mit auf den Weg gebrachten Privatisierung des Gesundheitssystems profitierte.

Es kommt mir vor, als habe die  Corona-Krise meine Mitbürger in einen vorpubertären Zustand versetzt, in ein Alter, in dem fast ein jeder von uns noch glaubte, Mami und Papi wüssten, was gut und richtig für uns ist und entsprechend handeln würden.

Diesen Zustand gilt es zu überwinden, und sich selbst wieder als Erwachsenen zu empfinden, der auch dann wenn er Angst hat, noch fähig ist, für sich selbst zu denken, Fragen zu stellen und eine eigene Meinung zu haben.





Montag, 6. April 2020

Italien: Hat die Corona-Krise das italienische Gesundheitssystem überfordert?

Die Szenen, die wir aus Italien sehen, versetzen uns in Stress - der Zeitdruck, der dort zu herrschen scheint, um zusätzliche Container aufzubauen, weil es jetzt wegen der Corona-Krise so viel mehr Patienten im Krankenhaus zu versorgen gibt als davor, lässt auch die Adrenalinkonzentration im Blut des Zuschauers steil ansteigen.

Natürlich muss auch hier ein Zusammenhang hergestellt werden, um das, was wir sehen, irgendwie einordnen zu können. Wie war denn das italienische Gesundheitssystem vor der Krise aufgestellt, zum Beispiel im Vergleich zu dem deutschen?

Ein Blick auf die Statistik verrät uns: Italien hat pro 1000 EW kaum mehr als ein Drittel an Krankenhausbetten als Deutschland!

Beide Länder haben ihr Gesundheitssystem in den letzten drei Jahrzehnten massiv abgebaut - Deutschland allerdings auf einem sehr viel höheren Niveau als Italien!

Da es in Italien offenbar auch sehr viel weniger Fachärzte gibt als in Deutschland, gehen viele Italiener auch bei kleineren Beschwerden schon ins Krankenhaus, um Diagnosen nicht zu verschleppen, denn man wartet dort lange auf einen Facharzttermin.

Dazu kommt, dass die italienische Bevölkerung im Durchschnitt noch etwas älter ist als die deutsche.

Und noch ein anderes Problem gibt es in Italien, und zwar eine ungeheure Luftverschmutzung, vor allen Dingen im Norden des Landes.

Die europäische Kommission bezeichnete Italien im Jahr 2012 als den Mitgliedsstaat mit der höchsten Sterberate aufgrund der Feinstaubbelastung. Sie  bezifferte die Anzahl der vorzeitigen Todesfälle auf 66 000 pro Jahr, mittlerweile ist von 84 000 Todesfällen  aufgrund von Luftverschmutzung die Rede (Stand 2015), das wären 7000 im Monat bzw 233 pro Tag!

Grund für den Smog sind vor allen Dinge im Norden Italiens die Industrie, veraltete Heizsysteme, wenig öffentlicher Nah-, und aus diesem Grund naheliegender Weise viel Autoverkehr.

In Norditalien sorgt zusätzlich die Wetterlage dafür, dass die Luft wie in einem Kessel gefangen bleibt. Kein Wunder, dass man Italien als das China Europas bezeichnet!

Offenbar gibt es jedes Jahr Smogalarm sowohl im Norden Italiens als auch in den großen Städten wie Rom und Neapel, vor allen Dingen im Winter. So gab es auch dieses Jahr einen Smogalarm Mitte Januar.

Dass jemand, der jahrzehntelang unter solchen Bedingungen leben muss, Atemwegsprobleme entwickelt, scheint logisch.
Trotzdem wurde das Gesundheitssystem in den letzten beiden Jahrzehnten in einem noch viel schlimmeren Ausmaß kaputt gespart als in Deutschland! Das rächt sich nun, und so versteht man auch, warum in solcher Eile zusätzliche Container zur Patientenversorgung aufgestellt werden müssen. Denn obwohl sich die Mortalitätsrate zumindest bis zur 12. Kalenderwoche dieses Jahres nicht von der in den vorherigen Jahren unterscheidet, gibt es jetzt zusätzlich folgendes Problem: Da ja jetzt viele Patienten mit gesundheitlichen Problemen, vor allen Dingen Husten und Atembeschwerden, positiv auf Corona getestet wurden, müssen diese wegen der Ansteckungsgefahr auch noch in den Krankenhausbetten untergebracht werden, von denen es ohnehin schon viel zu wenig gibt - vor der Krise hätten sie ja unter Umständen auch zu Hause bei ihrer Familie bleiben können.

Langsam beginne ich zu verstehen, wie es zu diesen Bildern kommt. Was ich aber nicht verstehe, wo bleibt die Berichterstattung der Medien, die diese Probleme beleuchten sollte. Die Ausgangsbeschränkungen könnten dafür verantwortlich sein, dass wir über die Hintergründe der italienischen Tragödie in keinster Weise informiert werden.

Doch andererseits: Die Ausgangssperre trifft mich doch auch! Und ich bin nicht einmal Journalistin, sondern nur ganz normale Bürgerin, die ganz normale Fragen stellt und versucht, diesen so gut wie möglich auf den Grund zu gehen - da es nicht anders möglich ist, eben mit Hilfe des Internets. Dazu wären doch halbwegs vernünftige Journalisten schon längst in der Lage gewesen. Warum tun sie es nicht?





Italien: Sterben jetzt mehr Menschen als vor der Corona-Krise?

Hat sich  die Corona-Krise denn nun auf die Mortalitätsrate in Italien ausgewirkt? Anscheinend ja, und zwar sehr gravierend, denn das Militär arbeitet auf Hochtouren, um die Toten so schnell wie möglich in die Krematorien zu schaffen, da man aus Platzmangel nicht mehr weiß, wohin mit ihnen.

Eilig werden sie verbrannt.  Familienmitgliedern, die ihre Angehörigen schon im Krankenhaus wegen der Infektionsgefahr nicht mehr besuchen durften, ist auch untersagt, an den Beerdigungen teilzunehmen. So fand manches Leben ein trauriges Ende, einsam auf der Intensivstation, umgeben von überfordertem Klinik-Personal und ohne das Geleit und den Trost von liebenden Angehörigen und mit einem lieblosen letzten Weg auf einem Militärkonvoi auf dem Weg in das Krematorium.

 In den Medien habe ich keinerlei Anhaltspunkte dazu gefunden, welchen Einfluss diese humanitäre Katastrophe auf die Sterblichkeitsrate hatte. Den entscheidenden Hinweis lieferte Herr Dr. Wodarg, als er bei einem Interview mit KenFm gefragt wurde, wo sich denn der Bürger über die Mortalitätsraten informieren könnte: Euromomo.eu.

 Auf dieser Webseite fand ich dann vorige Woche die Grafik, die die Mortalitätsraten der einzelnen Länder im Vergleich zeigt, und wie hier deutlich zu sehen ist: Es gab im Vergleich zum Vorjahr desselben Zeitraums keinerlei Auffälligkeit. Die Mortalitätsrate ist wegen der von der 40. Kalenderwoche bis zur 20. Kalenderwoche andauernden Grippesaison erhöht, das ist aber jedes Jahr so in fast jedem europäischen Land. Dass nun Regierung und Behörden so erstaunt sind über die Anzahl der sich ereignenden Todesfälle, dass man nicht mehr weiß, wo man sie überhaupt noch begraben soll, erstaunt nun wiederum mich.



Da sich die Mortalitätskurve bis zur 12. Kalenderwoche dieses Jahres nicht anders verhält als in den Jahren zuvor, hätte man diesbezüglich Vorsorge treffen können. Der Vergleich der Graphik mit den Medienberichten, bringt mich zu folgenden Hypothesen/Fragen:

Entweder

 a) stimmt es nicht, was uns in den Medien berichtet wird, und Krematorien und Friedhöfe völlig überlastet sind.

Warum stellt man es dann in den Medien so dar?

 oder

 b) es stimmt, was uns in den Medien berichtet wird, und Krematorien und Friedhöfe sind tatsächlich völlig überlastet, aber warum ist das so? Da sich die Mortalitätsrate bis zu diesem Zeitpunkt (12. Kalenderwoche) in einem Bereich bewegt, der schon letztes Jahr absehbar war, hätten Regierung und Behörden geeignete Maßnahmen treffen können, damit das, was wir jetzt im Fernsehen beobachten, genau nicht passiert.

Warum haben sie es nicht getan?



Sonntag, 5. April 2020

Medienberichterstattung während der Corona-Krise

Erschreckende Bilder aus Italien sehen wir in diesen Tagen im Fernsehen, wir beobachten wie die Corona-Epidemie so viele Menschen dahinrafft, dass die Krematorien mit dem Verbrennen der Leichen gar nicht mehr nachkommen. Es werden besorgniserregend hoch klingende Zahlen genannt, und manch ein Zeitgenosse berichtet mir, es seien 1000 Menschen in einer kleinen Stadt Bergamo gestorben, ein anderer sagte mir, es hätte gestern mehr als 12 000 Corona Tote am Tag gegeben.


Ich versuche jetzt einfach mal anhand eines Artikels, die Zahlen in Ruhe durchzugehen, z.B

Italien:Studie geht von doppelt so viel Toten aus

 Hier heißt es

"Amtlichen Zahlen nach starben in der italienischen Provinz Bergamo 2060 Menschen. Eine Datenanalyse zeigt, dass es doppelt so viele Tote sein könnten.

In der italienischen Provinz Bergamo sind vermutlich doppelt so viele Menschen an den Folgen einer Corona-Virus Infektion gestorben, wie offiziell ermittelt wurde. Zu dem Schluss ist eine neue Studie der Tageszeitung "L'Eco die Bergamo' gemeinsam mit einer Datenanalysefirma gekommen."

Wir erfahren also, dass 2060 Personen gestorben sind, aber nicht in welchem Zeitraum. Und wieviele Menschen sterben denn eigentlich überhaupt pro Tag in einem Land wie Italien oder Deutschland?

Wer googelt und nachliest (Bibliotheken haben in diesen Tagen geschlossen, da bleibt nur noch das Internet) erfährt, dass die durchschnittliche Mortalitätsrate Italiens bei 10,5% liegt.

Wie wir aus dem Artikel erfahren, leben in der Provinz Bergamo 1,1 Millionen Menschen.
Durchschnittlich würden also normalerweise sterben: 1 100 000 x 0,0105 =11 550 Menschen pro Jahr, pro Monat 963, pro Tag ca 32 im Durchschnitt.
Man muss hierbei auch beachten, dass es sich um einen Durchschnittswert handelt. Während der der Grippesaison, die von der 40. Kalenderwoche bis zur 20. Kalenderwoche reicht, ist die Mortalitätsrate entsprechend höher, im Sommer dann niedriger.

Damit wären wir jetzt schon einen Schritt weiter, jetzt fehlt uns nur noch der Zeitraum, in dem sich diese 2060 im Artikel genannten Todesfälle ereignet haben und inwiefern sich dies auf den Durchschnitt ausgewirkt hat. Das wird uns aber leider nicht verraten. So können wir zu dieser genannten Zahl überhaupt keinen Bezug herstellen. Was für einen Informationswert hat so eine Aussage dann? Ich finde - keinen!

Weiter heißt es, die Tageszeitung "L'Eco di Bergamo" habe mit einer Datenanalysefirma eine Studie angestellt, und vermutlich seien doppelt so viele Menschen als offiziell verlautbart an dem Killervirus gestorben. Vermutlich also, soso... Ich weiß nicht, über wie viel medizinisches Fachwissen eine Tageszeitung und eine namenlose Datenanalysefirma verfügt und ob dies reicht, um so eine Studie durchführen zu können. Eine Begründung für ihre Vermutung nennen sie aber immerhin:
Viele Menschen, die zu Hause oder in Pflegeeinrichtungen gestorben seien, seien nicht getestet worden.
Aha. Dann kann man sie ja einfach zu Statistik der Corona Todesfälle dazuzählen. Alles klar.

Montag, 28. April 2014

Der Kinderpornoring von Omaha/USA: Der Skandal von Franklin

Im Jahr 1993 reiste ein Filmteam von Yorkshire in England nach Omaha in den USA um eine Dokumentation über einen angeblichen Pädophilen-Ring zu drehen. Finanziert vom "Discovery Channel" in den USA sollte der Film zuerst in England und dann in Irland ausgestrahlt werden.

In Omaha/Nebraska entdeckte das Filmteam, dass es sich um eine sehr ausgedehnte Operation handelte, bei der  Kinder  landesweit dazu benutzt wurden, um sie Angehörigen des wohlhabenden und politischen Establishment zur sexuellen Ausbeutung zur Verfügung zu stellen und diese somit für Erpressung angreifbar zu machen. Die Kinder wurden zum Teil per Flugzeug über die Landesgrenzen hinweg zu ihren 'Kunden' geflogen, und dabei gleichzeitig als Drogenkuriere benutzt.

Unkerklärlicherweise entzog der "Discovery-Channel" dem Filmprojekt 'Conspiracy of Silence' 1994 während der letzten Überarbeitungsphase die Finanzierung. So ist der Film, der in seiner Rohfassung immer noch existiert, niemals fertig gestellt und im Fernsehen ausgestrahlt worden.









Im Zentrum des Geschehens stand der republikanische Politiker Lawrence E. King, der zu einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren verurteilt wurde, weil er 40 Millionen US-Dollar der  'Franklin Federal Credit Union', deren Manager er gewesen war, veruntreut hatte. Doch der Finanzbetrug war nur die Spitze des Eisberges der Verbrechen, in die King verwickelt war, denn King soll auch einer der Hauptakteure bei der Beschaffung Kinderprostituierten für die gesellschaftlichen Eliten von Omaha, aber auch in anderen Städten der USA gewesen sein.

Als Hauptquelle benutzte er angeblich eine Institution namens "Boys Town", eine Einrichtung zur Unterbringung von obdachlosen Jungen (später wurden auch Mädchen aufgenommen), die 1917 von Pater Edward Flanegan gegründet worden war. Seit 1979 entwickelte King enge Verbindungen zu Boys Town, und Jugendliche, die dort untergebracht waren, fanden Arbeit in Firmen, die Larry King gehörten. Doch Boys Town war für King auch eine Quelle für Jugendliche, die er zusammen mit seinen anderen Bekanntschaften aus Wirtschaft und Industrie während seiner berüchtigten Sex-Parties ausbeutete.

1986 wurde der Missbrauch durch Larry King von den Beschäftigten an den Leiter des Heims, Pater Val Peter, gemeldet. Dieser ging den Vorwürfen mittels interner Nachforschungen nach, aber die betroffenen Kinder weigerten sich, zu reden. Offenbar ließ er es dabei bewenden und meldete die Angelegenheit nicht an staatliche Behörden weiter, so wie er und das in Boys Town tätige Personal es laut dem geltenden Recht in Nebraska eigentlich hätte tun müssen.

So blieb King auf freiem Fuß und frönte weiterhin gemeinsam mit seinen Mittätern auf Parties seinen pädophilen Neigungen. Schließlich musste den Vorwürfen dann doch von offizieller Seite zumindest zu den Akten genommen werden, weil Kinder, die ganz woanders untergebracht waren, nämlich bei einer Cousine Larry Kings, die sich anscheinend einen recht einträglichen Lebensunterhalt mit der Adoption von misshandelten und vernachlässigten Kindern und Jugendlichen verdiente. Diese meldeten dem  "Foster Care Review Board" (offenbar eine staatliche Behörde, die in etwa dem Judendamt vergleichbar ist)  "schwere Misshandlungen und sexuellen Missbrauch", und bei ihren Aussagen war immer wieder auch von Larry King die Rede. Das "Foster Care Review Board" leitete die Unterlagen mit den Aussagen der Kinder weiter an die Behörden - ohne Erfolg. Nichts geschah, um den Vorwürfen auf den Grund zu gehen. Es ist anzunehmen, dass dem Fall nicht nachgegangen wurde, weil in den Skandal laut Aussagen der Kinder einflussreiche Bürger Omahas aus Industrie, Politik und Medien verwickelt waren. Sogar die Polizei selbst war auf höchster Ebene durch den Polizechef Robert Wadman involviert, ebenso wie der bekannte Kolumnist der 'Omaha Herald News', Peter Citron.

1988 wurde King vom FBI wegen der Veruntreuung von Geldern aus der "Franklin Credit Union" , insgesamt 40 Millionen Dollar, verhaftet, doch alles was mit seinem Kinderporno-Ring zu tun hatte wurde schnell vertuscht. Der Staat Nebraska bildete auf  Bundesebene ein Kommitee, dass sich mit dem Finanzskandal befassen sollte, das vom Politiker und Maisfarmer Loran Schmitt geleitet wurde. Doch die Spur des Geldes führte wieder auf die Spur vom bereits aktenkundig gewordenen Kindesmissbrauchs. Loran Schmitt wurde telefonisch davor gewarnt, dem Skandal weiterhin nachzugehen, und als Grund wurde genannt, dass der Skandal bis in die höchsten Kreise der Republikainischen Partei reiche. Ebenfalls bedroht wurde die Leiterin des "Foster Care Review Board" Carol Stitt, die zuvor mit den Vorwürfen der Kinder in Bezug auf Kindesmissbrauch von Seiten Larry Kings befasst gewesen und die entsprechenden Unterlagen an die Polizeibehörden weitergeleitet hatte.

Nichtsdestotrotz führte das Komitee weiterhin seine Arbeit aus, indem es die Privatdetektive Gary Carodori  und Karen Ormiston mit der Beschaffung von gerichtlich relevantem Beweismaterial beauftragte. Die beiden Detektive trafen bei ihren Nachforschungen auf den Straßen von Omaha immer wieder auf Jugendliche, die das Gleiche berichteten wie die Jugendlichen aus Boys Town drei Jahre zuvor - vom Missbrauch von Kindern von Seiten von Prominenten aus Omaha und auch aus anderen Teilen der USA.


Ormiston und Caradori filmten die Aussagen ihrer Zeugen, Paul Bonacci, Troy Boner und Alisha Owen. Caradori gab das Filmmaterial an das FBI weiter, doch diese betrieb keine Nachforschungen, sondern gab das Material an die Medien weiter, von denen die Aussagen der Opfer verrissen wurden. Das FBI übte Druck auf die betroffenen, mittlerweile jungen Erwachsenen aus, ihre Aussagen zu widerrufen. Troy Boner und Danny King widerriefen ihre Aussagen im Gegensatz zu Alisha Owen und Paul Bonacci.

Caradori kam unter seltsamen Umständen ums Leben, gerade als er glaubte, dass er sehr bald in den Besitz wichtiger Beweismittel kommen würde, mit denen er die Täter endlich dingfest hinter Schloss und Riegel bringen würde. Doch er verunglückte mit einem Flugzeug und und dabei kam seine Aktentasche mit den Ermittlungsunterlagen abhanden. Nach seinem Tod wurde statt dessen einem der ehemaligen Opfer, Alisha Owen, der Prozess gemacht und diese dann zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Weder Larry King noch irgendeinem der anderen Beschuldigten wurden jemals für ihre Verbrechen, die sie an den Kindern und Jugendlichen begangen hatten, verurteilt.

 John de Camp, Vietnamveteran und ehemaliger republikanischer Politiker, der das Netzwerk auf der rechtlichen Ebene zu bekämpfen versuchte und der Paul Bonacci vor Gericht vertrat, hält das FBI für die Hauptkonstrukteure der Vertuschung, was für ihn ein Hinweis dafür ist, dass der ganze Skandal noch viel weiter reicht, als zu bis zu den Eliten Omahas in Nebraska, sondern bis in die höchsten Ebenen der politischen Kreise des Landes.